Lawinenwarndienst Steiermark - Ratgeber und Hilfe bei der Tourenplanung
 

Gebietsübung Teichalm-Fischbacheralpen - Spektakuläre Übung auf der Riegersburg (12.05.2012)
Bergung eines Verunfallten durch die Alouette des Österreichischen BundesheeresAnläßlich der 150 Jahrfeier des Alpenvereins wurde die Bergrettung des Gebietes Teichalm-Fischbacheralpen mit den Ortsstellen Fladnitz, Weiz, St.Kathrein und Waldbach zu einer Schauübung auf der Riegersburg eingeladen. Gebietsleiter Andreas Grill nützte, neben der kostenlosen Publicity für die Bergrettung, gleich die Gelegenheit das Gebiet ausgiebigst zu beüben. Da sich auf der Riegersburg einige Klettersteige befinden und der Zustrom zu diesen ungebrochen ist, was lag näher, als sich gleich für den Ernstfall, sprich Einsatzfall, mit diesem Gelände vertraut zu machen.Am 12. Mai trafen sich fast 40 BergretterInnen des Gebietes und bald herrschte in den Felsen ein geschäftiges Treiben. Man wollte schließlich den Besuchern die Möglichkeit bieten, hautnah Bergungen mitzuerleben. Sehr oft geschehen die Einsätze der Bergrettung unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Zahlreiche BesucherInnen nützten dann auch die Gelegenheit sich von der Arbeit und dem Können der BergretterInnen zu überzeugen. Den Höhepunkt bildete schließlich die Bergung eines verunfallten Kletterers durch einen Hubschrauber der Staffel Aigen des Österreichischen Bundesheeres, direkt aus den steilen Felsen unterhalb der Riegersburg.
Eine Ausstellung von Einsatzgeräten der Bergrettung rundete diese perfekt gelungene Veranstaltung ab.

OL Hermann Reimoser und GL Andreas Grill

Bergung aus den Felsen der Riegersburg

Versorgung eines Verunfallten

Abtransport des Verunfallten
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Gebietsübung Salzkammergut
Anfang Mai wurde die Sommerübung für das Gebiet Salzkammergut (Ortsstellen Bad Aussee, Bad Mitterndorf, Stainach und Tauplitz) durchgeführt. Nach dem Treffpunkt im Feuerwehrdepot wurde eine kurze Einsatzbesprechung mit allen Beteiligten durchgeführt. Im Anschluss wurde den Einsatzleitern, welche im Gelände vor Ort jeweils individuell die Bergeaaufgabe zu lösen hatten, ihre Einsatzszenarien mitgeteilt. Bei jeder der vier Bergestation waren ein bis zwei „verunfallte“ Bergsteiger im Gelände und mussten so aus ihrer misslichen Lage gerettet werden. Neben zwei Gruppen mit je zwei verstiegenen und abgestürzten Alpinisten mussten noch ein verletzter Kletterer sowie ein in eine ca 20 Meter tiefe Felsspalte gestürzter Bergsteiger geborgen werden.
Die Mannschaften wurden mit Transportfahrzeugen der Feuerwehren ins Gelände gebracht und begannen sofort die Unfallstellen zu lokalisieren und in der Folge die gestellten Aufgaben zu lösen. Vor Ort wurde noch weiteres Material und Gerät angefordert und von der Einsatzleitung, welche im Feuerwehrdepot untergebracht war, organisiert.Ziemlich zeitgleich konnten alle Einsatzgruppen ihre Bergungen abschließen und die geretteten Alpinisten in sicheres Gelände begleiten.
Bei der gemeinsamen Abschlussbesprechung konnte ein sehr positiver Übungszweck dieser von der Ortsstelle Tauplitz sehr gut vorbereiteten Großübung hervorgehoben werden.
Bericht ©  Klaus Jäger, GL Salzkammergut
 
Einweihung des Rüsthauses der Feuerwehr Mariazell und der Dienststelle der Ortsstelle Mariazeller Land (05.05.2012)
ChefgesprächeOL Franz Tributsch und OLStv. Florian GrießlBegrüßungEhrengäste
Für die 32 Kameraden der Ortstelle Mariazeller Land ist mit der Einweihung der neuen Dienststelle ein lang ersehnter Tag seit der Gründung 1947 in Erfüllung gegangen.

Ehrengäste: Landeshauptmann Franz Voves, Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer 2. Landeshauptmann-Stv., Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser, Agrarlandesrat Hans Seitinger sowie zahlreiche Ehrengäste aus Kirche, Politik, Feuerwehr, Bergrettung,   Rettung, Polizei Abordnungen von Einsatzorganisationen. 

Im Anschluss an die Einweihung der neuen Räumlichkeiten, wurden Ehrungen für 20 Jahre und 40 Jahre Mitgliedschaft in der Bergrettung durch Landeshauptmann Voves, 2.Landeshauptmann-Stv. Schützenhöfer und LL-Stv. Miggitsch durchgeführt.

Weitere Ehrungen für verdienstvolle Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen durch den Landesfeuerwehrverband gab es für Franz Tributsch und Florian Grießl.

Foto & Bericht ©  Florian Grießl, OLStv. BRD Mariazellerland
 
Ausbilderkoordinierung in Bad Tölz (26. - 27.04.2012)
Am 26. und 27. April war ein Teil des Ausbildungsteam der Steirischen Bergrettung in Bad Tölz, im Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung. 

