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Die weiße Gefahr lauert auch im Frühjahr (12.04.2018)

Zwei große Lawinen lösten einen Großeinsatz am Präbichl aus. Zum
Glück wurde niemand verschüttet. – Die Bergrettung appelliert an
die Vernunft der Tourengeher.

Lawinen: Die weiße Gefahr. Sie lauert auch im Frühjahr! – Das zeigte sich
eindrucksvoll am vergangenen Mittwoch, als zwei riesige Lawinen am Präbichl ins Tal
donnerten. Eine vom Rössel, die andere aus einer steilen Rinne am Grüblzinken. Die
Schneemassen schoben sich bis über den Weg zum Eisenerzer Reichenstein und
kamen nur knapp oberhalb der Bergstation des Grübl-Skilifts zum stehen. Eine
Tourengeherin beobachtete das Spektakel. Weil sie nicht ausschließen konnte, dass
jemand verschüttet wurde, alarmierte sie die Landeswarnzentrale. – Eine absolut
richtige Entscheidung. Geparkte Autos auf dem Parkplatz des Skigebiets, wo bereits
Saisonschluss herrscht, ließen auf Personen schließen, die in der Region unterwegs
sind.
In der Folge lief ein Großeinsatz von Bergrettung, Alpinpolizei und Bundesheer an.
Innerhalb kürzester Zeit waren rund 50 Helfer vor Ort. Drei Hubschrauber (Polizei,
ÖAMTC, Bundesheer) flogen die Einsatzkräfte zu den Lawinenkegeln, wo sofort mit
Sonden, sowie LVS- und Recco-Geräten nach Verschütteten gesucht wurde. Auch
drei Lawinenhunde waren im Einsatz. Die feine Nase dieser Vierbeiner ist im Ernstfall
jeder Technik überlegen, vor allem dann, wenn der Verschüttete selbst kein „Lawinen-
Pieps“ trägt. Alles ging sehr schnell. Jeder wusste, was er zu tun hat. Die beiden
Einsatzleiter der Bergrettung lobten die hervorragende Zusammenarbeit der
verschiedenen Organisationen. Am späten Nachmittag konnte dann Entwarnung
gegeben werden: Glücklicherweise wurde niemand von den Schneemassen
verschüttet.
Die Bergrettung appelliert an die Vernunft der Tourengeher: Gerade im Frühjahr ist
eine gute Planung wichtig. Grundsätzlich herrschen sehr sichere Verhältnisse, wenn
die Schneedecke über Nacht gefriert. Dann sind auch Touren im sehr steilen Gelände
gefahrlos möglich. Im März und April hat die Sonne aber schon viel Kraft und weicht
die Schneedecke schnell auf. In der Folge steigt auch die Lawinengefahr.
Entscheidend ist das richtige Timing: Bei Skitouren im Frühjahr sollte man unbedingt
früh aufbrechen und idealerweise noch am Vormittag abfahren. – Je nach
Hangneigung, Wetter und Exposition früher oder später. Wer den richtigen Zeitpunkt
erwischt, erlebt Glücksmomente beim Skifahren im feinsten Firnschnee! Aber schon
eine Stunde später kann die Schneedecke instabil werden. Die Abfahrt im tiefen und
schweren Schnee wird dann zur Qual, die sichere Ankunft im Tal zum Lotteriespiel.
Wechten brechen dann plötzlich ohne Vorwarnung ab, Lawinen können sich jederzeit
spontan aus steilem Gelände lösen.

Text/Foto ©Christian Leitner/Pixabay

 

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Großangelegte Bergrettungseinsatzübung des Gebietes Mürztal auf der Rax (7.04.2018)

Zwei verletzte Skitourengeherinnen mussten in einer aufwändigen
Rettungsaktion geborgen werden

Auf den Bergen rund um das Mürztal herrschen auch jetzt noch zum Teil tief winterliche Bedingungen.
Grund genug für die beiden Mürzer Einsatzleiter Simon Schöls und Andi Wiltschnigg auch im April noch eine Wintergebietsübung zu organisieren.
Rund 40 Kameradinnen und Kameraden der vier Mürztaler Bergrettungsortsstellen Neuberg, Kindberg, Veitsch und Mürzzuschlag rückten daher diesen Samstag aus,
um zwei verunfallten Skitourengeherinnen im Bärenkar auf der Rax zu Hilfe zu eilen.

Das abgelegene, knapp unterhalb der 2.007m hohen Heukuppe befindliche Bärenkar gilt als Geheimtipp für Skitouristen.
Durch die einsame Lage herrschen dort aber auch keinerlei Handyverbindung oder Funkversorgung. Auch die noch immer vorhandene Lawinengefahr war zu beachten.
Und so galt es zunächst bei erfreulicher Weise traumhaftem Wetter die beiden Damen im verschneiten und alpinen Gelände der Raxhochfläche zu finden.

