|
|
|
|
|
|
|
|
|
Anläßlich
der 150 Jahrfeier des Alpenvereins wurde die Bergrettung des
Gebietes Teichalm-Fischbacheralpen mit den Ortsstellen Fladnitz,
Weiz, St.Kathrein und Waldbach zu einer Schauübung auf der
Riegersburg eingeladen. Gebietsleiter Andreas Grill nützte, neben
der kostenlosen Publicity für die Bergrettung, gleich die
Gelegenheit das Gebiet ausgiebigst zu beüben. Da sich auf der
Riegersburg einige Klettersteige befinden und der Zustrom zu diesen
ungebrochen ist, was lag näher, als sich gleich für den Ernstfall,
sprich Einsatzfall, mit diesem Gelände vertraut zu machen.Am 12. Mai
trafen sich fast 40 BergretterInnen des Gebietes und bald herrschte
in den Felsen ein geschäftiges Treiben. Man wollte schließlich den
Besuchern die Möglichkeit bieten, hautnah Bergungen mitzuerleben.
Sehr oft geschehen die Einsätze der Bergrettung unter Ausschluß der
Öffentlichkeit. Zahlreiche BesucherInnen nützten dann auch die
Gelegenheit sich von der Arbeit und dem Können der BergretterInnen
zu überzeugen. Den Höhepunkt bildete schließlich die Bergung eines
verunfallten Kletterers durch einen Hubschrauber der Staffel Aigen
des Österreichischen Bundesheeres, direkt aus den steilen Felsen
unterhalb der Riegersburg.Eine Ausstellung von Einsatzgeräten der Bergrettung rundete diese perfekt gelungene Veranstaltung ab. |
|
![]() OL Hermann Reimoser und GL Andreas Grill |
![]() Bergung aus den Felsen der Riegersburg |
![]() Versorgung eines Verunfallten |
![]() Abtransport des Verunfallten |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Anfang Mai wurde die Sommerübung für
das Gebiet Salzkammergut (Ortsstellen Bad Aussee, Bad Mitterndorf,
Stainach und Tauplitz) durchgeführt. Nach dem Treffpunkt im
Feuerwehrdepot wurde eine kurze Einsatzbesprechung mit allen
Beteiligten durchgeführt. Im Anschluss wurde den Einsatzleitern,
welche im Gelände vor Ort jeweils individuell die Bergeaaufgabe zu
lösen hatten, ihre Einsatzszenarien mitgeteilt. Bei jeder der vier
Bergestation waren ein bis zwei „verunfallte“ Bergsteiger im Gelände
und mussten so aus ihrer misslichen Lage gerettet werden. Neben zwei
Gruppen mit je zwei verstiegenen und abgestürzten Alpinisten mussten
noch ein verletzter Kletterer sowie ein in eine ca 20 Meter tiefe
Felsspalte gestürzter Bergsteiger geborgen werden. Die Mannschaften wurden mit Transportfahrzeugen der Feuerwehren ins Gelände gebracht und begannen sofort die Unfallstellen zu lokalisieren und in der Folge die gestellten Aufgaben zu lösen. Vor Ort wurde noch weiteres Material und Gerät angefordert und von der Einsatzleitung, welche im Feuerwehrdepot untergebracht war, organisiert.Ziemlich zeitgleich konnten alle Einsatzgruppen ihre Bergungen abschließen und die geretteten Alpinisten in sicheres Gelände begleiten. Bei der gemeinsamen Abschlussbesprechung konnte ein sehr positiver Übungszweck dieser von der Ortsstelle Tauplitz sehr gut vorbereiteten Großübung hervorgehoben werden. |
|
| Bericht © Klaus Jäger, GL Salzkammergut | |
|
|
|
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Für die 32 Kameraden der Ortstelle Mariazeller Land ist mit der Einweihung der neuen Dienststelle ein lang ersehnter Tag seit der Gründung 1947 in Erfüllung gegangen. Ehrengäste: Landeshauptmann Franz Voves, Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer 2. Landeshauptmann-Stv., Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser, Agrarlandesrat Hans Seitinger sowie zahlreiche Ehrengäste aus Kirche, Politik, Feuerwehr, Bergrettung, Rettung, Polizei Abordnungen von Einsatzorganisationen. Im Anschluss an die Einweihung der neuen Räumlichkeiten, wurden Ehrungen für 20 Jahre und 40 Jahre Mitgliedschaft in der Bergrettung durch Landeshauptmann Voves, 2.Landeshauptmann-Stv. Schützenhöfer und LL-Stv. Miggitsch durchgeführt. Weitere Ehrungen für verdienstvolle Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen durch den Landesfeuerwehrverband gab es für Franz Tributsch und Florian Grießl. |
|
| Foto & Bericht © Florian Grießl, OLStv. BRD Mariazellerland | |
|
|
|
|
Am 26. und 27. April war ein Teil des
Ausbildungsteam der Steirischen Bergrettung in Bad Tölz, im
Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung. An diesen 2 Tagen wurden wir von Herbert Streibel, Referent für Sicherheit und Ausbildung in der Bergwacht Bayern, intensiv geschult. Unten angeführte Ausbilder sind somit für die Seilbahnevakuierung, Baumbergemethode (Paragleiterbergung) sowie der Bergung mit dem Dyneemaseil zertifiziert und dürfen dies auch bei den Landeskursen ausbilden. Die Seilbahnevakuierung wird schon bei der heurigen Einsatzleiterkoordinierung auf der Tauplitzalm geschult und das Thema Dyneemaseil und Baumbergemethode wird im nächsten Jahr abgehandelt. Unser Dank gilt der Bergwacht
Bayern, insbesondere Herbert Streibel sowie unseren Busfahrer OL
Josef Zeferer aus Gröbming. |
|
![]() |
![]() |
| Foto & Bericht © Rainer Mansky, Landesausbildungsleiter Stv. | |
|
|
|
|
Die diesjährige Referententagung der
österreichischen Hundeführer fand diesmal in Bad Tölz im
Ausbildungszentrum der Bergwacht statt. Der Bundesreferent Sepp
Lederhaas, ein waschechter Steirer konnte seinen Landesreferenten
wieder einmal ein stattliches Programm anbieten. da die Hundeführer
ausgebildete Bergretter sind, war es für ihn wichtig, sie auch in
der Ausbildung und Information von Workshops (Dyneemaseile,
Paragleiterbergung und die Beübung mit dem Hubschrauber) zu
unterweisen. Von Informationsvorträgen wurden vorgestellt: Paragleiterunfall mit der Teglbergbahn (großes Medieninteresse da 19 Gondelinsassen die Nacht in der Gondel verbrachten) 9 Hubschrauber und 100 Bergwachtler, Lawinenunfall Tirol mit der Lebendortung durch den Hundereferenten Hochstaffel von Tirol, Einsatztaktik und Einsatzstrategie bei längeren Vermisstensuchen (Traxler und Schwab Stmk.) mit anderen Rettungsorganisationen. Kynologische Schulungen sowie Terminabsprachen für Trümmersuche. Ein besonderes Anliegen sind für unseren Bundesreferenten immer die Vorträge "Über den Tod am Berg", welche von der Kärnter Landesärztin DDr. Ulley Rolles abgehalten wurde. Am Abend wurde dann noch ein Stammtisch mit dem Leiter der Hundestaffel der Bergwacht und Ausbildner der Polizeihundestaffel von Bayern Partholl Michal abgehalten. Patholl und Lederhaas, beide mit einem Spitznamen versehen, Much und Seppolo, kennen sich schon aus den Fortbildungen der IKAR, wo sie beide schon mit Vorträgen und Präsentationen in Kroatien und bei uns im Leogang eine Freundschaft verbindet. Der zweite Tag war dann in der Besichtigung und Beübung im Trainingscenter der Bergwacht. Österreichische Teilnehmer: Fazit: eine gelungene Veranstaltung
für eine kleine Gruppe von Idealisten. |
|
![]() Teilnehmer aus Österreich |
![]() Bergung im Gondeltrainingszentrum Bad Tölz |
![]() |
![]() |
| Foto & Bericht © Sepp Lederhaas, Bundesreferent Lawinenhundestaffeln Österreichs | |
|
|
|
Dass
unsere Lawinenhundeführer auch auf internationalem Parkett keine
Scheu zeigen brauchen, zeigten sie bei einem Dreiländertreffen In
Italien, bei dem sie eine außerordentlich gute Figur machen konnten.
Vor einer Reihe von anderen Hundeführern bewiesen sie einmal mehr
wie erfolgreich und gut in der Steiermark die Hundearbeit ist.
Ausdrücklich erwähnt muss noch werden, dass
diese Übung mit den Freunden und Organisationen der Alpe Adria
stattfindet. Da Europa immer mehr zusammenrückt und die die berge
grenzenlos sind, wird auch die Vermisstensuche in diesen Gebieten
mit anderen Organisationen, Bergrettungsdienst Slowenien, Finanza
Italia, Südtirol und den Hundestaffeln des Österreichischen
Bergrettungsdienstes beübt. |
|
| Foto & Bericht © Reinhard Hirschmugl, Thomas Jud | |
|
|
|
|
Im alpinen Gelände, vielleicht noch „garniert“ mit Felswänden oder Eisrinnen, können diese vergleichsweise „leichten“ Verletzung jedoch gleich einmal recht dramatische Auswirkungen haben. Denn wie kommen gehunfähige Personen, oft zusätzlich noch bei schlechtem Wetter, möglichst rasch und sicher in´s Tal und somit in ärztliche Behandlung? |
|
| Foto & Bericht © Mag.Andreas Steininger | |
|
|
|
Nach
dem Roman Findl nach 5 Jahren sein Amt als Gebietsleiter niederlegt,
folgt nun sein Sohn Martin Findl. Dieser ist bei der vergangenen
Gebietsleitersitzung am Freitag dem 30.3.12 einstimmig gewählt
worden. Das Gebiet ‚Judenburg’ umfasst die Ortstellen: Judenburg,
Knittelfeld, Zeltweg, Pöls und Hohentauern. Martin Findl ist seit
1990 bei der Bergrettung Knittelfeld tätig. Als langjähriger
Einsatzleiter, ist er ebenfalls für viele der Aus – und
Weiterbildungsthemen in der Ortsstelle verantwortlich. Auch
außerhalb der Bergrettung gibt Martin sein Wissen bei Ski und
-Bergtouren an Bergsportbegeisterte weiter, da er für die
Naturfreunde Knittelfeld immer wieder als Tourenführer im Einsatz
ist.Die Kameraden der Ortstelle Knittelfeld gratulierten zur Bestellung zum Gebietsleiter und wünschten für diese Aufgabe alles Gute.
|
|
| Foto & Bericht © Christoph Kowatsch | |
|
|
|
Unserem
Landesleiterstellvertreter der steirischen Bergrettung, langjähriger
Ortstellenleiter von Graz (25 Jahre), Landesmaterialwart und
jetziger Ortsstellenkassier im Berufsleben Leiter des
Feuerwehrsinspektorat der Steiermark, Oberstleutnant der Miliz,
Bergkamerad und Freund wurde gestern am 26. März 2012 das Kommando
über das Miliz-Jägerbataillon Steiermark Erzherzog Johann in der
Kaserne St. Michael übergeben.Eine Abordnung seiner Ortsstelle, sowie der steirische Landesleiter und Ausbildungsleiter waren bei diesem Festakt anwesend. Eine besondere Ehre war für ihn nicht nur durch den Artikel, als Steirer des Tages in der Kleinen Zeitung , sondern seine Geschwister und Gattin Maria haben für diesen Anlass einen Marsch komponieren lassen, mit dem Titel ALZEIT BEREIT – Obstl. Michael Miggitsch Miliz-Jägerbataillon-Marsch. In diesem Marsch wurden die Klänge von Feuerwehr, Bundesheer und die Bergrettung in einer Klangwolke vereint. Wir BergretterInnen, insbesondere wir Lawinen-Suchhundeführer sind stolz einen solchen Kameraden in unsere Mitte und in Führungspositionen zu haben. |
|
![]() |
![]() |
| Foto & Bericht © Sepp Lederhaas (Bundesreferent Lawinenhunde) | |
|
|
|
|
Am 25.März 2012 fand bereits zum 71.