An diesen 2 Tagen wurden wir von Herbert Streibel, Referent für Sicherheit und Ausbildung in der Bergwacht Bayern, intensiv geschult. Unten angeführte Ausbilder sind somit für die Seilbahnevakuierung, Baumbergemethode (Paragleiterbergung) sowie der Bergung mit dem Dyneemaseil zertifiziert und dürfen dies auch bei den Landeskursen ausbilden. Die Seilbahnevakuierung wird schon bei der heurigen Einsatzleiterkoordinierung auf der Tauplitzalm geschult und das Thema Dyneemaseil und Baumbergemethode wird im nächsten Jahr abgehandelt. 

Unser Dank gilt der Bergwacht Bayern, insbesondere Herbert Streibel sowie unseren Busfahrer OL Josef Zeferer aus Gröbming.
 

Foto & Bericht ©  Rainer Mansky, Landesausbildungsleiter Stv.
 
Bundesreferententagung der Österreichischen Hundeführer in Bad Tölz (27. - 28.04.2012)
Die diesjährige Referententagung der österreichischen Hundeführer fand diesmal in Bad Tölz im Ausbildungszentrum der Bergwacht statt. Der Bundesreferent Sepp Lederhaas, ein waschechter Steirer konnte seinen Landesreferenten wieder einmal ein stattliches Programm anbieten. da die Hundeführer ausgebildete Bergretter sind, war es für ihn wichtig, sie auch in der Ausbildung und Information von Workshops (Dyneemaseile, Paragleiterbergung und die Beübung mit dem Hubschrauber) zu unterweisen.

Von Informationsvorträgen wurden vorgestellt: Paragleiterunfall mit der Teglbergbahn (großes Medieninteresse da 19 Gondelinsassen die Nacht in der Gondel verbrachten) 9 Hubschrauber und 100 Bergwachtler, Lawinenunfall Tirol mit der Lebendortung durch den Hundereferenten Hochstaffel von Tirol, Einsatztaktik und Einsatzstrategie bei längeren Vermisstensuchen (Traxler und Schwab Stmk.) mit anderen Rettungsorganisationen. Kynologische Schulungen sowie Terminabsprachen für Trümmersuche. Ein besonderes Anliegen sind für unseren Bundesreferenten immer die Vorträge "Über den Tod am Berg", welche von der Kärnter Landesärztin DDr. Ulley Rolles abgehalten wurde. 

Am Abend wurde dann noch ein Stammtisch mit dem Leiter der Hundestaffel der Bergwacht und Ausbildner der Polizeihundestaffel von Bayern Partholl Michal abgehalten. Patholl und Lederhaas, beide mit einem Spitznamen versehen, Much und Seppolo, kennen sich schon aus den Fortbildungen der IKAR, wo sie beide schon mit Vorträgen und Präsentationen in Kroatien und bei uns im Leogang eine Freundschaft verbindet. 

Der zweite Tag war dann in der Besichtigung und Beübung im Trainingscenter der Bergwacht.

Österreichische Teilnehmer:
Steiermark Danklmaier, Reischl, Herzmaier, Lederhaas
NÖ Maierhofer, Leitsberger
OÖ Tragatschnig
Kärnten Geiger , DDr. Ulley Rolles
Tirol Hochstaffel, Eder

Fazit: eine gelungene Veranstaltung für eine kleine Gruppe von Idealisten.
 


Teilnehmer aus Österreich

Bergung im Gondeltrainingszentrum Bad Tölz
Foto & Bericht ©  Sepp Lederhaas, Bundesreferent Lawinenhundestaffeln Österreichs
 
Steirische Hundeführer bei Dreiländertreffen in Italien erfolgreich
Dass unsere Lawinenhundeführer auch auf internationalem Parkett keine Scheu zeigen brauchen, zeigten sie bei einem Dreiländertreffen In Italien, bei dem sie eine außerordentlich gute Figur machen konnten. Vor einer Reihe von anderen Hundeführern bewiesen sie einmal mehr wie erfolgreich und gut in der Steiermark die Hundearbeit ist.

Ausdrücklich erwähnt muss noch werden, dass diese Übung mit den Freunden und Organisationen der Alpe Adria stattfindet. Da Europa immer mehr zusammenrückt und die die berge grenzenlos sind, wird auch die Vermisstensuche in diesen Gebieten mit anderen Organisationen, Bergrettungsdienst Slowenien, Finanza Italia, Südtirol und den Hundestaffeln des Österreichischen Bergrettungsdienstes beübt.


Teilnehmer: Jud Tom, Schuster Hans, Wurmbauer Hans, Hirschmugl Reinhard. Ausführlicher Bericht - siehe hier!
                

Foto & Bericht ©  Reinhard Hirschmugl, Thomas Jud
 
Stadtgemeinde Mürzzuschlag unterstützt die Bergrettung bei ihrer Arbeit in den Bergen  (13.April 2012)
Eine Bänderzerrung, ein Kreislaufkollaps oder ein verstauchter Knöchel - generell zwar unangenehme, meist aber keine wirklich lebensbedrohenden Unfallfolgen. Wenn... ja, wenn dies in der Stadt oder auf der Skipiste, zu Hause oder in der Sporthalle passiert.
I
m alpinen Gelände, vielleicht noch „garniert“ mit Felswänden oder Eisrinnen, können diese vergleichsweise „leichten“ Verletzung jedoch gleich einmal recht dramatische Auswirkungen haben. Denn wie kommen gehunfähige Personen, oft zusätzlich noch bei schlechtem Wetter, möglichst rasch und sicher in´s Tal und somit in ärztliche Behandlung?
Hier steht der Bergrettung mit der sogenannten UT 2000, der Universal Trage, ein Bergewerkzeug zur Verfügung, welches zunächst durch seine leichte Transportierbarkeit rasch zum Unfallort gebracht werden kann. Die Versorgung und der Abtransport können mit dieser sehr leichten Trage ebenfalls effizient erfolgen - wenn witterungsbedingt möglich, ist diese Trage sogar für den Hubschraubertransport am Bergeseil geeignet.