Anschließend wurde zunächst die etwas schwerer verletzte Alpinisten nach der Versorgung eines offenen Unterschenkelbruches mittels Vakuummatratze und Akja abtransportiert.
Auch die zweite Bergsteigerin, die nur eine leichte Schulterverletzung erlitten hatte, konnte rasch erstversorgt werden.

Als technisch aufwändig erwies sich dann der Abtransport der jungen Dame mit der Fußverletzung. Mittels neuer Dyneema – Seiltechnik konnte so aber auch der zum Teil recht steile Karlgraben überwunden werden.
So kamen alle Übungsteilnehmerinnen- und Teilnehmer nach der mehrstündigen Rettungsaktion gut auf der Siebenbrunnerwiese an.
Das nahe Waxriegelhaus sorgte dann für die Verpflegung aller Bergretterinnen und Bergretter.

Text/Foto ©Steininger

 

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Paragleiterbergungen (24.03.2018)

2 Paragleiterbergungen an einem Nachmittag

Die Ortsstelle Fladnitz an der Teichalm wurde am Samstag, den 24.3.2018, zu 2 Flugunfällen gerufen. Es sind hintereinander 2 Paragleiterpiloten auf Bäumen gelandet. Der erste Pilot ist im Bereich des Fladnitzberges im Wald auf einer Lärche in ca. 15m Höhe gelandet. Dieser konnte unverletzt geborgen werden. Danach wurde noch das Fluggerät geborgen und mit dem Piloten zur Forststraße gebracht und abtransportiert. Eine Stunde später kam der nächste Hilferuf. Im Bereich des Landeplatzes im Bereich Tober ist ein Pilot auf einer Esche am Waldrand gelandet. Es konnte der Pilot aus eine Höhe von ca. 8m ebenfalls unverletzt geborgen werden. Danach wurde das Fluggerät geborgen und mit dem Piloten zum Landeplatz gebracht. 5 Kameraden der Bergrettung Fladnitz haben die beiden Einsätze durchgeführt.

Text/Foto ©Werner Kober

 

 

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Gebietsübung Salzstiegl(17./18.03.2018)


 




Bergretter gefordert!

Die Bergretter des Gebietes Weststeiermark haben am 17. und 18. März ihre jährliche Gebietsübung am Salzstiegl durchgeführt. Für die knapp 50 Bergretter der Ortsstellen Graz, Köflach, Schwanberg, Übelbach und Voitsberg wurde am Samstag ein lehrreicher Stationsbetrieb vorbereitet. An mehreren Stationen wurden Lehrinhalte wie Lawinenkunde, Zusammenarbeit mit den Hundeführern, Seiltechnik und natürlich die medizinische Versorgung von Patienten vermittelt. In den Abend- und Nachtstunden wurden die Bergretter bei dichtem Schneefall durch mehreren Übungsszenarien im Bereich des Speikkogels und der Rodelbahn gefordert. Insgesamt wurden durch die Bergretter 9 Personen versorgt und aus dem alpinen Gelände abtransportiert. Am Sonntag wurden die Fähigkeiten unserer Einsatzkräfte bei einer Schitour mit äußerst schlechten Sichtverhältnissen unter Beweis gestellt und ihre Geschicklichkeit beim Fahren mit dem Akja überprüft. 

Ein besonderer Dank für die Unterstützung bei der Umsetzung dieser Übung gilt der Familie Kaltenegger vom Salzstiegl und ihren Mitarbeitern, die uns immer mit vollstem Engagement helfen, wenn wir sie brauchen!

Text/Foto ©Martin Homann

 



 

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Hubschrauberschulung (2.03.2018)


 



Hubschrauberschulung auf der Seetaler Alpe

Bei frostigen -11° fand die diesjährige Hubschrauberschulung bzw. -einweisung für die Steirischen Lawinenhundeführer im Bereich des Truppenübungsplatzes Seetaler Alpe statt. Für die Einsatzhunde eine schon bestens bekannte Übung, für die Junghunde und deren Führer ein aufregendes Erlebnis. Trotz nicht idealer Wind- und Witterungsverhältnisse war es für die Crew aus Aigen kein Problem zu kommen. 

Da bei der Winterleitenhütte bereits der Föhn "durchgebrochen" war und der Wind ziemlich heftig blies, wurde kurzfristig umdisponiert und in tiefere Gefilde, sprich in den Bereich des Truppenübungsplatzes, gewechselt.

Nach der Begrüßung und Einweisung durch den Lawinenhundereferenten Norbert Pichler, erfolgte eine Kurzeinweisung durch die Crew der Alouette. (Pilot Hptm. Uwe Thauses, Techniker Vzlt. Werner Wagner und Flugretter OStWm Marco Penker)

Danach wurde zuerst an der Alouette das richtige Ein- bzw. Aussteigen geübt und im Anschluss wurde das Geübte in die Praxis umgesetzt. Im 5 Minutentakt stiegen die Hundeführerteams ein,wurden eine Runde geflogen und danach kamen schon die Nächsten an die Reihe.