mal das traditionelle Ebensteinrennen auf der Sonnschien statt. 60
Starter nahmen den Riesentorlauf auf der Senkbodenstrecke in
Angriff. Die Tagesbestzeit erzielte Wolfgang Steindl und als
schnellste Dame wurde Barbara Höfer gewertet. Die Mannschaftswertung
gewann die Ortsstelle Thörl vor der Ortsstelle Tragöß und der
Bergrettungsmannschaft aus Aflenz. Insgesamt waren zehn Mannschaften
am Start. Die Bergrettung
Tragöß bedankt sich bei allen Teilnehmern und Helfern und freut sich
schon auf das Ebensteinrennen 2013. |
|
![]() Streckenvorbereitung |
![]() 1.Platz BRD-Thörl |
![]() 3.Platz BRD-Aflenz |
![]() Schnellste Dame: Barbara Höfer |
![]() 2.Platz BRD-Tragöß |
![]() Tagesbestzeit Wolfgang Steindl |
| Foto © Bergrettung Tragöß | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien (Sujetbild) | |
|
|
|
Bei
herrlichen Frühlingstemperaturen fand am ersten Märzwochenende der
traditionelle Skitourenlauf auf der Ardningalm statt. In Gedenken an
die Bergrettungskameraden Karl Halsmair und Martin Hörmann machten
sich knapp 100 Teilnehmer am Startplatz des oberen Rossfeldbodens
für den durchaus anspruchsvollen Lauf bereit. Über 20 davon
bevorzugten die so genannte „Kimm-guat-owi-Klasse“, bei welcher das
Motto „Dabei sein ist alles“ gilt. In den Sportklassen wurde jedoch
um jede Sekunde gekämpft, wobei sich erneut Albert Hörmann den
Wanderpokal mit sagenhaften zwei Minuten und zwei zerquetschten
Sekunden sicherte. Bemerkenswert war auch das Läuferspektrum, das
von der 12-jährigen Katharina Henökl bis zum 76-jährigen Max Lautner
einen generationsübergreifenden Bogen spannte.Mit einer gemütlichen Siegerehrung, umrahmt von Holzofenbratl und Brettljause klang der Lauf auf der Ardningalm unfallfrei aus. |
|
| Foto © Bergrettung Selzthal | |
|
|
|
|
Ein 56-Jährige, erfahrener Alpinpolizist aus dem Bezirk Leoben, hatte sich mit seiner Frau auf einer privaten Skitour vom Roßeck (1.664 Meter) befunden. Die beiden waren gegen 13.30 Uhr, beim Aaufstieg auf das Roßeck, als sie vermutlich selbst ein Schneebrett auslösten. Während der Mann von den Schneemassen mitgerissen wurde, blieb seine Frau unverletzt. Sie setzte sofort via Handy einen Notruf ab und begann auf eigene Faust mit der Suche. Wegen orkanartiger
Windböen konnte kein Hubschrauber eingesetzt werden. Rund 30 Helfer
von den Bergrettungsortstellen Leoben, Trofaich, Mautern und
Vordernberg sowie Einsatzkräfte der Alpinpolizei und 5
Lawinenhundeführer stiegen mit ihren Suchhunden zu der auf 1442 m
Seehöhe gelegenen Unfallstelle auf und suchten mit Sonden
stundenlang nach dem Vermißten. Gegen 19.30 Uhr, knapp vor Abbruch
der Suche, fanden sie dann den Verunfallten. Er konnte nur mehr tot
geborgen werden. |
|
![]() Aufsteigende Lawinenhundeführer |
![]() Suchmannschaften im Aufstieg |
![]() Sondiermannschaft |
![]() Sondiermannschaft |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Bereits im Gründungsjahr 1980 wurde er unter dem Ortstellenleiter Dir. Ludwig Gerold zum Kassier gewählt und übte dieses Ehrenamt jahrelang aus. Bei der Neuwahl im Jahre 1990, unter dem Ortstellenleiter Wolfgang Weirer, und bei den Wahlen 1995, unter dem neuen Ortsstellenleiter Helmut Kuglgruber wurde die Funktion eines Sanwartes auf Zeiner Jakob übertragen. Bis heute ist unser „junger 60er“ Jakob eine wertvolle Stütze bei allen Tätigkeiten unserer Ortsstelle. Es gibt kaum einen Einsatz, wo Jakob nicht dabei ist, und seine Eigeninteressen zum Wohle anderer in den Hintergrund stellt. Unsere Ortsstelle St. Peter am Kammersberg und all jene, denen er im Laufe seiner Tätigkeit als Bergretter geholfen hat, möchten sich bei Ihm recht herzlich bedanken. Wir hoffen alle, dass er mit seinem Engagement und Können der Organisation noch lange zur Verfügung steht. |
|
| Foto © Bergrettung St.Peter am Kammersberg | |
|
(76 Einsatzkräfte bei einer perfekte Zusammenarbeit zwischen Bergrettung, Feuerwehr, Polizei, Bundesheer und ÖAMTC) |
|
|
Am 11.2.2012 wurde von 4 TourengeherInnen bei der Abfahrt vom Grabnerspitz eine Lawine ausgelöst. Der Grabnerspitz ist eine beliegte Schitour im Trofaiacher Gössgraben. Eine Person wurde dabei bis zum Bauch verschüttet. Die Tourengeher alarmierten daraufhin die Landeswarnzentrale, die um 15.28 Uhr einen Gebietsalarm auslöste. Binnen kürzester Zeit trafen aus den umliegenden Einsatzstellen 50 Bergretter ein. Es waren dies Bergrettungsmänner der Ortsstellen Trofaiach, die die Einsatzleitung hatte, Vordernberg, Leoben, Mautern. Da zur gleichen Zeit in Mautern ein Bergrettungsgedächtnislauf stattfand, wurden die dort anwesenden Bergretter aus den Ortsstellen Trieben und Selztal gleich in den Einsatz mit eingebunden. Bei der Freiwilligen Feuerwehr in Gimplach wurde die Einsatzleitung installiert und die 5 Feuerwehren mit 18 Kameraden übernahmen den Transport der Bergretter Richtung Gössgraben. Dort wurde ein Sammelplatz eingerichtet, von wo die Bergretter Richtung Unfallstelle geflogen worden wären. Den Transport hätten sich Innenministerium, ÖAMTC und Bundesheer, aufgeteilt. Kurz darauf, während das Innenministerium gerade mit den ersten Rettern Richtung Unfallstelle aufgestiegen war, kam die erlösende Meldung, dass die TourengeherInnen den Abstieg selbst durchgeführt hatten und nichts schlimmeres passiert war. Es muß noch einmal
ausdrücklich auf die gute Zusammenarbeit der beteiligen
Einsatzorganisationen hingewiesen werden, denn binnen einer halben
Stunde war dieser Großeinsatz angelaufen. |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Die beiden Männer waren Samstag früh in Krampen, Bezirk Mürzzuschlag, zu einer Schitour ins Gebiet der Schneealpe aufgebrochen. Über den Blastein, die Lachalpe, die Hinteralpe, dem Waxenegg, der Donnerwand, gings auf das Schönhaltereck. Bei der letzten Abfahrt verirrten sie sich und wurden von der Dunkelheit überrascht. Erst um 20.30 Uhr setzten die beiden Männer per Handy einen Notruf ab. Sofort brach eine Suchmannschaft auf. 22 Bergrettungsmänner aus Neuberg an der Mürz und zwei Alpinpolizisten kämpften sich bei minus 25 Grad, starkem eisigen Wind und hohen Schneemassen den Berg hinauf. Nach Stunden erreichte die Rettungsmannschaft den Gipfelbereich am Schönhaltereck und dort wurden die beiden letztendlich entdeckt. Beide hatten bereits Erfrierungen erlitten. Einer konnte trotzdem noch in Begleitung der Retter mit den Schiern selbst ins Tal abfahren. Der Zweite musste mit dem Akja abtransportiert werden. Erst um fünf Uhr früh war der Einsatz beendet. Nicht nur die beiden Tourengeher mussten ins Krankenhaus Mürzzuschlag gebracht werden. Auch zehn Bergrettungsmänner hatten Erfrierungen erlitten. |
|
|
|
|
|
Mittlerweile ist ein LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät) ein zwingendes Sicherheitsgerät für Schi-, Snowboard- und Schneeschuhtouren geworden. Leider gehen viele Tourengeher nach wie vor ohne LVS-Gerät bzw. überprüfen ihr Gerät nicht auf dessen Funktion! Aus diesem Grund wurde am Parkplatz bzw. Ausgangspunkt vom Rosenkogel in der Gaal von der Bergrettung Knittelfeld ein Pieps LVS -Checkpoint errichtet. Alle LVS-Geräte können per Knopfdruck auf ihre Funktion überprüft werden und zusätzlich wird daran erinnert, dass ein LVS-Gerät sowie der Check beim Tourenstart ein absolutes Muss ist! Ein herzlicher Dank für die Unterstützung gilt der Gemeinde Gaal, den Naturfreunden Knittelfeld, Fahrzeugbau Gsodam, Transporte Golob, sowie der Fa. Pieps die den Ankauf unterstützt haben! Weitere
LVS-Checkpoints gibt es am Zirbitz im Bereich der Sabatyhütte und
der Winterleitenhütte. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Knittelfeld | |
|
|
|
|
Vom 21. auf den 22. Jänner 2012 wurde die diesjährige Winterübung in Form einer Alarmübung durchgeführt. Dabei wurde über die LWZ um 14:03 per sms der Alarm ausgelöst: „Lawine Lahneck/Karhütten. 6 Verschüttete. Treff Dienststelle sofort“ , und es gingen 19 Bergretter in den Übungseinsatz. Der Übungsannahme zufolge waren 2 Personen ohne LVS ausgerüstet. Damit konnte ein Suchbereich für das Üben des Sondierens herangezogen werden. Die zweite Person ohne LVS wurde für unseren frischgebackenen Lawinensuchhund „Ares“ präpariert, der seine Aufgabe mit Bravour meistern konnte. Weitere 4 Verschüttete waren in der Übungsannahme mit LVS ausgestattet, wobei sich diese auf ein nahezu 380m langes „Lawinenfeld“ mit 3 primären Suchbereichen verteilten. Die grundsätzlichen Bedingungen waren alles andere als einfach und brachten somit eine gewisse Realitätsnähe. Herzlichen Dank möchten wir aussprechen an die freiwillige Feuerwehr Bischoffeld für den Fahrdienst mit dem Pinzgauer und dem Allradbus sowie der Forstverwaltung Wasserberg – und vulgo Grassler für die erteilte Fahrbewilligung ins Hintertal. Ein besonderer Dank geht auch an Hüttenpächter Jörg Regner für die Möglichkeit die Hütte zu benützen. Filmbericht
siehe:
Hier |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Knittelfeld | |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Als Veranstalter der diesjährigen Wintergebietsübung trat diesmal die Ortsstelle Leoben auf. Es wurde ein Forstunfall mit mehreren Verletzten in schwierigem Gelände simuliert. Teilnehmende Ortsstellen waren Leoben, Mautern, Vordernberg und Trofaiach. Ein wichtiges Kriterium bei derartigen Übungen ist eine größtmögliche Realitätsnähe um das Zusammenspiel der Einsatzkräfte in allen Teilbereichen zu üben. Es war daher naheliegend sich als Übungsschauplatz einen realen Holzschlag zu suchen und entsprechend zu verwenden. In Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung Mayr-Melnhof und deren Förstern fand sich im Bereich der Hinterlainsach bei St. Michael ein Areal welches vor unserer Übung zwar geschlägert, jedoch noch nicht aufgearbeitet sein würde Nach entsprechender Vorbereitung in den Tagen vor der Übung erfolgte somit am 22.01.2012 um 08 Uhr 30 die Alarmierung via Landeswarnzentrale. Insgesamt fanden sich in den Minuten nach der Alarmierung 29 Bergretter an der Basis ein. Diese wurden von Einsatzleiter Felix Zechling mit ersten Informationen versorgt und danach in Gruppen aufgeteilt. Diese hatten, neben der raschen Bergung der beiden Verunfallten, noch für die Aufstiegsssicherung, den Materialtransport und die Sicherung der teilnehmenden Kräfte der Feuerwehr Leoben-Stadt zu sorgen. Das Gelände erwies sich als sehr steil und aufgrund der Schneeauflage durchaus anspruchsvoll für alle teilnehmenden Kameraden. Die Feuerwehr Leoben wurde benötigt um unsere Kräfte an den Unfallort zu transportieren und um einen der Verletzten aus seiner misslichen Lage unter einem umgestürzten Baum zu befreien. Beide Unfallopfer wurden nach der Erstversorgung mittels Trage durch den Wald bis zur Forststraße abgeseilt.. Um 13 Uhr 30 konnte die Einsatzleitung die Übung für beendet erklären. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Leoben | |
|
|
|
|
|
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Organisation | |
|
|
|
|
|
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Der 14.1.2012 wird wohl so manchem der 47 Mürztaler Bergretter, welche an der groß angelegten Nachtübung auf der Veitsch teilnahmen, in arbeitsreicher Erinnerung bleiben. Denn bereits um die Mittagsstunden musste die Bergrettung Mürzzuschlag gemeinsam mit den Rettern aus St. Kathrein am Hauenstein ausrücken, um einen durch Wechtenbruch abgestürzten und verschütteten Skitourengeher im Bereich des Stuhleck zu suchen. Auf Grund des Verdachtes auf einen Lawinengroßeinsatz wurde Gebietsalarm ausgerufen und auch die Hundeführer der Steirischen Bergrettung alarmiert. Erfreulicherweise kam der Verunfallte mit dem Schrecken und ein paar blauen Flecken davon. Etwas weniger Glück hatte ein Variantenfahrer im Bereich der Brunnalm/Veitsch – er musste von den Veitscher Bergrettern mit Verdacht auf eine Muskelverletzung am Bein mit dem Akja abtransportiert werden. So kamen also bereits einige Kameradinnen und Kameraden entsprechend „aufgewärmt“ zur geplanten Lawinenübung, welche für das gesamte Gebiet Mürztal (Ortsstellen Neuberg, Mürzzuschlag, Kindberg und Veitsch) diesmal als Nachtübung von der Veitscher Ortsstelle bestens vorbereitet worden war. Zusätzlich war das tief winterliche Umfeld (Schneefall, Lawinengefahrenstufe 4) ein perfekter „Gastgeber“ für die Übungsteilnehmer. Die perfekte Leitung der gesamten Übung wurde vom Veitscher Bergführer und Einsatzleiter Werner Lang durchgeführt. Wie nicht anders zu erwarten kam auch hier wieder ganz klar zu Tage – ein Auffinden von Verschütteten, welche kein VS – Gerät tragen, ist nur unter größtem Zeit- Material- und Personalaufwand möglich. Die Überlebenschance ist für solche Skitouristen und Schneeschuhgeher äußerst gering! |
|
| Foto © Bergrettung Kindberg | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Gebiet Liezen | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Bad Mitterndorf | |
|
|
|
![]() |
|
|
Die Bergrettung Landl erlaubt sich zum
53.Bergsteigerball einzuladen. Datum: 21. Jänner 2012 Ort: Brückenwirt in Kirchenlandl Beginn: 20.00 Uhr Eintritt: Freie Spende |
|
|
|
|
Das
Thema 'Sicherheit und Risiko auf Skitouren' wird am Freitag dem
13.1.2012 im Lehrsaal der Feuerwehr Knittelfeld von Mag. Larcher
Michael näher gebracht. Die Bergrettung Knittelfeld und der AV
Sektion Knittelfeld laden alle SchitourengeherInnen herzlich ein,
sich auch wieder theoretisch mit dem Thema Sicherheit in den Bergen
ausseinanderzusetzen. Der Vortrag ist kostenlos, zahlt sich aber
ganz betimmt aus!Mag. Michael Larcher, geboren am 26.11.1959 in Hall in Tirol. Volks- und Hauptschule in Absam, Matura an der HTL für Elektrotechnik in Innsbruck. Germanistik- und Sportstudium ebendort. Ausbildung zum staatl. gepr. Berg -und Skiführer 1984. Beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Alpinunfälle. Seit 1992 im Headquarter des OeAV in Innsbruck. Leiter der Abteilung Alpenverein-Bergsport und der Alpenverein-Bergsteigerschule. |
|
|
|
|
Der
Österreichische Bergrettungsdienst, Land Steiermark, wünscht allen
BergsteigerInnen, Freunden, Förderern und Gönnern einen "Guten Rutsch" ins
Jahr 2012.Mögen Sie immer wohlbehalten und gesund von ihren Unternehmungen aus den Bergen zurückkehren und niemals unserer Hilfe bedürfen, das wünschen die Landesleitung und 1600 Steirische BergretterInnen. |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Trotz aktuellen Schneemangels konnte
die Ortsstelle Knittelfeld ihren Sicherheitstag vergangen Samstag
planmäßig durchführen. Knapp 40 Skitourenbegeisterte nutzten die
Möglichkeit sich mit dem Thema Sicherheit am Berg auseinander zu
setzen. Unter der Leitung von den zwei Ski –und Bergführern Roman
Findl und Edlinger Martin wurden in Kleingruppen die Themen
Skitourenplanung allgemein, Lawinenkunde, Verhalten bei
Lawinenunglück, Lvs-Suche und Kameradenrettung theoretisch und
praktisch auf den frisch beschneiten Schihängen durchgenommen. Dabei
wurden sie natürlich von der gesamten Einsatzmannschaft unterstützt.
Die Erstversorgung wurde dann speziell von den zwei
Bergrettungsärzten Stefan und Bernd Heschl vor allen Beteiligten
besprochen und durchgeführt. Ein spezieller Dank ergeht an die
Betreiber der Gaaler Lifte, die uns durch das Bereitstellen des
Pistengeländes die perfekte Durchführung aller Sicherheitsthemen
ermöglichte. |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto © Christoph Kowatsch | |
|
|
|
|
Heute stand wieder einmal eine
Orientierungs- bzw. Erste Hilfe Übung der Bergrettung Trofaiach auf
dem Programm. Der Start erfolgte kurz nach 8.30 Uhr beim Parkplatz
der vor der Auffahrt auf die Hirnalm liegt. Der weitere Weg führte
dann Richtung Gosingsattel bevor wir dann, sehr steil den Anstieg
über Gras- und Schotterhänge Richtung Hohe Zölz in Angriff nahmen.
Einsetzender leichter Schneefall durchmischt mit etwas Regen machten
die Grashänge sehr rutschig, so dass öfters die Hände, an dem
steilen Hang, zum Einsatz kamen. Auf dem Weg stellte Dr. Robert
Mader unser medizinisches Wissen auf den Prüfstand, indem er
plötzlich umkippte und reglos am Boden liegen blieb. Sofort wurde er
auf eine trockene Unterlage gesetzt, Puls und Atmung kontrolliert
und nachdem dies vorhanden war, in die stabile Seitenlage gebracht.
Der weitere Ablauf wäre folgender gewesen: ein Kamerad hätte mit der
LWZ in Graz Kontakt aufgenommen und einen Hubschraubereinsatz
veranlasst. Die GPS-Koordinaten wären der LWZ mitgeteilt worden und,
da gerade noch Flugwetter herrschte, wäre Dr. Robert Mader in
kürzester Zeit in ein Krankenhaus geflogen worden. Auf dem weiteren Abstieg erfolgte ein weiterer medizinischer Test: Unser Einsatzleiter stürzte und "brach" sich dabei den Arm. Auch hier wurde perfekte medizinische Hilfe geleistet, jedoch wäre er von den Kameraden, ohne Hubschraubereinsatz, ins Tal gebracht worden. |
|
![]() Steiler Anstieg auf die Hohe Zölz |
![]() Steiler Anstieg auf die Hohe Zölz |
![]() Medizinische Versorgung von Dr. Robert Mader (Übung) |
![]() Medizinische Versorgung des Einsatzleiters (Übung) |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Auch wenn der Winter noch immer auf
sich warten lässt und die Pisten großteils grün sind, wurde die
alljährliche Rezertifizierung für die Sesselliftbergung der
Ortstelle Knittelfeld bei den ‚Gaaler Liften’ durchgeführt. An
insgesamt 3 Terminen übten die Knittelfelder Bergretterin und
Bergretter mit Einbindung einiger Kameraden aus der Ortstelle
Zeltweg den sachgemäßen Rettungsvorgang von Personen am Sessellift.
Bei einer nötigen Evakuierung im Ernstfall muss jeder Handgriff
perfekt sitzen, damit relativ rasch und trotzdem sicher die Personen
vom Sessellift gebracht werden können. Am dritten Übungstag waren
die Bedingungen schon sehr real, da bereits die Schneekanonen ihren
Dienst verrichteten und damit trotz Sonnenschein für winterliche
Verhältnisse sorgten. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Knittelfeld | |
|
|
|
|
So, wie jedes Jahr, fand auch heuer die
Landesversammlung der Steirischen Bergrettung in Niklasdorf statt.
Sowohl die Landesleitung, als auch deren Referenten legten Zeugnis
ab, über die geleistete Arbeit des abgelaufenen Jahres. Eine
Produktpräsendation der Fa. Ortovox rundete diese Veranstaltung ab. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Am 25.11.2011 erfolgte im Rahmen der
Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Graz auch die Neuwahl der
Ortsstellenfunktionäre.Der bisherige Ortsstellenleiter – Michael
Miggitsch – hat nach einer Amtszeit von 25 Jahren seine Funktion
zurückgelegt. Bei der Wahl wurde DI Wolfgang Sattler einstimmig zum
Nachfolger und neuen Ortsstellenleiter gewählt.
Bei der Wahl war Landesleiter Dr.