Um der Bergrettung bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zu helfen, hat nun die Stadtgemeinde Mürzzuschlag eine solche Trage angeschafft und stellt diese den Alpinrettern zur Verfügung. Dank dieser Unterstützung durch die Mürzzuschlager Gemeinde können verunfallte BergsteigerInnen in Zukunft noch schonender und rascher versorgt werden. Bergrettungs-Ortsstellenleiter Rupert Weinfurter und Einsatzleiter Andreas Wiltschnigg übernahmen im Namen der gesamten Ortsstelle von Mürzzuschlager Bürgermeister DI Karl Rudischer erfreut diese große Sachspende. Kurioser Weise stellten alle Beteiligten fest, dass es sich um eine Unterstützung handelt, von der man hoffe, dass sie möglichst wenig in Gebrauch sein möge.

Foto & Bericht ©  Mag.Andreas Steininger
 
Ing. Martin Findl wird neuer Gebietsleiter  (03.April 2012)
Nach dem Roman Findl nach 5 Jahren sein Amt als Gebietsleiter niederlegt, folgt nun sein Sohn Martin Findl. Dieser ist bei der vergangenen Gebietsleitersitzung am Freitag dem 30.3.12  einstimmig gewählt worden. Das Gebiet ‚Judenburg’ umfasst die Ortstellen: Judenburg, Knittelfeld, Zeltweg, Pöls und Hohentauern. Martin Findl ist seit 1990 bei der Bergrettung Knittelfeld tätig. Als langjähriger Einsatzleiter, ist er ebenfalls für viele der Aus – und Weiterbildungsthemen in der Ortsstelle verantwortlich. Auch außerhalb der Bergrettung gibt Martin sein Wissen bei Ski und -Bergtouren an Bergsportbegeisterte weiter, da er für die Naturfreunde Knittelfeld immer wieder als Tourenführer im Einsatz ist.

Die Kameraden der Ortstelle Knittelfeld gratulierten zur Bestellung zum Gebietsleiter und wünschten für diese Aufgabe alles Gute.

 

Foto & Bericht ©  Christoph Kowatsch
 
Hohe Auszeichnung für Landesleiter Stv. Michael Miggitsch (26.März 2012)
Unserem Landesleiterstellvertreter der steirischen Bergrettung, langjähriger Ortstellenleiter von Graz (25 Jahre), Landesmaterialwart und jetziger Ortsstellenkassier im Berufsleben Leiter des Feuerwehrsinspektorat der Steiermark, Oberstleutnant der Miliz, Bergkamerad und Freund wurde gestern am 26. März 2012 das Kommando über das Miliz-Jägerbataillon Steiermark Erzherzog Johann in der Kaserne St. Michael übergeben.

Eine Abordnung seiner Ortsstelle, sowie der steirische Landesleiter und Ausbildungsleiter waren bei diesem Festakt anwesend.

Eine besondere Ehre war für ihn nicht nur durch den Artikel, als Steirer des Tages in der Kleinen Zeitung , sondern seine Geschwister und Gattin Maria haben für diesen Anlass einen Marsch komponieren lassen, mit dem Titel ALZEIT BEREIT – Obstl. Michael Miggitsch Miliz-Jägerbataillon-Marsch.

In diesem Marsch wurden die Klänge von Feuerwehr, Bundesheer und die Bergrettung in einer Klangwolke vereint.

Wir BergretterInnen, insbesondere wir Lawinen-Suchhundeführer sind stolz einen solchen Kameraden in unsere Mitte und in Führungspositionen  zu haben.

Foto & Bericht ©  Sepp Lederhaas (Bundesreferent Lawinenhunde)
 
71. Ebensteinlauf auf der Sonnschien (25.März 2012)
Am 25.März 2012 fand bereits zum 71. mal das traditionelle Ebensteinrennen auf der Sonnschien statt. 60 Starter nahmen den Riesentorlauf auf der Senkbodenstrecke in Angriff. Die Tagesbestzeit erzielte Wolfgang Steindl und als schnellste Dame wurde Barbara Höfer gewertet. Die Mannschaftswertung gewann die Ortsstelle Thörl vor der Ortsstelle Tragöß und der Bergrettungsmannschaft aus Aflenz. Insgesamt waren zehn Mannschaften am Start.

Die Bergrettung Tragöß bedankt sich bei allen Teilnehmern und Helfern und freut sich schon auf das Ebensteinrennen 2013.
 