Den Abschluss bildeten die Tauflüge, außen am Hubschrauber, für die Einsatzhunde, für die dies eine schon bestens bekannte Übung darstellte.

Bei der Abschlussbesprechung, in der Winterleitenhütte, hob Lawinenhundereferent Norbert Pichler die gute Zusammenarbeit mit der Hubschrauberstaffel in Aigen hervor und bedankte sich bei der Crew für die stete Einsatzbereitschaft und Hilfe bei allen Einsätzen.

Text ©Norbert Pichler / Bezirksrettungskommandant Stv.



 

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EINLADUNG BERGRETTUNGSLAUF (26.2.2018)



Einladung zum 76. Ebenstein-Bergrettungslauf am 11. März 2018 auf der Sonnschienalm

 

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Medizinischer Notfall (24.02.2018)



 



Medizinischer Notfall während Schneeschuhwanderung

Am Sonntag, den 11.02.2018 wurde die Ortsstelle Hohentauern um ca. 18.40 Uhr verständigt, dass eine Person im Bereich der Edelrautehütte mit einem medizinischen Notfall zu versorgen wäre.

Nach genauer Rückfrage wurde bekannt, dass sich eine Gruppe mit mehreren Schneeschuhwanderern am Weg zur Edelrautehütte befand. Im Bereich des Schobermoos (ca. 30 Minuten unterhalb der Hütte) bekam eine Teilnehmerin massive Probleme mit dem Kreislauf und musste von der Bergrettung geborgen werden. 11 Personen der Ortsstelle Hohentauern machten sich sofort auf den Weg zum angegebenen Standpunkt. Die Person wurde von der Bergrettung erstversorgt, mit Wärmeset und Vakuummatratze in die UT-Trage eingepackt und mittels Skidoo zur Mautstraße transportiert. Dort wurde sie dem Roten Kreuz und dem Notarzt zur weiteren Behandlung übergeben.

Text ©Karin Hasler / Bergrettung Hohentauern



 

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ORTSSTELLENÜBUNG 2018 der Bergrettung Eisenerz (17.2.2018)





Eine 2-tägige Ortsstellenübung organisierten die Einsatzleiter der Bergrettung Eisenerz. 16 Kameraden folgten den Aufruf zur Übung. Geübt wurde in der Eisenerzer Ramsau im Bereich Teicheneck/Kragelschinken.

Am Samstag (17.02) kurz vor 8.00h wurden die Kameraden auf zwei Gruppen aufgeteilt, die dann auf verschiedenen Aufstiegsrouten auf's Teicheneck aufstiegen. Unterwegs gab es die ersten Lehreinheiten des Tages. Beurteilung des Lawinenlageberichts sowie Tourenplanung, ebenso ein Thema die Kameradenhilfe bei Lawinenabgängen und natürlich die LVS suche.
Als Stützpunkt für die Übung durften wir die Teicheneck Hütte nutzen. Dazu ein herzliches Dankeschön an die Eisenerzer Waldgenossenschaft und dem Pächter Bachler Sepp.
Das Gelände rund um die Teicheneck Hütte passte perfekt für den zweiten Teil des Übungstages. Schneeprofil und Rutschblock, die an zwei Stationen vorgetragen bzw. von den Kameraden auch praktisch durchgeführt wurden. Dabei wurde ein Schneeprofil von unserem Kameraden Heli Zwanz erstellt. Dieses wurde auch mit dem Lawinenlagebericht verglichen. Aber auch Drei verschiedene Rutschblöcke wurden gegraben um die Situation in der Schneedecke zu checken. Danach gab es eine kurze Pause mit Tee und Jause, bevor es weiter ging mit der Ausbildung. "Alle Mann hinaus" hieß es. Material wurde aus- und aufgeteilt und die Gruppe stieg geschlossen zum Kragelschinken Gipfel auf. Ziel dieses Übungsblocks war einen gestürzten und verletzten Tourengeher erstzuversorgen und mit dem Akia zur Hütte abtransportieren. Dabei wurde die Wärmepackung sowie auch die Vakuummatratze verwendet um den Patienten möglichst gut versorgt, aber auch sicher ins Tal bringen zu können. Die letzten Meter wurde der Verletzte dann mit dem neuen Quad transportiert. Für den letzten Teil des Tages hatte sich der Ausbildungsleiter Aflenzer Andy noch was Besonderes ausgedacht. In einem 40 x 40 Meter großes Suchfeld wurden zwei LVS vergraben. In einem Wettkampf gegen die Uhr und gegen die eigenen Kameraden, mussten die zwei LVS lokalisiert und sondiert werden. Voll Ehrgeiz der Beste zu sein, stürzten sich die Kameraden einzeln in das Suchfeld. Die Gewinnerzeit war genau 2.00 min. Die Siegerprämie des glücklichen Gewinners war eine Vorratspackung Manner Schnitten, die Kameradschaftlich mit allen geteilt wurde. Der erste Tag klang dann mit einem gemütlichen gemeinsamen und sehr lustigen Kameradschaftsabend aus. Dazu ist unser "Alt" Einsatzleiter Anton Albinger besonders zu erwähnen der sich im Vorfeld, aber besonders während der ganze Übung über, sich perfekt um unser Leibliches Wohl gekümmert hat.
Am Sonntag stand dann noch eine Skitour mit einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof Pichlerhof auf dem Programm, wo dann auch mit kurzen Dankesworten durch unseres Ortstellenleiter Gerhard Edelbauer, die Übung offiziell beendet wurde.
Eine sehr gelungene und umfangreiche Winterübung in der viele Themen des Winters vorgetragen und trainiert wurden.
Danke für die perfekte Planung und Ausführung der Übung Andy, Anton, Florian und Rüdiger (Einsatzleiter Team)