Friedrich SEIDL anwesend. Dr. SEIDL bedankte sich bei Michael
Miggitsch und würdigte seine Tätigkeit als Ortsstellenleiter und
wünschte dem neuen Ortsstellenleiter DI Wolfgang Sattler viel Freude
und Erfolg für seine neue Funktion. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Sepp Lederhaas | |
|
|
|
Zahlreiche,
teilweise tragische, Einsätze hatten die Ortsstellen des Gebietes
Liezen in der vergangenen Woche zu bewältigen. Am Dienstag den
08.11.2011 gegen 17 Uhr wurde der Alpine Rettungsdienst Gesäuse und
der Notarzthubschrauber C – 14 alarmiert, da sich 2 Alpinisten im
Bereich der St. Gallnerspitze (Buchsteingruppe) verstiegen hatten
und aufgrund der Dunkelheit und mangelnder Ortskenntnis nicht mehr
weiter klettern konnten. Die Crew des C – 14 nahm einen ortskundigen
Einsatzleiter der Ortstelle Admont auf und führte, bereits bei
Dunkelheit, einen Erkundungsflug durch. Anschließend wurde in einer
Einsatzleiterbesprechung beschlossen, aufgrund der Dunkelheit und
des schwierigen Geländes, keine terrestrische Bergung in der Nacht
durchzuführen. Am nächsten Morgen wurde die beiden unverletzten
Bergsteiger vom C- 14 ausgeflogen.
Am Samstag den 12.11.2011 wurde die
Bergrettung Trieben zu einem Alpinunfall im Bereich der Schafzähne (Bösensteingruppe)
alarmiert. Gemeinsam mit den Hubschraubern des ÖAMTC und des BMI
konnten 2 Personen aus unwegsamen Gelände gerettet werden. Für einen
Alpinisten kam leider jede Hilfe zu spät, nachdem er in einer
steilen Felsrinne 150 m abgestürzt war. In einer schwierigen Bergung
musste auch noch ein Hund von Bergrettern gesucht und abgeseilt
werden. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Alpiner Rettungsdienst Gesäuse, Raimund Reiter | |
|
|
|
Die
Ortsstelle Trofaiach ist, neben den Ortsstellen Vordernberg und
Mautern in den Krisenplan der Präbichlbergbahnen mit eingebunden. Im
Falle des Worstszenarios für jede Bergbahn, daß die Anlage zum
Stillstand kommt, auch über einen Notbetrieb nicht mehr gestartet
werden kann und Schifahrer aus den Sesseln zu bergen sind, habe
diese Ortsstellen ausgebildete Bergespezialisten, die einmal im
Jahr, eine solche Bergung durchführen müssen.
Am Samstag, dem 5.November waren die Bergespezialisten der Ortsstelle Trofaiach bei den Präbichlbergbahnen vor Ort, um sich, im Zuge einer Übung, für den Winter einsatzbereit zu machen. Diese und nur diese ausgewiesenen Spezialisten, die auch bei der Bezirkshauptmannschaft in Leoben namhaft gemacht werden, dürfen bei einem Stillstand der Bergbahn eine solche Bergung durchführen.Nach einer kurzen Einweisung durch den Einsatzleiter Hannes Reiter, mußten alle Bergespezialisten eine Evakuierung von 2 Personen pro Sessel durchführen. Eine Bergung läuft immer nach dem selben Schema ab. Der Bergretter steigt auf den Masten der Sesselbahn, hängt sich doppelt gesichert in das Sesselliftseil, "fährt" daraufhin zum ersten Sessel, steigt anschließend zu den zu bergenden Personen ab. Dort sichert er zuerst die Personen und anschließend beginnt die eigentliche Bergung. Jeder Person wird ein eigens konstruiertes Bergtuch "angezogen" und im Anschluß daran wird sie, vom am Sessel stehenden Bergretter, sicher auf den Boden abgeseilt, wo schon weitere Einsatzkräfte warten, um die Schifahrer sicher aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Im Winter kommen natürlich erschwerende Bedingungen hinzu, wie vereiste Stützen, Kälte, eventuell Sturm, die eine solche Bergung zu einer sehr schwierigen und gefährlichen Angelegenheit werden lassen. Jedoch kann man nur im Herbst, bei einem Stillstand der Anlagen, diese Einsatzübungen durchführen, um den Bahnbetrieb nicht zu stören. Nach knapp 6 Stunden hatten
sämtliche Bergespezialisten ihre Übung zur Zufriedenheit der
Einsatzleitung absolviert und nun können sowohl die Bergbahnen, als
auch ihre Benutzer, dem Winter ruhig entgegensehen - die
Bergespezialisten für Liftunfälle, der Bergrettung Trofaiach sind
einsatzbereit! |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Die diesjährige Koordinierung des
Ausbildungsteams fand in der Eisenerzer Ramsau statt. Dort wurde das
Team mit den neuesten technischen Errungenschaften und sonstigen
Neuentwicklungen auf dem Sektor der Berge- und Rettungstechnik
vertraut gemacht. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Organisation | |
|
|
|
|
Am Samstag, den 15.10.2011 fand die
diesjährige Sommerabschlusstour der BRD Ortsstelle Bad Mitterndorf
statt. An diesem
wunderschönen Tag fanden sich 13 Kameraden/Innen plus zwei
Lawinenhunde auf der Tauplitzalm ein und starteten Richtung
Sturzhahn, wo schon Heinrich Harrer seinen Kletterkünsten freien
Lauf lies. Am Gipfel angekommen wurde das Kreuz von den
Bergrettungsleuten neu verankert, mit Seilen abgespannt und
lackiert, sodass sich alle Kletterer u. Bergsteiger wieder an den
Anblick des renovierten Gipfelkreuzes erfreuen können. Mit anschl.
Grillen in der Brd – Hütte wurde der unfallfreie Sommer für die Bad
Mitterndorfer Bergretter/innen abgeschlossen. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Bad Mitterndorf | |
|
|
|
Zum
13. Mal fand heuer der Landessanitätskurs der Steirischen
Bergrettung, unter der bewährten Patronanz der Ortsstelle Trofaiach,
in Trofaiach statt. Heuer nützten rund 80 Sanitäter des Steirischen
Bergrettungsdienstes die Chance sich über die neuesten Trends,
Entwicklungen und Neuigkeiten auf diesem Sektor zu informieren und
weiterzubilden.Landesrettungsarzt Dr. Robert Mader ist in Zusammenarbeit mit seinem Team immer bemüht ein interessantes Vortragsspektrum anzubieten. Die hohe Zahl an Teilnehmern beweist einmal mehr, wie gut er diese Wahl trifft. Landesleiter Dr. Fritz Seidl, läßt es sich nicht nehmen, immer selbst vor Ort zu sein und im praktischen Übungsteil sein Wissen zur Verfügung zu stellen. |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Aufgrung eines Sommergewitters ist eine Gerölllawine auf die Steiganlage der Wörschachklamm abgerutscht. Durch das Gewicht des Gerölls ist die Steiganlage samt einer Wanderergruppe zusammengebrochen. Eine Person war unter Geröll und Holz eingeklemmt und mußte von der Feuerwehr Wörschach mittels hydr. Bergewerkzeug geborgen werden. Weitere 3 Personen wurden dabei teilweise verschüttet und verletzt. Eine schwerverletzte Person wurde mittels variablen Tau von Notarzthubschrauber C14 geborgen. Eine Weitere Person wurde mittels Seilbahn geborgen und so über einen Wasserfall transportiert. Während des Einsatzes kam eine weitere Einsatzmeldung hinzu. Eine Person ist beim Abstieg vom Klammrundweg gestolpert und über einen Abhang abgestürzt. Die Person konnte von der übrigen Wanderergruppe nicht gefunden werden. Sofort wurden Einsatzkräfte auch in dieses Einsatzgebiet gebracht und mit der Suche begonnen. Die Person wurde zwischen umgestürzten Bäumen gefunden und mit UT 2000 und mittels Seilzug Pro Traxion geborgen. Da durch Holzfällerarbeiten der Abstieg gesperrt wurde (tatsächlich behördlich gesperrt) mußte die Person mit der Trage zum weiter oben verlaufenden Forstweg transportiert werden. Dort wurde der Verletzte an das Rote Kreuz übergeben.
Übungsteilnehmer:
Insgesamt haben mehr als 50 Personen an dieser Übung teilgenommen. |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Stainach, Hannes Hösl | |
|
|
|
|
|
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Am Gipfel der Leobner Mauer klagte ein Wanderer plötzlich über
Druckgefühl bzw. ein beengtes Gefühl in der Brust. Da der Verdacht
eines Herzinfarkts nahe lag, alarmierte ein Vorort befindlicher
Bergretter der Ortsstelle Trofaiach um 11.15 die LWZ-Graz mit dem
Ersuchen den Notarzthubschrauber zu schicken. Eine ebenfalls
zufällig sich vor Ort befindliche Intensivschwester kümmerte sich
inzwischen um den Patienten. Um 11.55 setzte der ÖAMTC-Hubschrauber
neben dem Gipfelkreuz den Notarzt ab. Nach der Erstversorgung des
Patienten durch Notarzt und Intensivschwester, kam der Hubschrauber
mit den Notfallsanitäter zurück und der Patient wurde in den
Bergesack verpackt und um 12.10 zum Zwischenlandeplatz "Ochsenboden"
geflogen. Anschließend wurde er in das LKH-Bruck gebracht. |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Die Ziele des bereits absolvierten Sommergrundkurses werden vorausgesetzt. Durch die möglichst praxisbezogene, integrierte Ausbildung soll das Wissen von Seiltechnik, Einsatzstrategie und alpiner Notfallmedizin vertieft werden. Der technische Kursleiter Ranner Sepp wurde von den Ausbildern Hubmann Gerhard, Leitinger Toni, Tackner Gundula, Pirer Markus, Mansky Rainer unterstützt sowie Kupnick Hermann der auch als San-wart sein Wissen an die 29 anwesenden Kursteilnehmern weiter gab.
Für die ärztliche Ausbildung war Dr. Robert Mader Dr. Martin
Hasibeter zuständig und für die gesamte Kursabwicklung, das
sogenannte Facility-Management, Alfred Pußwald. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Stefan Bechter | |
|
|
|
|
Große Suchaktion am Stoderzinken nach Ehepaar (Jahrgang 1932 und 1935) aus Neumarkt im Hausruckkreis. Das gesuchte Ehepaar fuhr am 14.09.2011 mit einem Reisebusunternehmen von Oberösterreich in die Steiermark für einen Tagesausflug auf den Stoderzinken. Gegen 10:30 Uhr verließen sie den Reisebus zum Wandern. Nach ca. 2 Stunden verschlechterte sich das Wetter plötzlich und es viel starker Nebel ein. Das Ehepaar verlor völlig die Orientierung und fand den Weg zurück an den Ausgangspunkt nicht mehr. Sie gerieten in felsiges Gelände und mussten umkehren. Berta H. rutschte dabei in einem Bachbett aus und kam zu Sturz. Sie erlitt Kopfverletzungen und war kurzzeitig bewusstlos. Nach dem Unfall konnten sie trotzdem weitergehen und erreichten einen markierten Wanderweg. Josef und Berta H. gelangten entlang dieses Wanderweges in Richtung Westen, zu einer Hütte in der Nähe des Ahornsees. Von dort aus warteten sie auf Hilfe. Um ca.16:30 Uhr wurde die Polizei, Bergrettung Gröbming, Bergrettung Haus/E und BRD Suchhundeführer Steiermark alarmiert. Eine Suchaktion mit Augenmerk Wanderwege im Umkreis des Stoderzinken begann. Die Koordinierung erfolgte von der Einsatzleitung in der Bergrettungshütte am Stoderzinken. Nebel und Dunkelheit erschwerten die Suche. Als es oberhalb von 1700m aufklarte wurde ein Hubschrauber des BMFI mit Wärmebildkamera zur Unterstützung angefordert.