Streckenvorbereitung

1.Platz BRD-Thörl

3.Platz BRD-Aflenz

Schnellste Dame: Barbara Höfer

2.Platz BRD-Tragöß

Tagesbestzeit Wolfgang Steindl
Foto © Bergrettung Tragöß
 
Schitourengeher im Hochschwab tödlich verunglückt (11.03.2012)
Ein Tourengeher aus Niederösterreich war allein im Hochschwabgebiet unterwegs und nächtigte vom 10.3. auf den 11. 3. im Winterraum auf dem Schiestlhaus. Während am Samstag herrliches Wetter herrschte, kam am Sonntag die angekündigte Schlechtwetterfront. Gemeinsam mit einem tschechischen Paar, das ebenfalls am Schiestlhaus genächtigt hatte, fuhren sie bei schlechtestem Wetter über den Graf - Meran - Steig in die obere Dullwitz ab. Der 42- jährige Niederösterreicher stürzte im eher flachen Gelände so unglücklich, dass er eine Halswirbelverletzung erlitt und noch an der Unfallstelle starb. Nach dem Notruf der Tschechen versuchte der Rettungshubschrauber C12 zur Unfallstelle zu fliegen, was wegen des Sturms und Schneetreibens unmöglich war. Vier Alpinpolizisten und 25 Bergretter aus Aflenz, Thörl und Turnau stiegen bei Regen und oben Schneesturm auf und führten die Bergung des Verunglückten sowie des tschechischen Paares nach Seewiesen durch.
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien (Sujetbild)
 
Halsmair-Hörmann-Gedenklauf auf der Ardningalm (03.03.2012)
Bei herrlichen Frühlingstemperaturen fand am ersten Märzwochenende der traditionelle Skitourenlauf auf der Ardningalm statt. In Gedenken an die Bergrettungskameraden Karl Halsmair und Martin Hörmann machten sich knapp 100 Teilnehmer am Startplatz des oberen Rossfeldbodens für den durchaus anspruchsvollen Lauf bereit. Über 20 davon bevorzugten die so genannte „Kimm-guat-owi-Klasse“, bei welcher das Motto „Dabei sein ist alles“ gilt. In den Sportklassen wurde jedoch um jede Sekunde gekämpft, wobei sich erneut Albert Hörmann den Wanderpokal mit sagenhaften zwei Minuten und zwei zerquetschten Sekunden sicherte. Bemerkenswert war auch das Läuferspektrum, das von der 12-jährigen Katharina Henökl bis zum 76-jährigen Max Lautner einen generationsübergreifenden Bogen spannte.

Mit einer gemütlichen Siegerehrung, umrahmt von Holzofenbratl und Brettljause klang der Lauf auf der Ardningalm unfallfrei aus.

Foto © Bergrettung Selzthal
 
Lawinenunfall im Bereich Mugel-Roßeck (16.02.2012)

Ein 56-Jährige, erfahrener Alpinpolizist aus dem Bezirk Leoben, hatte sich mit seiner Frau auf einer privaten Skitour vom Roßeck (1.664 Meter) befunden. Die beiden waren gegen 13.30 Uhr, beim Aaufstieg auf das Roßeck, als sie vermutlich selbst ein Schneebrett auslösten. Während der Mann von den Schneemassen mitgerissen wurde, blieb seine Frau unverletzt. Sie setzte sofort via Handy einen Notruf ab und begann auf eigene Faust mit der Suche.

Wegen orkanartiger Windböen konnte kein Hubschrauber eingesetzt werden. Rund 30 Helfer von den Bergrettungsortstellen Leoben, Trofaich, Mautern und Vordernberg sowie Einsatzkräfte der Alpinpolizei und 5 Lawinenhundeführer stiegen mit ihren Suchhunden zu der auf 1442 m Seehöhe gelegenen Unfallstelle auf und suchten mit Sonden stundenlang nach dem Vermißten. Gegen 19.30 Uhr, knapp vor Abbruch der Suche, fanden sie dann den Verunfallten. Er konnte nur mehr tot geborgen werden.
 


Aufsteigende Lawinenhundeführer

Suchmannschaften im Aufstieg

Sondiermannschaft

Sondiermannschaft
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Eine Ikone der Bergrettung St. Peter am Kammersberg feiert seinen 60. Geburtstag

Einer, der am 30.11.1980 bereits als Gründungsmitglied der Bergrettung St. Peter am Kammersberg mit dabei war, ist unser Bergrettungskamerad Jakob Zeiner.

Bereits im Gründungsjahr 1980 wurde er unter dem Ortstellenleiter Dir. Ludwig Gerold zum Kassier gewählt und übte dieses Ehrenamt jahrelang aus. Bei der Neuwahl im Jahre 1990, unter dem  Ortstellenleiter Wolfgang Weirer, und bei den Wahlen 1995, unter dem neuen Ortsstellenleiter Helmut Kuglgruber wurde die Funktion eines Sanwartes auf Zeiner Jakob übertragen.

Bis heute ist unser „junger 60er“ Jakob eine wertvolle Stütze bei allen Tätigkeiten unserer Ortsstelle. Es gibt kaum einen Einsatz, wo Jakob nicht dabei ist, und seine Eigeninteressen zum Wohle anderer in den Hintergrund stellt. Unsere Ortsstelle St. Peter am Kammersberg und all jene, denen er im  Laufe seiner Tätigkeit als Bergretter geholfen hat, möchten sich bei Ihm recht herzlich bedanken.

Wir hoffen alle, dass er mit seinem Engagement und Können der Organisation noch lange zur Verfügung steht.