Text/Fotos: ©Thomas Podlipny / Bergrettung Eisenerz



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SUCHEINSATZ HÜHNERECK/DONNERSBACHWALD (8.2.2018)




Sucheinsatz Hühnereck/Donnersbachwald:
Zwei verirrte Schitourengeher sicher ins Tal gebracht!

Am 07022018 wollten 2 Schitourengeher (Gäste - Vater und Tochter) in Donnersbachwald - vom Perweinhof über die Michelirlingalm - auf das Hühnereck aufsteigen. Zwischen Michelirlingalm und Hühnereck geritten sie in dichten Nebel und obwohl sie mit Hilfe einer App orientierten, fanden sie den Gipfel nicht! Bei der geplanten Abfahrt in Richtung Premalm bogen sie irrtümlich Richtung Süden (Ginzenalm) in sehr steiles Gelände ab.
Nach dem ersten Schwung bemerkte der Vater seinen Fehler und stoppte die Weiterfahrt, konnte aber weder nach vor noch zurück. Seine Tochter befand sich einige Meter hinter ihm und konnte ebenfalls nicht mehr zum Grad aufsteigen.

Um ca. 1700 Uhr setzten sie einen Notruf ab. Die Landeswarnzentrale verständigte den NAH Christophorus, der jedoch aufgrund des dichten Nebels den Einsatz unverrichteter Dinge abbrechen musste. Nun wurde die Bergrettung Ortsstelle Stainach verständigt, die unverletzten Schitourengeher zu bergen und sicher ins Tal zu geleiten.

10 Kameraden der Ortsstelle Stainach sowie 2 Mitglieder der Ortsstelle Tauplitz, unterstützend mit einem Quad, fanden sich um 1900 Uhr in Donnersbachwald ein. Mit dem Quad wurden schließlich 7 Bergretter der Ortsstelle Stainach im Schlepptau entlang der geräumten Forststraße zur Premalm gezogen, was eine Zeitersparnis von 1,5 bis 2 Stunden brachte. Der weitere Aufstieg von der Premalm zum Einsatzgeschehen erfolgte mit Tourenausrüstung und GPS Track.
Nach ca. 1 Stunde Aufstieg konnte Rufkontakt hergestellt werden und nach der Bergung mittels Seil und Petzl-Dreieck wurden die Beiden leicht unterkühlt erstversorgt und anschließend gemeinsam mit Schiern auf die Premalm begleitet (Eintreffen ca 2200 Uhr). Von dort wurden die beiden Personen mittels PKW zum Quartier in Donnersbachwald gebracht. Der Einsatz war schließlich um 2357 Uhr beendet.

Text/Fotos: ©Andi Schachner / Bergrettung Stainach



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Winterkurs erfolgreich von allen Teilnehmern absolviert (4.2.2018)




Winterkurs der Bergrettung Steiermark von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert

Winterausbildung inklusive Lawineneinsatzübung abgeschlossen
150 Wintersportler saßen am Kreischberg am Rosenkranz
Doppelsessellift fest.

28 Bergretter aus den Gebiet Murau, drei Alouette III Hubschrauber des Bundesheeres mit Winden ausgestattet, zwei Hubschrauber des Innenministeriums und ein Notarzthubschrauber des ÖAMTC waren am 29.01.2018 zur Bergung aus luftiger Höhe im Einsatz.
Alle Liftgäste konnten innerhalb von dreieinhalb Stunden unverletzt geborgen werden. Beim Rosenkranz Sessellift war gegen 14:30 Uhr ein Lagerschaden bei der Umlenkrolle aufgetreten.

Da eine sofortige Reparatur nicht möglich war, wurde kurz vor 15:00 Uhr die Bergung gestartet.