Gegen 21:10 Uhr wurden die beiden abgängigen Personen von der
Bergrettung Haus/E und Gröbming gefunden und zu einer
Forststraße Richtung Schildenwang gebracht. In weiterer Folge wurden
sie vom Dienstauto der Polizei zur RK- Dienststelle nach Gröbming
abtransportiert und später in das Krankenhaus Schladming
eingeliefert. |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Gröbming | |
|
|
|
|
Von Feuerwehr Laintal, Bergrettung Trofaiach, Alpinpolizei und dem
ÖAMTC wurde gestern, im letzten Licht des Tages ein verunfallter
Bergsteiger, der beim Fotografieren im Bereich der Friesingwand,
Gemeinde Laintal, abgestürzt war geborgen. |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Bei traumhaftem Herbstwetter konnte Gebietsleiter-Stv. Gerhard
Edelbauer am Leopoldsteinersee neben Kameraden der Ortsstellen
Wildalpen, Landl, Radmer und Eisenerz mit Heimo Kohlbacher und
Christoph Steinecker auch zwei Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe
Leoben, sowie Fredl Pußwald von der Landesleitung begrüßen. Fredl
erklärte sich spontan bereit, die Übung mit seinen Fotos zu
dokumentieren. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Fredl Pußwald, Organisation Landesleitung Steiermark | |
|
|
|
|
|
|
![]() |
![]() |
| Foto © Stefan Schröck, Gebietsleiter Liezen | |
|
|
|
|
Am 06.09.2011ist im Bereich Hörndlalm ein Ehepaar aus Tragöß bei
einer Wanderung in eine ca.25-30m tiefe Doline gestützt. Da die
beiden an ihrem angestrebten Ziel nicht unbedingt erwartet wurden,
mussten sie fast 24 Stunden schwer verletzt auf Hilfe warten.
Erst am Nachmittag des darauffolgenden Tages wurde die Bergrettung
verständigt. Gegen17:30 Uhr gelang es den Einsatzkräften
schließlich, die beiden Schwerverletzten in der Felsdoline zu orten. |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Tragöß | |
|
|
|
|
Ein Höhepunkt im Jahr 2011 war der Tag der Einsatzorganisationen in
Vorau. In einer Ausstellung konnten sich die zahlreichen Besucher
die Geräte und Sanitätseinrichtungen der Bergrettung ansehen und
erklären lassen. Das Highlight war aber eine Seilbergung mit einem
Hubschrauber des Bundesheeres. Eine Alouette III stand uns mit ihrer
Besatzung zur Verfügung. Annahme der Schauübung war, einen
verunglückten Paragleiter von einem Hausdach zu bergen. Dazu wurde
die Bergrettungsmannschaft mit der Seilwinde des Hubschraubers auf
dem Dach abgesetzt. Danach wurde eine Seilbahn errichtet und der
Paragleitpilot konnte so sicher auf den Boden gebracht werden.
Diese Schauübung hat den Besuchern gezeigt wie schnell und präzise
die Arbeit mit einem Hubschrauber vor sich geht. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Waldbach | |
|
|
|
|
Florian Kainrath lud am 26.8. seine Kameraden der Ortstelle Eisenerz
zum Poltern in die Eisenerzer Ramsau mit dem Treffpunkt in einem
Alpengasthof. Dort bekam Florian von seinen Kameraden zahlreiche
Aufgaben gestellt, die er alle bravorös meisterte. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Fredl Pußwald, Organisation Landesleitung Steiermark | |
|
|
|
|
Bei einer großangelegten Suchaktion im Bereich St.Anna am Lavantegg konnte eine, bereits mehr als einen Tag, abgängige Frau unverletzt gefunden werden. Die blinde und hörbehinderte 71-jährige Frau wurde zum letzten Mal in der Nähe ihres Wohnhauses gesehen. Nach Aussagen von Verwanden und Nachbarn hatte die Frau sehr gute lokale Ortskenntnisse und war trotz ihrer körperlichen Einschränkungen fast täglich im nahen Wald, im weglosen Gelände unterwegs. Nachdem die Suche im Nahbereich ihres Wohnhauses, wo die Abgängige vermutet wurde, erfolglos blieb konnte die Frau schließlich weitab ihres Hauses inmitten eines Waldes aufgefunden werden. Die blinde Frau hatte die Orientierung verloren und konnte nur mehr auf Hilfe warten. Die an der Suche beteiligten Mitglieder der Alpinpolizei, der Rettungshundebrigade und der Bergrettungsortstellen von Knittelfeld, Judenburg und Zeltweg konnten sich über den positiven Ausgang der Suchaktion freuen. |
|
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Trieben | |
|
|
|
|
13 Kameraden der Bergrettung Trieben trafen sich am Sonntag den 14.08.2011 zu einer Felsübung am Totenköpfl. Angenommen wurde ein Kletterunfall in der dritten Seillänge des Totenköpfl Ostgrates. Zuerst wurde ein Seilgeländer für die Einsatzmannschaft errichtet und anschließend der Verletzte rund 50 m in einen Sattel abgeseilt. Danach musste der schroffige und steile Wandvorbau der Totenköpfl Südwand, in einer ca. 220 Meter langen Abseilfahrt überwunden werden, bis der Verletzte am Normalweg des Admonter Reichensteins angekommen war. Im Anschluss an die gelungene Übung wurde, bei herrlichem Wetter, auf der Diensthütte gegrillt, wofür wir uns bei unserem Grillmeister bedanken möchten! |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Trieben | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Sepp Lederhaas | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien (Sujetbild) | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Waldbach | |
|
|
|
|
Zum 14.Mal fand der heurige Sommergrundkurs in Gröbming statt. 58
TeilnehmerInnen wurden von 12 Ausbildern für die Arbeit als
Bergrettungsmitglied geschult. Die Kursleitung oblag
Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher, für die ärztliche
Ausbildung war Dr. Peter Schmidt unterstützt von Hermann Kupnick
zuständig und für die gesamte Kursabwicklung, das sogenannte
Facility-Management, Alfred Pußwald. |
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Ausbildungsleiter | |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Mitte Juni fanden daher die Neuwahlen in der Bergrettung Schwanberg statt. Neu gewählt wurde der gesamte Vorstand mit Ortsstellenleiter, Einsatzleiter, Kassier und Schriftführer. Damit geht die Amtszeit von Heinz Salzger nach fast 25 Jahren zu Ende und die Aufgaben werden in die Hände von Andreas Gegg gelegt. |
|
| Foto © Bergrettung Schwanberg | |
|
|
|
|
Der diesjährige Einsatzleiterkurs fand von 16.6.-19.6. unter der Leitung von Landesausbildungsleiter Andi Staudacher unterstützt von 7 Ausbildern statt.
24 Einsatzleiter nahmen an der Schulung im Gebiet Dachstein teil, wo
unter anderem eine Einsatzübung mit einsatztaktischen Aufgaben
durchgeführt wurde. Sehr interessante Referate wie: das
Alarmierungssystem LWZ, Canyoning, die Bergrettungshundestaffel,
Krisenintervention, und das Einsatzinformationssystem waren neben
der technischen Ausbildung der Hauptinhalt der diesjährigen
Einsatzleiterausbildung. |
|
|
|
|
| Foto © Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher & Alfred Pußwald | |
|
|
|
|
Am 17.06.2011 13:45 wurden die Bergrettung Schladming über die LWZ
alarmiert, dass eine Person auf der Reiteralm verunglückt ist. Im
Einsatz standen: 10 Bergretter mit UT2000 sowie der Hubschrauber
C14. Versorgt werden mußte ein Schien- und Wadenbeinbruch. |
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Schladming, Kaserer | |
|
|
|
|
Nur ca. 20 Stunden nach unserer Monatsübung wurde am 4 Juni 2011 um
12.35 Uhr die BRD- Ortsstelle Landl zu einer Suchaktion alarmiert.
Sofort wurde das Gebiet Eisenerz/ Leoben- Nord, Canyoningrettung
und die Suchhundestaffel alarmiert. Beim Eintreffen am Campingplatz
wurde die Salza und Enns bereits vom BMI- Hubschrauber abgesucht.
Nach der Befragung zur Person wurden die 45 Bergretter auf Gruppen
aufgeteilt und die umliegende Gegend durchkämmt. Auch der Hinweis,
dass ein junger Mann um 05.00 Uhr früh auf der Straße nähe
Großreifling gesehen wurde, stellte sich nach der Suche in diesem
Bereich als negativ heraus. So wurde nach der Nachbesprechung die
Suchaktion gegen 19.00 Uhr gemeinsam mit der Polizei abgebrochen. Am
nächsten Morgen wurde der Vermisste zufällig von einem
vorbeifahrenden Bergretter unserer Ortstelle bei einem Gasthaus in
Altenmarkt/ Enns unverletzt gefunden. Nach der Befragung durch die
Polizei stellt sich heraus, dass er mit einem Fahrrad vom
Campingplatz nach Großreifling und weiter nach Altenmarkt gefahren
ist und den Weg nicht mehr zurückgefunden hatte. |
|
|
|
|
|
Canyoninggruppe im Einsatz |
Canyoninggruppe im Einsatz |
| Foto © Bergrettung Landl | |
|
|
|
|
Die Ortsstelle Übelbach erlaubt sich zum Almfest auf der Gleinalm
einzuladen. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Die diesjährige Einsatzleiter-Koordinierung fand von 28.5.-29.5.2011
im Steinerhaus Stoderzinken statt. Der erste Tag überraschte uns mit
30cm Neuschnee somit wurde der erste Kurstag mit Theorie verbracht,
die Einsatzkoordinierung fand auf Grund der Schneelage im
Klettergarten Purgg statt. Kursleiter Andi Staudacher wurde von 4
Ausbildern unterstützt. 21 Teilnehmer
waren von der Koordinierung begeistert. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Organisation | |
|
|
|
|
Im Rahmen einer großen Feier wurde ein runder Geburtstag gefeiert.
Dr. Robert Mader, seines Zeichens Landesrettungsarzt des Steirischen
Bergrettungsdienstes, feierte im Jugendgästehaus in der Eisenerzer
Ramsau im Beisein von zahlreichen Gästen, Freuden und Verwandten
seinen 60iger. Nicht nehmen ließen es sich neben dem Landesleiter
Dr. Fritz Seidl, Landesleiter Stv. Michael Miggitsch, Dr. Giselher
Sperka, Dr. Peter Schmidt auch die Kameraden der Ortsstelle
Trofaiach unter der Führung von Dr. Heinz Luschnik sich mit einem
kleinen Präsent einzustellen und dem Jubilar weiter soviel
Einsatzfreude, wie bisher, zu wünschen. |
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Die diesjährige Gebietsübung wurde von der Ortsstelle Vordernberg ausgerichtet. Unter der Leitung von OL Klaus Sorgen und seinen beiden EL Norbert Gaisrucker und Thomas Fadinger wurde die Übung im Stationenbetrieb abgehalten. 47 Bergrettungsmänner der Ortsstellen Trofaiach, Vordernberg, Mautern und Leoben waren beteiligt Den Höhepunkt bildete eine Bergeübung vom Fledermausgrat zum Keppelzahn. |
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Einladung zum Banff Bergfilmfestival in Eisenerz |
|
|
|
|
|
|
|
|
So wie jedes Jahr fand auch diesmal das Ärztetreffen in Trofaiach
statt. 15 Mediziner hatten die Möglichkeit des Gedankenaustausches
genützt. In der Rot-Kreuz-Stelle fand dieses Meeting statt. Dr. Stefan Heschl referierte über die Defibrillation und das ganze
Einsatzspektrum rund um einen Herz-Kreislauf-Stillstand in perfekter
Weise. Im Anschluss wurde noch über das Ärztekonzept für die
Ausbildung neu der Sommer- und Winterkurse beraten. |
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Wegen Schneemangels abgesagt!!! |
|
| Foto © Bergrettung Tragöß | |
|
|
|
|
Am 19.Februar 2011 fand eine spektakuläre Lawineneinsatzübung im
Bereich des Triebentales statt. Simuliert wurde ein planmäßiger
Lawineneinsatz im Vordertriebental mit der Beteiligung von vier
Bergrettungsortsstellen, (Trieben, Hohentauern, Pöls und Mautern) der Lawinenhundestaffel des Steirischen
Bergrettungsdienstes, sowie einer Alouette des Österreichischen
Bundesheeres.