Foto © Bergrettung St.Peter am Kammersberg
 
Lawinenabgang im Bereich des Grabnerspitzes (11.02.2012)
(76 Einsatzkräfte bei einer perfekte Zusammenarbeit zwischen Bergrettung, Feuerwehr, Polizei, Bundesheer und ÖAMTC)

Am 11.2.2012 wurde von 4 TourengeherInnen bei der Abfahrt vom Grabnerspitz eine Lawine ausgelöst. Der Grabnerspitz ist eine beliegte Schitour im Trofaiacher Gössgraben. Eine Person wurde dabei bis zum Bauch verschüttet. Die Tourengeher alarmierten daraufhin die Landeswarnzentrale, die um 15.28 Uhr einen Gebietsalarm auslöste. Binnen kürzester Zeit trafen aus den umliegenden Einsatzstellen 50 Bergretter ein. Es waren dies Bergrettungsmänner der Ortsstellen Trofaiach, die die Einsatzleitung hatte, Vordernberg, Leoben, Mautern. Da zur gleichen Zeit in Mautern ein Bergrettungsgedächtnislauf stattfand, wurden die dort anwesenden Bergretter aus den Ortsstellen Trieben und Selztal gleich in den Einsatz mit eingebunden. Bei der Freiwilligen Feuerwehr in Gimplach wurde die Einsatzleitung installiert und die 5 Feuerwehren mit 18 Kameraden übernahmen den Transport der Bergretter Richtung Gössgraben. Dort wurde ein Sammelplatz eingerichtet, von wo die Bergretter Richtung Unfallstelle geflogen worden wären. Den Transport hätten sich Innenministerium, ÖAMTC und Bundesheer, aufgeteilt.

Kurz darauf, während das Innenministerium gerade mit den ersten Rettern Richtung Unfallstelle aufgestiegen war, kam die erlösende Meldung, dass die TourengeherInnen den Abstieg selbst durchgeführt hatten und nichts schlimmeres passiert war.

Es muß noch einmal ausdrücklich auf die gute Zusammenarbeit der beteiligen Einsatzorganisationen hingewiesen werden, denn binnen einer halben Stunde war dieser Großeinsatz angelaufen.
Beteiligt waren:
50 Bergretter mit 2 Hundeführern und 3 Ärzten
18 Feuerwehrmänner aus fünf Gebieten
5 Polizisten
3 Hubschrauber (Innenministerium, ÖAMTC und Bundesheer Aigen


 

 
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Vermisste Tourengeher in der Nacht, bei eisiger Kälte und Sturm, geborgen (04.02.2012)

Die beiden Männer waren Samstag früh in Krampen, Bezirk Mürzzuschlag, zu einer Schitour ins Gebiet der Schneealpe aufgebrochen. Über den Blastein, die Lachalpe, die Hinteralpe, dem Waxenegg, der Donnerwand, gings auf das Schönhaltereck. Bei der letzten Abfahrt verirrten sie sich und wurden von der Dunkelheit überrascht.

Erst um 20.30 Uhr setzten die beiden Männer per Handy einen Notruf ab. Sofort brach eine Suchmannschaft auf. 22 Bergrettungsmänner aus Neuberg an der Mürz und zwei Alpinpolizisten kämpften sich bei minus 25 Grad, starkem eisigen Wind und hohen Schneemassen den Berg hinauf.

Nach Stunden erreichte die Rettungsmannschaft den Gipfelbereich am Schönhaltereck und dort wurden die beiden letztendlich entdeckt. Beide hatten bereits Erfrierungen erlitten. Einer konnte trotzdem noch in Begleitung der Retter mit den Schiern selbst ins Tal abfahren. Der Zweite musste mit dem Akja abtransportiert werden. Erst um fünf Uhr früh war der Einsatz beendet. Nicht nur die beiden Tourengeher mussten ins Krankenhaus Mürzzuschlag gebracht werden. Auch zehn Bergrettungsmänner hatten Erfrierungen erlitten.

 
Lawinenverschütteten – Checkpoint am Rosenkogelparkplatz in der Gaal

Mittlerweile ist ein LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät) ein zwingendes Sicherheitsgerät für Schi-, Snowboard- und Schneeschuhtouren geworden.

Leider gehen viele Tourengeher nach wie vor ohne LVS-Gerät bzw. überprüfen ihr Gerät nicht auf dessen Funktion!

Aus diesem Grund wurde am Parkplatz bzw. Ausgangspunkt vom Rosenkogel in der Gaal von der Bergrettung Knittelfeld ein Pieps LVS -Checkpoint errichtet.

Alle LVS-Geräte können per Knopfdruck auf ihre Funktion überprüft werden und zusätzlich wird daran erinnert, dass ein LVS-Gerät sowie der Check beim Tourenstart ein absolutes Muss ist!

Ein herzlicher Dank für die Unterstützung gilt der Gemeinde Gaal, den Naturfreunden Knittelfeld, Fahrzeugbau Gsodam, Transporte Golob, sowie der Fa. Pieps die den Ankauf unterstützt haben!

Weitere LVS-Checkpoints gibt es am Zirbitz im Bereich der Sabatyhütte und der Winterleitenhütte.
 

Foto © Bergrettung Knittelfeld
 
Winterübung der Bergrettung Knittelfeld (21.-22.1.2012)

 Vom 21. auf den 22. Jänner 2012 wurde die diesjährige Winterübung in Form einer Alarmübung durchgeführt. Dabei wurde über die LWZ um 14:03 per sms der Alarm ausgelöst: „Lawine Lahneck/Karhütten. 6 Verschüttete. Treff Dienststelle sofort“ ,

und es gingen 19 Bergretter in den Übungseinsatz. Der Übungsannahme zufolge waren 2 Personen ohne LVS ausgerüstet. Damit konnte ein Suchbereich für das Üben des Sondierens herangezogen werden. Die zweite Person ohne LVS wurde für unseren frischgebackenen Lawinensuchhund „Ares“ präpariert, der seine Aufgabe mit Bravour meistern konnte. Weitere 4 Verschüttete waren in der Übungsannahme mit LVS ausgestattet, wobei sich diese auf ein nahezu 380m langes „Lawinenfeld“ mit 3 primären Suchbereichen verteilten. Die grundsätzlichen Bedingungen waren alles andere als einfach und brachten somit eine gewisse Realitätsnähe.