Text/Fotos: © Norbert Krapfl, zur Verwendung für Presse frei



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Winterkurs erfolgreich von allen Teilnehmern absolviert (3.2.2018)

















Winterkurs der Bergrettung Steiermark von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert
Winterausbildung inklusive Lawineneinsatzübung abgeschlossen

Den zweiten Teil ihrer umfangreichen Ausbildung zur Steirischen Bergretterin bzw. zum Bergretter konnten gestern 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Winterkurses abschließen.

Nach sechs intensiven Kurstagen auf der Planneralm bei Donnersbach absolvierten die zukünftigen Alpinretter am Donnerstag noch eine Abschlussprüfung. in Schnee- und Lawinenkunde, Verschüttetensuche sowie im Ablauf eines Lawinengroßeinsatzes.
In Kleingruppen wurden vom Ausbildungsteam der Steirischen Bergrettung Theorie sowie Praxis für die Durchführung eines professionellen winterlichen Alpineinsatzes gelehrt. Schon vorher wurde das medizinische Wissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Ärzteteam der Steirischen Bergrettung abgeprüft.

Nach dem einwöchigen Sommerkurs im Vorjahr sowie dem nun absolvierten Winterkurs steht nun noch im bevorstehenden Sommer ein Abschlussmodul in Seiltechnik sowie planmäßiger Menschenrettung im Gebirge auf dem Programm. Auch hier erfolgt eine entsprechende Überprüfung des Wissens aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Erst nach positivem Abschluss auch dieser Wissenskontrolle ist die Ausbildung für die zukünftigen Bergretterinnen und Bergretter abgeschlossen.

Dann kann der Steirische Bergrettungsdienst wieder fertig ausgebildete und ehrenamtlich arbeitende Kameradinnen sowie Kameraden in ihren Reihen begrüßen!

Text/Fotos: © Steininger, zur Verwendung für Presse frei



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Abschlussübung Winterkurs (1.2.2018)

Der Vorstand und das Ausbildungsteam der Steirischen Bergrettung gratuliert 47 AbsolventInnen des diesjährigen Winterkurses zum erfolgreichen Abschluss desselben. Somit haben alle KursteilnehmerInnen den Kurs erfolgreich absolviert.

Text/Fotos: BRD via Facebook
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Keine Schitouren im freien Gelände(22.1.2018)

Der Steirische Bergrettungsdienst warnt explizit, auch auf Grund der extremen Lawinengefahr, vor Touren im freien Gelände.

Aus dem heutigen Lawinenlagebericht: In den Nordalpen herrscht verbreitet große Lawinengefahr! In den restlichen Gebirgsgruppen wird die Lawinengefahr mit erheblich beurteilt. Mit den prognostizierten Neuschneemengen (30cm bis Dienstagfrüh) ist mit weiteren spontanen Lawinen zu rechnen. Vereinzelt können exponierte Verkehrswege betroffen sein. In den Hochlagen sind Lockerschneelawinen aus steilen Fels- und Schrofengelände wahrscheinlich! Durch die Erwärmung wird der Schnee zumindest bis in die mittleren Lagen schwer und dieses Zusatzgewicht reicht für weitere spontane Lawinen (Grundlawinen!) aus!

Tun sie sich und uns einen großen Gefallen und bleiben sie die nächsten Tage zu Hause!

Text/Fotos: BRD-Ausseerland via Facebook
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Sucheinsätze Loser (21.1.2018)

Ereignisreicher Sonntag für die Bergretter! Fast zeitgleich kamen zwei Einsatzmeldungen. Ein vermisster Skitourengeher am Loser und ein Tourengeher am Zinken. Die Suche nach dem Tourengeher wurde aufgrund von der Witterung abgebrochen, später stellte sich heraus, dass der Vermisste bereits zu Hause von der Polizei angetroffen werden konnte.

Die vermisste Person konnte gestern Abend noch unverletzt aber erschöpft aufgefunden werden und wurde von den Bergrettern mit Skiern bis ins Tal begleitet. 

Insgesamt waren gestern 22 Mann am Loser und Ausseer Zinken unterwegs.
 

Text/Fotos: BRD-Ausseerland via Facebook
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Sucheinsatz Tauplitzalm (21.1.2018)

Um 18:50 erreichte die Ortsstellen Bad Mitterndorf und Tauplitz die Alarmierung über eine abgängige Person im Bereich der Abfahrt Tauplitz/Bad Mitterndorf. Nach mehrstündiger Suche bei widrigsten Sicht- und Wetterbedingungen konnte der gesuchte unverletzt gefunden und ins Quartier gebracht werden.
Danke der Freiwilligen Feuerwehr Bad Mitterndorf und allen die uns mit Skidoo und Pistengeräten für Transporte zur Verfügung standen!

Text/Foto: BRD-Bad Mitterndorf via Facebook
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Lawineneinsatzübung Ausseerland (20.1.2018)

Samstag 20.1.2018 Gebietsübung Salzkammergut im Bereich Donnersbachwald mit über 40 top motivierten KameradInnen. VS Suche, Recco Suche und Sondieren standen auf der Tagesordnung. Danke auch an die Kameraden der Alpinpolizei für ihre Mithilfe.