Mehr
H I E R |
|
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Reges Interesse herrschte am Freitag den 18.2.11 im Schulungssaal
der Feuerwehr Knittelfeld, als Mag. Peter Gebetsberger seinen
Fachvortrag hielt. Das breit gestreute Publikum erfuhr im ersten
Block Wertvolles über Risikomanagement beim Skitourengehen, wie auch
klassische Schnee- und Lawinenkunde. Im zweiten Teil erfuhr man
näheres über das Ausbildungs- und Entscheidungskonzept W³. In W³
werden alle
entscheidungsbeeinflussenden Faktoren berücksichtigt, d.h. neben dem
Gelände und den Verhältnissen fließen im Besonderen auch die
subjektiven und sozialen menschlichen Faktoren mit ein. Diese
subjektiven und sozialen Faktoren sind bei Entscheidungen in
risikoreichen Situationen sehr oft das Zünglein an der Waage. Die
Ortsstelle Knittelfeld möchte sich auf diesem Wege noch einmal recht
herzlich bei Mag Peter Gebetsberger für den tollen und informativen
Vortrag bedanken. |
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung knittelfeld | |
|
|
|
|
|
|
![]() |
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung | |
|
|
|
|
Vom 5.2- 6.2. 2011 absolvierte das Gebiet Eisenerz/ Leoben Nord die
diesjährige Gebietsübung. Diese wurde von der Ortsstelle Landl
organisiert. Am Samstag um 09.00 Uhr gingen wir gemeinsam vom
Parkplatz zur Naturfreundehütte. Dort wurden wir in drei Gruppen
aufgeteilt. Beim Stationsbetrieb wurde Erste- Hilfe, LVS- Suche
sowie verschiedene Bergemöglichkeiten mit der Pro Traxion geübt. Am
Nachmittag wurde ein planmäßiger Lawineneinsatz durchgespielt,
hierbei wurden zwei jüngere Kammeraden als Einsatzleiter bestimmt,
die für diesen Einsatz verantwortlich waren. Anschließend erfolgte
eine Übungsreflexion. Ebenso konnten wir unsere Ehreneinsatzleiter
Adi Huber begrüßen, der bei uns kurz vorbeischaute. Am Abend wurde
in einer gemeinsamen Rund zusammengesessen. Am nächsten Tag erfolgte
eine Gemeinschaftstour auf den 1774m hohen Gamsstein. Insgesamt
beteiligten sich 30 Bergretter von den Ortstellen Eisenerz, Radmer,
Wildalpen und Landl an der Gebietsübung. Besonderer Dank gilt der
Gemeinde Palfau, den Österreichischen Bundesforsten sowie den
Naturfreunden Palfau. |
|
| Foto © Bergrettung Landl | |
|
|
|
|
Beginn: 10 Uhr Anmeldung bis 12. Februar 2011 |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Im Mittelpunkt steht nicht so sehr das Gewinnen, sondern das kameradschaftliche Miteinander und das vertiefen bestehender Freundschaften. Bei der ersten Disziplin, dem Riesentorlauf, ging es gleich ordentlich zur Sache. Der bestens präparierte Hang erlaubte selbst den höheren Startnummern noch Siegeschancen und es wurde erbittert um Hundertstel Sekunden gekämpft.
Bei der zweiten Disziplin, dem Ackjafahren, war neben der
Beherrschung des Geräts, vor allem beim
Beim letzten Bewerb, der Piepssuche geht es darum, auf einem großen „Lawinenfeld“ in möglichst kurzer Zeit, die 3 vergrabenen LVS-Geräte zu orten und auszugraben. Sehr genau wird die Arbeit von den zahlreichen, umstehenden KameradInnen begutachtet und kommentiert, geht es doch trotz Spaß an der Sache, um eine ernste Angelegenheit. Denn nirgendwo ist Schnelligkeit mehr gefragt, als bei der Verschüttetensuche. Ist doch die Überlebenschance in der ersten Viertelstunde, nach einem Lawinenabgang am Größten und sinkt danach dramatisch ab. Nichts desto trotz waren die Bergrettungswinterspiele wieder ein voller Erfolg und man darf sich auf die nächste „Bergrettungsolympiade 2013“ freuen.
|
|
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Mehr dazu siehe h i e r |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Zur
Zeit finden der Wintergrund- bzw. Fortbildungskurs, bereits das
2.Mal in der Eisenerzer Ramsau statt. |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien & Organisation | |
|
|
|
|
Ein Schwerverletzter, der nach einer Panikattacke vom Sessellift sprang, wurde unter schwierigsten Verhältnissen aus steilstem Gelände geborgen und ebenfalls sicher zu Tal gebracht, wo er der Rettung übergeben wurde. Bei der Abschlußbesprechung zeigten sich die Geborgenen von den Leistungen der Bergrettung tief beeindruckt. |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Die AGN veranstaltet allmonatlich einen Vortragsabend im Hörsaal der
Pathologie im LKH Graz, der sich notfallmedizinischen Themen widmet.
Die Bergrettung ist in diesem Gremium durch den Landesarzt
vertreten.
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Organisation | |
|
|
|
|
Beim Stationsbetrieb bestand die Möglichkeit die LVS- Suche, das Sondieren und das Ausschaufeln von einem Verschütteten zu üben. Durch den Einsatz des „Search Trainer“ konnte hier die Mehrfachverschüttung gut simuliert werden.
Der Sportartikelhändler „Sport Scherz“ aus Wörschach stellte einen Mitarbeiter zurVerfügung, der den Teilnehmern als auch den Bergrettern die neuesten LVS-Geräte vorstellte. Einige Teilnehmer nützten die Gelegenheit sich hier auch noch einmal ihr eigenes LVS-Gerät erklären lassen. Die Kameraden der Bergrettung Stainach möchten sich noch einmal bei der Familie Leitner „Oberkogler“ bedanken, die wie bereits im Vorjahr, ihre Jausenstation den ganzen Tag geöffnet hielt, um die Teilnehmer und Bergretter kulinarisch zu verwöhnen. Weiters bedanken möchten wir uns bei „Sport Scherz“ aus Wörschach für die ebenfalls zum zweiten Mal statt gefundene Ausstellung, sowie die fachkundige Beratung der Teilnehmer. Ebenfalls Dank aussprechen möchten wir der Fa. Ortovox für den kompetenten Bergführer und die Leihausrüstung. Ein großes Dankeschön der Fa. Ennstal- Finanz, Versicherungsagentur - Amandus Stangl 8904 Ardning, die die Kosten für die Verpflegung der Bergrettungsmänner und Frauen übernahm. |
|
| Foto © Bergrettung Stainach | |
|
|
|
|
Die Übung wurde von wenigen Kameraden der Bergrettung Trieben vorbereitet und den jungen Einsatzleitern war lediglich die Alarmmeldung „ Lawinenabgang im Bereich Almspitz“ bekannt. Es wurde bewusst darauf Wert gelegt den Übungsverlauf so realitätsnah wie möglich zu gestalten. Von der Einsatzleitung, die im Rüsthaus St.Lorenzen eingerichtet wurde, war ein Mannschaftstransport über 12 km und mehrere hundert Höhenmeter zu organisieren und über 60 Bergretter der Ortsstellen Trieben, Admont, Rottenmann, Liezen und Selzthal mussten eingeteilt werden. Den aufwendigen Mannschafts- und Materialtransport übernahm die FF St. Lorenzen und die FF Trieben – Werk, sowie ein Traktor . Auf der beinahe 300 m langen Lawine musste eine verletzte Person erstversorgt und abtransportiert werden. Gleichzeitig wurde in mehreren Sondierketten nach den beiden Vermissten gesucht, welche schließlich ebenfalls geortet, medizinisch versorgt und abtransportiert wurden. Nach dem geordneten Rückzug wurde eine detaillierte Einsatzbesprechung aller Beteiligten abgehalten und in einer Diskussion alle wichtigen Erkenntnisse besprochen. |
|
| Foto © Bergrettung Trieben | |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Diese umfangreichen Übungen fanden bei stürmischen Winterwetter auf der Teichalm statt, einem für Tourengehern und Schneeschuhwanderern bestens geeigneten Gebiet. Es hat sich gezeigt, wie wichtig, neben einer guten Ausbildung, auch eine gute Ausrüstung für die Rettungskräfte ist. Bei solch widrigen Wetterbedingungen und bei Nacht, ist es einmal mehr nur der Mensch der Rettung bringt. An dieser Großübung beteiligten sich insgesamt 40 Bergretter der Ortsstellen Fladnitz/Teichalm, St.Kathrein/ Hauenstein, Waldbach und Weiz. |
|
| Foto © Bergrettung Fladnitz | |
|
|
|
|
Mögen Sie immer wohlbehalten und gesund von ihren Unternehmungen aus den Bergen zurückkehren und niemals unserer Hilfe bedürfen, das wünschen die Landesleitung und 1600 Steirische BergretterInnen. |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Begrüßung |
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Im Jahr 1976 wurde auf der Frauenalm beim Gipfelkreuz erstmals eine hl. Messe gefeiert, doch seit dem Jahr 1981 wurde auf Initiative des Heimatkreises Laßnitz alljährlich im August bei der neuen Kapelle ein Bergmesse gefeiert, die sich großer Beliebtheit erfreut. Bei der Gipfelmesse im August 2005 wurde im Besonderen an Mag. Wolfgang Linder gedacht, der nach einem Verkehrsunfall am 8. Juli 2005 verstorben ist.
Am 20.10.2010 wurde die Apollonia Kapelle mit dem gesamten Inhalt und der Umzäunung an den Österreichischen Bergrettungsdienst Ortsstelle Murau übergeben. |
|
| Foto © Bergrettung Murau | |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Als weitere Einsatzorganisationen waren auch Alpinpolizei, Feuerwehr, Flugpolizei, Polizei und Rotes Kreuz in die Übung eingebunden. Bei der Übungsannahme Stillstand durch Getriebebruch waren 22 Personen in 10 Fahrgastkabinen aufgeteilt und in weiterer Folge von den Bergeteams zu bergen. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl konnte der Auftrag in 1 Stunde und 45 Minuten erfüllt werden. Zum Schluss erfolgte noch eine Bergevorführung durch den neuen Polizeihubschrauber. Das herrliche Wetter war diesmal ein angenehmer Zufall, da sonst meistens bei der Herbstübung schlechte Wetterbedingungen herrschen. Abschließend bedankte sich die Betriebsleitung der Schöckelseilbahn bei allen Teilnehmern mit einem Mittagessen. |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Michael Miggitsch | |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Stainach | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Stainach | |
|
|
|
|
Übungsannahme: 2 Kletterer verunfallen im Bereich „Eichenbaumweges“. Beim Aufstieg durch die Wand stürzt der Vorauskletternde ab und zieht sich dabei eine schwere Wirbelsäulenverletzung zu. Der Sichernde wird durch die Wucht des Sturzes an die Wand gerissen und erleidet dabei schwere Gesichtsverletzungen. Zwei zufällig sich ebenfalls in der Wand befindliche Kletterer leisten Erste Hilfe und verständigen die Bergrettung, mittels Telefon, über die Alpinnotrufnummer 140. Dieser Notruf geht direkt zur Landeswarnzentrale Steiermark. Diese verständigt über SMS die Bergrettungseinsatzstellen des Gebietes Leoben Süd.