Herzlichen Dank möchten wir aussprechen an die freiwillige Feuerwehr Bischoffeld für den Fahrdienst mit dem Pinzgauer und dem Allradbus sowie der Forstverwaltung Wasserberg – und vulgo Grassler für die erteilte Fahrbewilligung ins Hintertal. Ein besonderer Dank geht auch an Hüttenpächter Jörg Regner für die Möglichkeit die Hütte zu benützen.

Filmbericht siehe: Hier
 

Foto © Bergrettung Knittelfeld
 
Einladung Bergfilmabend Gerhard Pilz & Michael Kern



Nähere Infos finden Sie hier

 
Diavortrag der Bergrettung Thörl (16.02.2012)

Die Bergrettung Thörl lädt zum Diavortrag ein.
Wo: Freizeitheim Thörl
Wann: 16.02.2012
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt: Freie Spende

 
Wintergebietsübung Eisenerz-Leoben (22.01.2012)

Als Veranstalter der diesjährigen Wintergebietsübung trat diesmal die Ortsstelle Leoben auf. Es wurde ein Forstunfall mit mehreren Verletzten in schwierigem Gelände simuliert.  Teilnehmende Ortsstellen waren Leoben, Mautern, Vordernberg und Trofaiach.  

Ein wichtiges Kriterium bei derartigen Übungen ist eine größtmögliche Realitätsnähe um das Zusammenspiel der Einsatzkräfte in allen Teilbereichen zu üben. Es war daher naheliegend sich als Übungsschauplatz einen realen Holzschlag zu suchen und entsprechend zu verwenden. In Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung Mayr-Melnhof und deren Förstern fand sich im Bereich der Hinterlainsach bei St. Michael ein Areal welches vor unserer Übung zwar geschlägert, jedoch noch nicht aufgearbeitet sein würde 

Nach entsprechender Vorbereitung in den Tagen vor der Übung erfolgte somit am 22.01.2012 um 08 Uhr 30 die Alarmierung via Landeswarnzentrale. Insgesamt fanden sich in den Minuten nach der Alarmierung 29 Bergretter an der Basis ein. Diese wurden von Einsatzleiter Felix Zechling mit ersten Informationen versorgt und danach in Gruppen aufgeteilt. Diese hatten, neben der raschen Bergung der beiden Verunfallten, noch für die Aufstiegsssicherung, den Materialtransport und die Sicherung der teilnehmenden Kräfte der Feuerwehr Leoben-Stadt zu sorgen. Das Gelände erwies sich als sehr steil und aufgrund der Schneeauflage durchaus anspruchsvoll für alle teilnehmenden Kameraden. 

Die Feuerwehr Leoben wurde benötigt um unsere Kräfte an den Unfallort zu transportieren und um einen der Verletzten aus seiner misslichen Lage unter einem umgestürzten Baum zu befreien.

Beide Unfallopfer wurden nach der Erstversorgung mittels Trage durch den Wald bis zur Forststraße abgeseilt.. Um 13 Uhr 30 konnte die Einsatzleitung die Übung für beendet erklären.

Foto © Bergrettung Leoben
 
Bergrettung und Feuerwehr im Katastropheneinsatz in der Eisenerzer Ramsau (22.01.2012)

Seit heute stehen in der Eisenerzer Ramsau Bergrettung und Freiwillige Feuerwehr Eisenerz im Kampf gegen die schweren Schneemassen auf den Dächern der umliegenden Häuser. Im Jugendgästehaus (JUFA)schlug Alfred Pusswald Alarm. Nach einem Telefonat mit der Landeswarnzentrale in Graz, die in den nächsten Tagen weitere Schneefälle vorhersagte, ersuchte er um sofortige Hilfe, da Gefahr im Verzug war. Gleichzeitig setzte er sich mit der Bürgermeisterin Christine Holzweber in Verbindung, die für morgen eine Krisensitzung anberaumt hat. Bedingt durch die großen Neuschneefälle und den Regen der letzten Nacht, haben sich etliche Tonnen Schnee auf den Dächern angesammelt. In einer konzertierten Aktion sind nun Bergrettung und Freiwillige Feuerwehr heute und morgen dabei, die Dächer von ihrer schweren Schneelast zu befreien. Die nicht ganz ungefährliche Arbeit erfordert von den beteiligten Einsatzkräfte höchste Konzentration, denn ein Absturz ist jederzeit möglich.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Organisation
 
Wintergrund 2012 in der Eisenerzer Ramsau (14. - 20.01.2012)

Ärztliche Versorgung - Landesarzt Dr. Robert Mader kontrolliert genau die jungen BergretterAuch heuer fand der Wintergrundkurs der Steirischen Bergrettung in der Eisenerzer Ramsau statt. Im Jugendgästehaus hat man ein ideales Quartier gefunden und das Gelände rundum ist sehr gut für diesen Kurs geeignet. 52 JungbergretterInnen wurden bei diesem Kurs, der von Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher geleitet wurde, von 11 Ausbildern in die Grundschule des Schibergsteigens und bergrettungstechnischer Maßnahmen, eingeführt. Die ärztliche Leitung oblag Landesleiter Dr. Fritz Seidl; für die Organisation war Fredl Pußwald verantwortlich.
Ein Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der "Beurteilung der Lawinengefahr durch die systematische Schneedeckendiagnose, aber auch die Ausbildungsteile Kameradenrettung sowie organisierte Bergrettung kamen nicht zu kurz. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auch in der Ausbildung "Risikomanagement-Winter" (Bewegung im Schitourenbereich/Gefahrenbeurteilung und Entscheidungsfindung als Gruppenführer)