Text/Foto: BRD-Ausseerland via Facebook
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Gebietsübung: Lawinenabgang mit mehreren Verschütteten

Eine groß angelegte Gebietsübung – mit dem Thema „Lawinenabgang mit mehreren Verschütteten“ – wurde von Sepp Schweiger auf der Planai organisiert.

Die Übung war gut besucht: rund 50 Bergrettungsmitglieder und 2 Hundeführer waren anwesend, um das „worst case“ Szenario zu üben.

Im Vorfeld zur Übung gab es im Seminarraum der Planai eine kurze Lagebesprechung mit einem geschichtlichen Background über Lawinen im Allgemeinen vom Sepp.

Neuigkeiten über das Einsatzinformationstool SYBOS wurde von EL Thomas Kaserer präsentiert. Danach wurde vom EL Ferdinand Prenner das Ortungssystem über den Digitalfunk, SARONTA, vorgestellt.

Nach dem ganzen Theorieteil gings dann auf den bestens präparierten Lawinenkegel auf der Planai – Mitterhaus. Der Ablauf war ganz klar: so schnell als möglich alle beteiligten Personen bergen. Da aber angenommen wurde, dass mehrere „Personen“ ohne LVS verschüttet wurden, musste natürlich auch die Sondierkette geübt werden. (Was sich als nicht ganz so einfach herausstellte, da die vergrabenen Puppen aus Stroh waren, und diese beim Sondieren leicht übersehen werden können!)

Die, die mit LVS verschüttet wurden, konnten rasch geortet und ausgegraben werden. Sicherheitshalber wurde aber auch mit dem Recco-System gesucht, nur um Sicherzugehen!

Beim Ausgraben wurde auf das „Förderband“-System zurückgegriffen, was rasch zum Freilegen der verschütteten Person führte.

Alles in Allem konnten alle wichtigen Themen geübt werden: „Pieps“ suchen, Recco, Sondierketten, Ausgraben, die anschließende Versorgung und der Abtransport.

Die kameradschaftliche Nachbesprechung fand im Anschluss in der Mitterhaushütte statt. Besten Dank an die Wirtsleut´und zum Abschluss auch nochmals an Sepp Schweiger, der wie schon so oft in den letzten Jahren, eine wirklich tolle Übung auf die Beine gestellt hat.

Text /Foto: ©Bergrettung Schladming
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Einsatzübung Johnsbach (13.01.2018)

Um 14:10 wurde unsere Einsatzmannschaft alarmiert - im Bereich der Wolfsbacher Niederalm ist eine große Lawine abgegangen und hat dabei 5 Skitourengeher verschüttet. Insgesamt 26 Admonter Bergretter rückten umgehend nach Johnsbach aus und bauten beim Gasthaus Ödsteinblick die Einsatzleitung auf. 

Mit unserem Einsatzfahrzeug Polaris Ranger wurden die Mannschaften und das Material ins Gelände geshuttelt. Die Lawine, ca 300m lang und 50m breit, wurde vom Vortrupp auf LVS-Signale und Gegenstände abgesucht. Innerhalb kürzester Zeit konnten 3 Personen mittels LVS geortet und geborgen werden. Die weiteren Verschütteten wurden durch Recco, Suchhunde und Sondierketten gefunden. 

Aufgrund der extremen Verhältnisse auf der Lawine, mannhohe Schnee- und Eisbrocken erschwerten die Suche, mussten wir mit speziellen Stahlsonden und Metallschaufeln arbeiten. Der einzige Überlebende wurde unter laufender Reanimation, auch während des Abtransportes, mittels Akja und Ranger ins Tal gebracht.

Text/Foto ©ARDG via Facebook
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Bergung Rudolf-Schober Hütte(13.01.2018)

Gestern um 12.31 Uhr erreichte uns wieder ein SMS der Landeswarnzentrale. "140 Einsatz für BR Krakauebene. TP sofort Mannschaftsraum. Verletzte Person in der Nähe der Rudolf-Schober Hütte.“

Sofort kam die Mannschaft zusammen und der Einsatzleiter hatte bereits wichtige Infos: Der Tourenpartner der verletzten Person ist einer unserer Bergrettungskameraden, welcher die Alarmierung durchführte. Er hatte die Erstversorgung bereits durchgeführt, die Verletzte Person gegen Auskühlen geschützt und die weitere Vorgehensweise schon wurde schon besprochen. (Der Unfall ereignete sich noch im Gebiet mit Handynetzabdeckung. In weiter Folge herrschte leider kein Kontakt mehr zur.)

Während sich die Mannschaft ab Bereich Spreitzerhütte per Tourenschi auf den Weg mache, konnte noch ein Schidoo organisiert werden um den Materialtransport schneller durchzuführen. Parallel dazu wurde von dem Bergretter vor Ort mit dem behelfsmäßigen Abtransport begonnen. 