Binnen kürzester Zeit treffen diese im Unfallgebiet ein. Die
Ortsstelle Leoben, als Einsatzführende, richtet in der Nähe der
Unfallstelle die Basis ein, wo alle Fäden zusammenlaufen und der
Einsatz koordiniert und geleitet wird. Die eintreffenden Ortsstellen
machen sich umgehend zum Unfallort Ort auf, wobei die Ortsstelle
Leoben die Ortskundigen Führer stellt. Die Ortsstellen Vordernberg
und Trofaiach übernehmen die Bergung des Opfers mit der
Wirbelsäulenverlet Gleichzeitig läuft nur wenige Meter neben dem Wirbelsäulenverletzten, die Bergeaktion des zweiten Opfers, mit der Präzision eines Uhrwerks ab. Für diese Bergung zeichnet die Ortsstelle Mautern verantwortlich. Dr. Wilhelm Ahlsson wird die überhängende Felswand abgeseilt, versorgt das Opfer und birgt es gleich anschließend, indem er ihn sicher auf seinem Rücken zum Wandfuß abtransportiert. Auch dort warten Bergrettungsmänner, die den Verunfallten sicher zu einem Forstweg geleiten.
Nach knapp 2 Stunden ist die gesamte Rettungsaktion erfolgreich
abgeschlossen. |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Es wurde daher ähnlich wie beim Einsatzleiterkurs ein Ausbildungsprogramm festgelegt, wobei ein Tag im Gletscherbereich und ein Tag im Fels zur Schulung festgelegt wurde. Treffpunkt war am 18.09.2010 um 08:00 Uhr beim Hotel Walcher, wo auch die Unterbringung der Teilnehmer erfolgte. Das Regenwetter bei uns zu Hause hat noch einige Kameraden bewegt sich von der Veranstaltung ab zu melden. Der Wetterbericht hat zwar Regenpausen angesagt, aber einladend war die Anreise nicht. Ingesamt entschlossen sich dennoch 33 Bergrettungskameraden (darunter eine Dame der Ortsstelle Schwanberg) der interessanten Ausbildung zu unterziehen. In der Ramsau angekommen, hat es auch schon zu regnen aufgehört. Also stand einer Auffahrt auf den Gletscher nichts mehr im Wege. Nach der Gruppeneinteilung ging es mit der Gondel auf vorerst 2700m Seehöhe. Die bedeckte und leicht nebelige Wettersituation ergaben eine spannende und einsatzrealistische Situation. Es war aber dennoch möglich die vorgesehene Ausbildung am Gletscher durchzuführen. Einigen Gruppen gelang auch die Besteigung des Hohen Dachsteins. Der 19.09.2010 war der Ausbildung im Felsen gewidmet. Der Klettergarten im Bereich Türlwand ist ein ideales Trainingsgelände mit sehr anspruchsvollen Touren. Auch der neue Klettersteig „Anna“ im Bereich der Südwandhütte wurde erkundet. Die zweitägige Ausbildung brachte für alle Teilnehmer eine Festigung der bisherigen Ausbildung und zum Teil auch Neuigkeiten, wobei auch die Zusammenarbeit unter den Ortsstellen sowie die Kameradschaft vertieft wurden. |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Geräte | |
|
|
|
|
Bei Kursabschluß gab es von den Kursteilnehmern eine sehr positive Bewertung für das gesamte Ausbildungsteam, die Lehrinhalte, sowie Standort Unterkunft und Verpflegung.
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Organisation | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Hannes Hösl | |
|
|
|
|
So wie auch die Bergretter bei jedem Wetter zum Einsatz gerufen werden, zeigten die treuen Freunde und Förderer, dass sie wetterfest sind. Ein besonderer Anziehungspunkt war wieder das Kinderprogramm rund um die Kollerhütte. Auch dieses Jahr waren die Kletterwand, die Seilrutsche und weitere „luftige“ Geschicklichkeitsstationen aufgebaut. |
|
| Foto © Bergrettung Schwanberg | |
|
|
|
|
Das große Ziel waren die Berge der Cordillera Real in Bolivien, wobei sich hier die höchste Erhebung namens Sajama 6545 Meter in den Himmel streckt und der schließlich erfolgreich bestiegen werden konnte. Aber die Vier hatten noch nicht genug: ein weiterer Berg stand noch auf der Liste. Ein bisher unbestiegener 5205 Meter hoher Gipfel im Hampaturi- Gebirge wartete noch auf die Besteigung und damit auch Namensgebung. In Gedenken an den Bergrettungskameraden und Freund Max Masser wurde dieser Berg auf Cerro Masser benannt. Nach den erfolgreichen Besteigungen konnte zufrieden und gesund die Heimreise angetreten werden.
|
|
| Foto © Bergrettung Schwanberg: Die vier Bergretter mit dem "Cerro Masser" | |
|
|
|
|
Zu einem tragischen Forstunfall wurden die Einsatzkräfte des Roten
Kreuzes, des ÖAMTC Christophorus 14, der Bergrettung Trieben und der
Polizei gerufen. |
|
|
|
|
|
Übungsannahme: Bei strömendem Regen stürzt ein Schülerbus über einen steilen Hang. Zahlreiche Verletzte sind die Folge und es werden auch einige Kinder aus dem Bus geschleudert. Kurz nach der Alarmierung der Einsatzkräfte läuft eine große Rettungsaktion an. Der zu diesem Zeitpunkt herrschende, starke Regen lässt die Übung extrem realitätsnah werden. Nachdem die Bergrettung Waldbach über die LWZ alarmiert wurde, trifft diese kurze Zeit später am Unfallort ein. Einsatzleiter Ewald Morin lässt sofort ein Materialdepot einrichten und verschafft sich bei der Einsatzleitung einen Überblick über die Situation. Kurz darauf weist er seinen Kameraden die verschiedenen Einsatzplätze zu und organisiert den weiteren Ablauf der verschiedenen Bergeaktionen. Aus steilem Waldgelände sind mehrere Personen, teilweise sehr schwer verletzt, unter schwierigsten Bedingungen zu bergen. Der starke Regen hat die Böden aufgeweicht und sehr rutschig gemacht. Sämtliche Bergretter sind gefordert. Während die einen in den steilen Hängen die Opfer versorgen und für den Transport fertig machen, bauen die anderen Flaschenzüge für den sicheren Transport aus denselben auf. Nach einer halben Stunde sind die Opfer geborgen und der Rettung zur weiteren Versorgung übergeben. |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Bereits am nächsten Tag wurden wir zu einem Einsatz auf die Kulmalm gerufen. Ein hochträchtiges Rind rutschte im schneebedeckten Gelände über 100m in einen Graben und zog sich dabei einen offenen Bruch des Vorderlaufs zu. Da es keine Möglichkeit gab, das ca.800kg schwere Tier lebend zu bergen (300m steiles Schrofengelände bis zum Weg) wurde ein Jäger gerufen, um das Rind von seinen Qualen zu erlösen. Weil aber für das ungeborene Kälbchen noch eine geringe Überlebenschance bestand, wurde das tote Muttertier sofort aufgeschnitten und das zu diesem Zeitpunkt noch lebende Kalb geborgen und ins Tal gebracht. Wenn die Chancen auch gering sind, vielleicht überlebt wenigstens das Jungtier den verfrühten Wintereinbruch… |
|
| Foto © Bergrettung Tragöß | |
|
|
|
|
Die Messe findet beim Kreuz vor der Mödlingerhütte statt und beginnt um 10 Uhr 30. Im Anschluss an die heilige Messe, zum Gedenken an alle verstorbenen Bergretter und alle Verunglückten am Admonter Reichenstein und Totenköpfel, treffen sich alle bei der Diensthütte der Bergrettung Trieben. Bei gewohnt bester Verköstigung durch unsere Grillmeister und weiteren kulinarischen Spezialitäten freuen wir uns auf ein paar gemütliche Stunden. Auch dieses Jahr wird die Veranstaltung wieder musikalisch umrahmt. Die Mödlingerhütte ist von Gaishorn über eine Mautstrasse und zuletzt zu Fuß (20 min) oder von Johnsbach (2,5 Stunden zu Fuß) zu erreichen. Die Bergmesse findet bei jeder Witterung statt. |
|
| Foto © Bergrettung Trieben | |
|
|
|
|
Durch die Nacht und nur mit Hilfe der Stirnlampen war die Bergung sehr schwierig und verlangte von den Bergrettern das Letzte ab. |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
|
|
|
Im Jahr 1960 gegründet |
|
| Foto © Bergrettung Teichalm | |
|
|
|
|
(„Ich kann mich in eure Welt und das was ihr unglaubliches leistet sehr gut hineindenken und ich freue mich, dass ich vernommen habe, dass ihr gar nicht so viele aufnehmen konntet, wie sich gemeldet haben.“ (Landeshauptmann Mag.Franz Voves anlässlich der Kurseröffnung)
Ein Grund mehr für die hohe Landespolitik, der formellen Kurseröffnung beizuwohnen. Landeshauptmann Mag. Franz Voves hatte den weiten Weg nicht gescheut, um vor Ort seine Verbundenheit mit der Bergrettung zu demonstrieren. Neben zahlreichen Besuchern hatten sich Dr. Fritz Seidl, Landesleiter der Steirischen Bergrettung, Landtagsabgeordneter Ewald Persch, der Leiter der politischen Expositur Gröbming Dr. Florian Waldner, die Bürgermeister der Gemeinden Gröbming (Alois Guggi), Mitterberg (Fritz Zefferer) und Michaelerberg (Albert Trinker), sowie hohe Vertreter von Polizei, Rotem Kreuz, der Feuerwehr und auch der Leiter der Landwirtschaftlichen Fachschule, Dir. Josef Rottensteiner, wo die Bergrettung gerne aufgenommen und besten versorgt wird, eingefunden.
Die Kurseröffnung nahm Landesleiter Dr. Fritz Seidl vor, der
gleichzeitig dem Landeshauptmann, als dem zuständigen politischen
Referenten für die Bergrettung, für die immerwährende Unterstützung
dankte. In seiner Eröffnungsrede wies Dr. Seidl auf den hohen
Standard der Ausbildung bei der Bergrettung hin. Die Ausbildner
geben ihr Wissen bereitwillig an die jungen, angehenden Bergretter
weiter und in Kleinstgruppen wird eine fundierte Ausbildungsarbeit
geleistet. Die aktuellen Zahlen der Einsätze des heurigen Jahres
zeigen einen stetig
Landeshauptmannes Mag. Franz Voves betonte in seiner Rede seine Verbundenheit mit dem Sport, an dessen erster Stelle das Eishockey stand und gleich darauf gefolgt von der Liebe zu den Bergen. „In die ganz hohen Berge hat es mich nicht getragen, aber Hochschwabsüdwand und das Leben mit zu genießen, im Massenlager in der Voisthalerhütte, mit aufstehen um 2:30 Uhr, damit es in der Wand nicht zu heiß wurde - ich habe die Zeit genossen!“
Ein Knackpunkt in seiner „Bergsteigerkarriere“ war sicherlich, dass
er mit 19 Jahren den tödlichen Absturz eines Freundes erleben musste
und er daraufhin, seine Kletterkarriere an den Nagel hing („Es hat
mich zu tief getroffen!“). Er blieb aber den Bergen dahingehend
verbunden, dass er Hüttenwirt war, während der Zeit seines Studiums.