 

Schneedeckenaufbau Hermann Kupnick - Abschätzen der Lawinengefahr anhand eines Rutschblocks
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Realität und Übung innerhalb weniger Stunden (14.1.2012)

Ereignisreicher Einsatz- und Übungstag für die Mürztaler Bergrettungsortsstellen. 

Der 14.1.2012 wird wohl so manchem der 47 Mürztaler Bergretter, welche an der groß angelegten Nachtübung auf der Veitsch teilnahmen, in arbeitsreicher Erinnerung bleiben. Denn bereits um die Mittagsstunden musste die Bergrettung Mürzzuschlag gemeinsam mit den Rettern aus St. Kathrein am Hauenstein ausrücken, um einen durch Wechtenbruch abgestürzten und verschütteten Skitourengeher im Bereich des Stuhleck zu suchen. Auf Grund des Verdachtes auf einen Lawinengroßeinsatz wurde Gebietsalarm ausgerufen und auch die Hundeführer der Steirischen Bergrettung alarmiert. Erfreulicherweise kam der Verunfallte mit dem Schrecken und ein paar blauen Flecken davon.

Etwas weniger Glück hatte ein Variantenfahrer im Bereich der Brunnalm/Veitsch – er musste von den Veitscher Bergrettern mit Verdacht auf eine Muskelverletzung am Bein mit dem Akja abtransportiert werden. 

So kamen also bereits einige Kameradinnen und Kameraden entsprechend „aufgewärmt“ zur geplanten Lawinenübung, welche für das gesamte Gebiet Mürztal (Ortsstellen Neuberg, Mürzzuschlag, Kindberg und Veitsch) diesmal als Nachtübung von der Veitscher Ortsstelle bestens vorbereitet worden war.

Zusätzlich war das tief winterliche Umfeld (Schneefall, Lawinengefahrenstufe 4) ein perfekter „Gastgeber“ für die Übungsteilnehmer. Die perfekte Leitung der gesamten Übung wurde vom Veitscher Bergführer und Einsatzleiter Werner Lang durchgeführt.

Wie nicht anders zu erwarten kam auch hier wieder ganz klar zu Tage – ein Auffinden von Verschütteten, welche kein VS – Gerät tragen, ist nur unter größtem Zeit- Material- und Personalaufwand möglich. Die Überlebenschance ist für solche Skitouristen und Schneeschuhgeher äußerst gering!

Foto © Bergrettung Kindberg
 
Gebietsübung Liezen in Oppenberg (07.01.2012)

HochschwungDie Ortsstellen des Gebietes Liezen (Admont, Liezen, Rottenmann, Selzthal und Trieben) hielten am Samstag den 07.01.2012 die jährliche Wintergebietsübung ab. Dieses Mal wurde die Übung von der Ortsstelle Rottenmann in Oppenberg vorbereitet und durchgeführt.
Die Übungsannahme war, dass eine 5 - köpfige Schitourengruppe seit dem Vortag im Bereich des Hochschwung vermisst wird.
In 4 Gruppen wurden zugeteilte Suchgebiete im Gipfelbereich des Hochschwung abgesucht, bis schließlich nach rund 1 Stunde ein erstes Gruppenmitglied gefunden, ärztlich versorgt und abtransportiert werden konnte.
Kurze Zeit später wurde von einer Suchgruppe ein Lawinenkegel entdeckt und sofort alle weiteren Gruppen zum Lawinenkegel beordert. Es galt 4 vermisste Personen zu scuhen, zu versorgen und mit den Akjas ins Tal zu bringen. Insgesamt waren 62 Bergretterinnen und Bergretter an der Übung beteiligt.

Foto © Bergrettung Gebiet Liezen
 
Bergung einer Schneeschuhgeherin vom Kampl (28.12.2011)

Das Ehepaar Vera und Michael G.  stiegen, ausgerüstet mit Schneeschuhe, zum Gipfel des Kampl auf. Im Abstieg kommen sie auf der Nordseite in eine etwa 40° steile Rinne. Frau Vera rutschte aus und prallte nach ca. 30 Meter  mit dem Rücken gegen einen Baum. Mit starken Rückenschmerzen bleibt sie an der Unfallstelle liegen. Sie wird von ihrem Gatten erstversorgt und mit Aludecke und seinem Anorak eingepackt, da an der Unfallstelle kein Handyempfang war, musste er  absteigen. Seine Hilferufe im Abstieg  wurden von zwei Jägern gehört. Ein Jäger stieg weiter ab und übernahm die Alarmierung. Michael konnte wieder zu seiner  verletzten Gattin aufsteigen, die er zusammen mit den zweiten Jäger nach ca. einer Stunde wieder erreichte. Erstkontakt LWZ Ortsstelle 15:30 Uhr. Verständigung der Rotkreuzleitstelle Liezen,  Anforderung von einem HS. Auf Grund von Nebel kein HS von Niederöblarn, Salzburg und Graz möglich. Martin 10 aus Radstadt übernimmt den Einsatz. HS fordert nach Erkundung am Unfallort die Bergrettung zur Mithilfe bei der Bergung an. 2 Bergretter werden vom HS beim Vereinsheim in Bad Mitterndorf aufgenommen und zur Unfallstelle geflogen. Am Zwischenlandeplatz auf einer Lichtung 50 Meter unterhalb des Gipfels stiegen die Retter aus und fuhren mit Schiern zur Unfallstelle ab. Vera wurde versorgt,  in den Bergesack mit Vakuummatratze eingepackt und auf eine Waldlichtung gebracht. Um 17:00 Uhr, es war inzwischen dunkel geworden, wird sie mit einem 40 Meter Tau vom HS Martin 10 geborgen und nach Schladming geflogen. Der Gatte, der mit den Schneeschuhen unterwegs war, wurde von der Bergrettung  und in weiterer Folge mit dem Fahrzeug der Jäger ins Tal gebracht.