Nach dem Zusammentreffen wurde die Verletzte Person weiter versorgt und mit dem Akja abtransportiert.

Text/Foto ©BRD-Krakauebene via Facebook
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Wintergebietsübung in Vordernberg (13.01.2018)

Bei äusserst selektiven Verhältnissen (teilweise intensiver Schneefall und starker Nebel) fand die heurige Gebietsübung mit den Ortsstellen Leoben, Mautern, Trofaiach und Vordernberg am Präbichl statt.
Die Übung wurde von der Ortsstelle Vordernberg, unter der Leitung von Ortsstellenleiter Thor und Einsatzleiter Waggermayer, perfekt im Stationenbetrieb abgewickelt.
Den ganzen Tag über waren die Kameraden beiderseits  des Präbichl unterwegs, um die vorgegebenen Stationen "abzuhandeln". Von Bergung eines verunfallten Schifahrers aus dem komplett vereisten Zellerhang, über Megacodetraining, Sanschulung und nochmalige Bergung eines verunfallten Schitourengehers im Bereich des Grüblzinken war alles dabei, was selektiv, anstrengend und fordernd war!

Text/Foto: E.Bretterbauer, Presse & Medien, BRD-Steiermark
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Lawinenübung Knittelfeld (7.1.2017)

Freitag um 17h rückte die Bergrettung Knittelfeld aus, um einen vermissten Skitourengeher in der Gaal zu bergen. Zum Glück war es nur eine Übung.

Text: BRD-Knittelfeld / Foto: Martin Edlinger
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Lawinenhunde Winterkurs 2018

Von 7.-9. Jänner 2018 fand auf der Tauplitzalm im Alpenhotel Kirchenwirt der 41. Winterkurs der steirischen Bergrettungshundeführer statt.

Es fanden sich 24 Einsatzhundeführer sowie 7 Anwärter zum sechstägigen Winterkurs ein.
Auf dem Kursprogramm standen Vorträge über Einsatztaktik, Erste Hilfe, Neuraltherapie für Hunde sowie Lawineneinsätze in Pistennähe.

In der Praxis wurden je nach Ausbildungsstand der Hunde viele verschiedene und schwierige Szenarien geübt. Am Donnerstag stand eine Nachtübung mit den Ortsstellen Bad Mitterndorf und Tauplitz am Programm, wobei ein planmäßiger Lawineneinsatz mit 8 Verschütteten simuliert wurde. Bei dieser Übung zeigte sich wieder wie wichtig ein Lawinenhund mit seiner Nase ist wenn Verschüttete kein LVS-Gerät bei sich haben. Im Anschluss der Übung gab es eine gemeinsame Nachbesprechung bei der die gute und professionelle Zusammenarbeit der beiden Bergrettungsortsstellen und Lawinenhunde hervorgehoben wurde.

Am Donnerstag fanden die Einsatzprüfungen für die A und B Gruppe statt. Die Hundeführerteams zeigten dabei hervorragende Leistungen.

Mit HF Dorrer Roland, Tadler Horst und Hirschmugl Reinhard konnten wieder neue Teams in das Alarmierungssystem der Einsatzliste der Landeswarnzentrale Steiermark aufgenommen werden.

Den Höhepunkt des Winterkurses bildeten Aufnahmen mit dem Fernsehsender ATV am Mittwoch und Servus TV am Donnerstag, es wurde die Arbeit der Hundeführerteams auf einer Naturlawine dargestellt.

Text und Foto © Lawinenhundestaffel Steiermark
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Einsatzübung der Bergrettung Mürzzuschlag auf der Rax (6.1.2018)

Zur bereits traditionellen Winter – Einsatzübung am Dreikönigstag trafen sich die Kameraden der Mürzzuschlager Bergrettung, diesmal bei traumhaften Wetterbedingungen, auf der steirischen Raxseite.

Es waren diesmal keine Schneemassen oder arktische Temperaturen, welche von den Alpinrettern besondere Leistungen abverlangten. Doch auch das Übungsprogramm konnte sich in seiner Vielfältigkeit sehen lassen.

Denn der Aufbau eines Seilgeländers nach der aktuellen Lehrmeinung des Landesausbildungsteams stand im vereisten Felsgelände ebenso auf der Tagesordnung wie das Klettern mit Steigeisen auf einem Klettersteig oder die Interpretation eines Schneeprofiles.

 

Nach einer kurzen Pause im Winterraum des derzeit winterbedingt geschlossenen Karl Ludwig Hauses konnte dann auch noch die Versorgung und der Abtransport eines „verunfallten“ Tourengehers im Bereich der Heukuppenwächte, unweit des Gipfels, trainiert werden. Landesausbildungsleiter Andi Steininger stellte sich für diesen Übungsteil als „Opfer“ zur Verfügung und wurde von seinen Kameraden bestens erstversorgt und sicher geborgen.