Zwischen Gleinalm und dem Sattelhaus gab es eine kleine
Selbstversorgerhütte, die Zeismannhütte, wo er mit der Gitarre im
Rucksack, wunderschöne Jungendjahre verlebt hat. Nach dieser feierlichen Eröffnung ging es für die jungen BergretterInnen ans „Eingemachte“ sprich, die Ausbildungstage liefen, bei herrlichen, hochsommerlichen Temperaturen „an“. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der Kameradenhilfe sowie in der Organisierten Bergrettung. Hier lernen sie alle Bergetechniken und erfahren eine erweiterte Erste Hilfe Ausbildung, die für den Einsatz im Sommer erforderlich sind. Zum Abschluss seien noch die Worte von Albert Prugger, der leider im Vorjahr in den Bergen tödlich verunglückt ist, zitiert, die die Arbeit der Bergrettung treffend charakterisieren:
Wahrhaft Kameradschaft – Allzeit bereit! |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche, den Diakon Rupert Unterkofler zelebrierte und der Kirchenchor feierlich umrahmte, und dem anschließenden gemeinsamen Marsch zum Rüsthaus hieß BRD-Ortsstellenleiter Günter Rohn als Ehrengäste Bgm. Sonja Pilgram, Landesleiter Dr. Fritz Seidl und AI Josef Hubmann herzlich willkommen. Günter Rohn gab in seiner Ansprache einen interessanten Einblick in die Geschichte. Die Gründungsversammlung fand am 30. November 1980 statt, erster Leiter war damals Ludwig Gerold und am 14. Juli 1991 wurde das neue Bergrettungsheim beim Rüsthaus als 4. Stützpunkt im Bezirk Murau eingeweiht. Der Dank galt allen Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und Hilfe in den Bergen. Die Ortsstelle hat derzeit 23 Mitglieder und drei Anwärter. OL-Stv. sind Bartl Mednitzer und Hubert Tockner, Kassier ist Herbert Wieser und als Einsatzleiter fungiert Erich Tulnik mit Stv. Alfred Sadounik. Folgenden Gründungsmitgliedern wurde ein herzlicher Dank ausgesprochen und eine Ehrenurkunde für ihre Pionierarbeit überreicht: Erich Grasser, Dir. Ludwig Gerold, Alfons Hotter sen., Alfons Hotter jun., Gerhard Hotter, Dr. Johann Karner, Berthold Köck, Franz Lärnsack, Johann Leitner, Helmuth Moser, Johann Spreitzer, Wolfgang Weirer und Jakob Zeiner.
Große Beachtung unter den vielen Besuchern der Veranstaltung aus nah
und fern fand die von Maximilian Haid präsentierte Ausstellung sowie
eine spektakuläre Schauübung, wobei auch ein Verletzter vom
Kirchturm geborgen und versorgt wurde. |
|
| Foto © Bergrettung St.Peter am Kammersberg | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Knittelfeld | |
|
|
|
|
Beteiligt waren: BRD Stainach, BRD Bad Mitterndorf, BRD Tauplitz, BRD Ausseerland, BRD Liezen, BRD Hundestaffel oberes Ennstal mit 5 Suchhunden, AEG Liezen, BMI Hubschrauber aus Graz, BMI Hubschrauber aus Wien mit Händyortungssystem |
|
| Foto © Bergrettung Stainach | |
|
|
|
|
Geleitet wurde der Kurs von Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher und die Organisation, lag wie immer, in den Händen von Alfred Pusswald. Mehr siehe hier |
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Adolf Diepold ist am 4.Juni 2010, viel zu früh, verstorben. Das Begräbnis findet am 11.Juni 2010 , um 16.00 Uhr auf dem Bergfriedhof Tragöß Oberort statt. Treffpunkt für die Bergrettung ist 15.30 Uhr vor der Kirche in Oberort. |
|
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Knittelfeld | |
|
|
|
|
· Führungsverfahren und Führungsverhalten im Einsatz
(Einsatzübung-Sucheinsatz am Dachsteinplateau, großangelegte
GPS-Übung · Alarmierung (Alarmpläne und deren Umsetzung)
· Einsatzanalysen (Lawinenunfälle) · Technisches Konzept
(Stand der Technik) · „EIS“ (Das
Einsatz-Informationssystem für die Steir. Bergrettung)
·Einsatzleiter und Recht (Unfallanalysen) Am Nachmittag wurden die Einsatzleiter vom Ausbildungsteam über die neuesten Entwicklungen der Rettungstechnik informiert. Anschließend referierten noch Alfred Pußwald und Toni Leitinger über das Einsatzinformationssystem „EIS“
Am Sonntag fand zum Abschluss ein planmäßiger Sucheinsatz
(GPS-Übung) statt. |
|
![]() |
![]() |
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Luis hat nicht nur hunderte Stunden seiner Freizeit mit hohem Engagement in die Bergrettung investiert, sondern ist auch immer wieder selbst als Finanzier für diverse Arbeitsgegenstände der BRD Knittelfeld eingesprungen. Auch hinsichtlich der Zusammenarbeit und Unterstützung mit den umliegenden Gemeinden hat Luis eine sehr wertvolle und gute Vertrauensbasis geschaffen, wenn es darum geht Neuanschaffungen zu tätigen oder finanzielle Unterstützung zu bekommen. Anlässlich seines nun siebzigsten Geburtstages gab es beim letzten Dienstabend nach dem Thementeil noch ein gemütliches Beisammensein mit dem Geburtstagskind. Für deinen vorbildlichen Einsatz und die köstliche Jause beim letzten Dienstabend möchten wir dir lieber Luis nochmals herzlichst danken, und wünschen dir alles Gute für deine kommenden Jahre und freuen uns, mit dir noch viele gemeinsame Stunden im Dienste der Bergrettung zu verbringen. |
|
| Foto © Bergrettung Knittelfeld | |
|
|
|
|
Am 01.05.2010 stiegen fünf Bergsteiger aus Wien über die Hochreichartschutzhütte auf den 2418 Meter hohen Hochreichart. Beim Abstieg in Richtung Brandstättertörl verloren sie aufgrund schlechter Sichtverhältnisse die Orientierung und stiegen irrtümlich in Richtung Brandstättergraben. Gegen 20.00 Uhr verständigten die Bergsteiger über den alpinen Notruf die Landeswarnzentrale, da sie die Orientierung völlig verloren hatten. Der Sucheinsatz startete darauf südseitig des Hochreichart mit 14 Mann der Bergrettung Knittelfeld und 2 Alpinpolizisten der AEG Leoben, sowie von Norden mit 7 Bergrettern der Ortsstelle Mautern. Die 5 Bergsteiger wurden um ca. 23.00 Uhr unversehrt im Brandstättergraben aufgefunden und anschließend ins Tal gebracht. |
|
|
|
|
|
Insgesamt waren 68 Bergretter, 6 Lawinensuchhunde, 5 Alpinpolizisten, 3 Ärzte und 3 Hubschrauber(2BMI und C12) sowie die freiwillige Feuerwehr Tragöß und das Rote Kreuz Bruck mit jeweils 3 Fahrzeugen im Einsatz. |
|
| Foto © Bergrettung Tragöß | |
|
|
|
|
Liebe BergsteigerInnen, liebe BergretterInnen! Die Ortstelle Tragöß veranstaltet am 11. April 2009 den 70. Ebensteinlauf. Aus diesem Anlass würden wir uns außerordentlich freuen eine oder mehrere Mannschaften eurer Ortsstelle bei diesem Wettkampf begrüßen zu können. Dieses Rennen wird in Form eines Riesentorlaufes (1 Durchgang) mit einer Bergrettungs – Mannschaftswertung in einer Tourenklasse ausgetragen. |
|
| Foto © Bergrettung Tragöß | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Steiermark, Organisation, Fredl Pußwald | |
|
|
|
|
Plötzlich taucht das Loch in der Schneeoberfläche auf. Ein ovales Ding und ein paar Meter weiter unten schaut der nackte Fels ans letzte Tageslicht. Wir haben den Dolinenschacht erreicht in dem, so die Annahme, ein Schifahrer bei der schlechten Sicht in die Tiefe abgestürzt ist. Die Situation ist schnell besprochen und gemeinsam bauen wir die Verankerungen auf. Die Jungen sind ganz wild als erster in der Unterwelt zu verschwinden. Nach einem letzten Partnerheck geht die Fahrt in die Tiefe los. Der „Verletzte“ liegt im Tagschachtbereich weshalb wir keine Höhlenrettung anfordern. Bei der Bergung merken wir, dass es auf diese Art ziemlich schwierig ist, den Retter wieder herauf zu bekommen.
Wir bauen um und ein anderer Retter verschwindet im schwarzen
Schlund. 25 Meter tiefer teilt er uns per Funk mit, dass er eine Art
Boden erreicht hat. Er bleibt am Seil hängen, wir bauen um und schon
können wir die Bergung mittels Mannschaftszug wieder
durchführen.Jeder weitere der Bergemannschaft fährt in den Bauch der
Erde ab. Nach dem Aufbau einer weiteren Verankerung und einer
Umlenkung der in die Tiefe führenden Seile ist eine optimale
Bergeposition erreicht und die Reibung der Seile minimalst.
Ein Hubschrauberflug wäre bei diesen Witterungsbedingungen nicht
möglich gewesen. Mit sehr wenig Material und ein paar Rettern
haben wir diese Übung einsatzgerecht durchgeführt. Dies war
auch das Ziel unserer Winterübung. |
|
|
|
|
| Foto © Klaus Jäger | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Josef Prenner | |
|
|
|
|
Sein Vortrag findet um 19 Uhr im Hotel „Weißer Hirsch“ statt. Eintritt: € 8,- |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Die Bergrettung Thörl erlaubt sich zum Diaabend "Bergerlebnisse" am 5.Februar 2010 mit Beginn 19.00 Uhr ins Freizeitheim Thörl einzuladen. |
|
|
|
|
|
Szenario: Im Bereich der Hochalm wurde durch einen Tourengeher
(Beteiligter) über Handy folgende Lage gemeldet: Mein Name ist xy,
ich bin über die Telefon-Nr.: xy zu erreichen. Unsere Gruppe hat
während der Abfahrt bei schlechter Sicht ein Schneebrett ausgelöst.
Wir sind 6 Personen, 5 Personen wurden verschüttet, 3 Personen
unserer Gruppe haben ein VS-Gerät. Der Unfall ist vor ca. 30 min
passiert. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Tragöß | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
Zur lieben Tradition geworden ist das "Alt"-Bergrettertreffen, zu dem Alfred Forsthuber, Ehrenobmann der Bergrettung Leoben, jedes Jahr einlädt. In geselliger Runde verbringt man einige nette Stunden und erinnert sich zurück. |
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien | |
|
|
|
|
|
|
| Foto © Bergrettung Mautern | |
|
|
|
|
Obmann DI Bacher übernahm die Nachbesprechung auf der Schladmingerhütte und bedankte sich bei allen Teilnehmern verbunden mit den Wünschen für einen unfallfreien Bergwinter 2010. |
|
| Foto © Kaserer | |