 

Anschließend ging es gemeinsam in flotter Fahrt durch den Karlgraben zum Waxriegelhaus, wo die Abschlussbesprechung dieser abwechslungsreichen Winterübung stattfand.

Text/Foto: ©BRD Mürzzuschlag
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Lawineneinsatzübung am Graskogel (6.1.2018)

Heute hatte unser Einsatzleiter, Andreas Haberl, zur Saison passend, eine Lawineneinsatzübung ausgeschrieben.

Übungsannahme: 6 Tourengeher werden bei der Abfahrt vom Graskogel, im Trofaiacher Gössgraben gelegen, von einer Lawine überrascht und 5 von ihnen werden daraufhin verschüttet; nur einer kann der Lawine seitlich entfliehen. Dieser alarmiert daraufhin, komplett panisch, die Einsatzkräfte. Er kann noch die Koordinaten der Unfallstelle übermitteln, bevor der Kontakt auch zu ihm abreißt.

Sofort machen sich die Kameraden der Ortsstelle, unterstützt durch einen Lawinenhundeführer mit seinem vierbeinigen Retter, zur Unglücksstelle auf. Dort angekommen beginnen sie sofort mit der Suche nach den Verschütteten. In kürzester Zeit hat der Lawinenhund zwei Verschüttete geordet und diese werden schnellstmöglich ausgegraben. Das dritte Lawinenopfer wird mittels LVS gerät geordet und geborgen, für die zwei anderen Verschütteteten kommt leider jede Hilfe zu spät.

Nach dem Übungsende ging es noch für alle Kameraden auf den nahegelegenen Graskogel, um den Tag mit einer gelungenen Abfahrt zu krönen!

Text/Foto: ©BRD-Trofaiach
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Bergung einer verunfallten Person von der Gotstalhütte (6.1.2018)

Am 6.1.2018 stürzte eine Person auf der Unteren Gotstalhütte in den Seckauer Tauern so unglücklich, dass sie sich eine Verletzung an der Schulter zu zog. Da die Bergrettung Mautern gerade in diesem Gebiet eine Übung durchführte, organisierten die Kameraden gleich den Abtransport. Die Freiwillige Feuerwehr Mautern in der Steiermark wurde informiert, worauf diese einen Akja so weit wie möglich in den Hagenbach brachte. Eine Gruppe Bergretter fuhr von der Hütte mit Skiern ab, um mit dem Akja so schnell wie möglich wieder zum Verletzten aufzusteigen. Der Mann wurde nach dem Abtransport ins UKH Kalwang gebracht.
Am Einsatz waren 12 Bergretter der Ortsstelle Mautern und 2 Kameraden der FF Mautern beteiligt.

Text/Foto: BRD-Mautern via Facebook
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Tourengeher bei Abfahrt von Häuslalm lebensgefährlich verletzt (5.1.2018)

Im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag ist am Freitag ein Tourengeher verunglückt. Der 44 Jahre alte Obersteirer stürzte bei einer Abfahrt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
 

Freitagvormittag stiegen der 44-Jährige und sein 59 Jahre alter Begleiter, beide aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, zur Häuslalm auf. Am Nachmittag fuhren die beiden Tourenskigeher laut Polizei dann Richtung Gasthof Bodenbauer ab.


Von gesicherter Route abgekommen

Während dieser Abfahrt kamen sie von der normalen Route ab und fuhren in steiles, unwegsames Gelände ein. Plötzlich stürzte der 44-Jährige über felsiges Gelände ab. Der 59-Jährige wollte noch zu seinem Freund absteigen, kam bei diesem Versuch jedoch selbst zu Sturz und verletzte sich unbestimmten Grades. Anschließend stieg er ins Tal ab und verständigte die Einsatzkräfte. An der Rettungsaktion waren 16 Mitglieder der Bergrettung und zwei Alpinpolizisten beteiligt.


Mit Rettungsschlitten ins Tal gebracht

Der lebensgefährlich Verletzte wurde an der Unfallstelle erstversorgt und anschließend mit einem Rettungsschlitten ins Tal gebracht. Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 12 übernahm den 44-Jährigen und flog ihn in das Landeskrankenhaus Graz, hieß es am Samstag von der Polizei. Der 59 Jahre alte Begleiter wurde im Landeskrankenhaus Hochsteiermark ambulant behandelt. Die Erhebungen zum Unfallhergang laufen.


Hinweis in eigener Sache der Bergrettung Thörl: Da im Bereich Bodenbauer kein Handyempfang gegeben ist, der Gasthof, derzeit, auch nicht besetzt ist, weist die Bergrettung Thörl darauf hin, dass sich im anschließenden Gebäude, dort wo auch der Lawinencheck möglich ist, sich ein Notruftelefon befindet, mit dem man(n)/frau jederzeit Hilfe anfordern kann!

Text: ORF-Steiermark / Fotos: Werner Fellner, BRD-Thörl
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