Foto © Bergrettung Bad Mitterndorf
 
53.Bergsteigerball der ÖBRD-Ortsstelle Landl
Die Bergrettung Landl erlaubt sich zum 53.Bergsteigerball einzuladen.
Datum: 21. Jänner 2012
Ort: Brückenwirt in Kirchenlandl
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: Freie Spende
 
"Sicherheit und Risiko auf Skitouren" Vortrag M. Larcher,  Bergrettung Knittelfeld und Alpenverein
Das Thema 'Sicherheit und Risiko auf Skitouren' wird am Freitag dem 13.1.2012 im Lehrsaal der Feuerwehr Knittelfeld von Mag. Larcher Michael näher gebracht. Die Bergrettung Knittelfeld und der AV Sektion Knittelfeld laden alle SchitourengeherInnen herzlich ein, sich auch wieder theoretisch mit dem Thema Sicherheit in den Bergen ausseinanderzusetzen. Der Vortrag ist kostenlos, zahlt sich aber ganz betimmt aus!

Mag. Michael Larcher, geboren am 26.11.1959 in Hall in Tirol. Volks- und Hauptschule in Absam, Matura an der HTL für Elektrotechnik in Innsbruck. Germanistik- und Sportstudium ebendort. Ausbildung zum staatl. gepr. Berg  -und Skiführer 1984. Beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Alpinunfälle. Seit 1992 im Headquarter des OeAV in Innsbruck. Leiter der Abteilung Alpenverein-Bergsport und der Alpenverein-Bergsteigerschule.

 
Frohe Weihnachten und ein "Prosit Neujahr" 2012
Der Österreichische Bergrettungsdienst, Land Steiermark, wünscht allen BergsteigerInnen, Freunden, Förderern und Gönnern einen "Guten Rutsch" ins Jahr 2012.

Mögen Sie immer wohlbehalten und gesund von ihren Unternehmungen aus den Bergen zurückkehren und niemals unserer Hilfe bedürfen, das wünschen

die Landesleitung und 1600 Steirische BergretterInnen.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Bergrettung Knittelfeld: Sicherheitstag bei den Gaaler Liften (03.12.2011)
Trotz aktuellen Schneemangels konnte die Ortsstelle Knittelfeld ihren Sicherheitstag vergangen Samstag planmäßig durchführen. Knapp 40 Skitourenbegeisterte nutzten die Möglichkeit sich mit dem Thema Sicherheit am Berg auseinander zu setzen. Unter der Leitung von den zwei Ski –und Bergführern Roman Findl und Edlinger Martin wurden in Kleingruppen die Themen Skitourenplanung allgemein, Lawinenkunde, Verhalten bei Lawinenunglück, Lvs-Suche und Kameradenrettung theoretisch und praktisch auf den frisch beschneiten Schihängen durchgenommen. Dabei wurden sie natürlich von der gesamten Einsatzmannschaft unterstützt. Die Erstversorgung wurde dann speziell von den zwei Bergrettungsärzten Stefan und Bernd Heschl vor allen Beteiligten besprochen und durchgeführt. Ein spezieller Dank ergeht an die Betreiber der Gaaler Lifte, die uns durch das Bereitstellen des Pistengeländes die perfekte Durchführung aller Sicherheitsthemen ermöglichte. 
  

 

 
Foto © Christoph Kowatsch
 
Bergrettung Trofaiach: Orientierungs- und Erste Hilfe Übung im Bereich der Hohen Zölz (03.12.2011)
Heute stand wieder einmal eine Orientierungs- bzw. Erste Hilfe Übung der Bergrettung Trofaiach auf dem Programm. Der Start erfolgte kurz nach 8.30 Uhr beim Parkplatz der vor der Auffahrt auf die Hirnalm liegt. Der weitere Weg führte dann Richtung Gosingsattel bevor wir dann, sehr steil den Anstieg über Gras- und Schotterhänge Richtung Hohe Zölz in Angriff nahmen. Einsetzender leichter Schneefall durchmischt mit etwas Regen machten die Grashänge sehr rutschig, so dass öfters die Hände, an dem steilen Hang, zum Einsatz kamen. Auf dem Weg stellte Dr. Robert Mader unser medizinisches Wissen auf den Prüfstand, indem er plötzlich umkippte und reglos am Boden liegen blieb. Sofort wurde er auf eine trockene Unterlage gesetzt, Puls und Atmung kontrolliert und nachdem dies vorhanden war, in die stabile Seitenlage gebracht. Der weitere Ablauf wäre folgender gewesen: ein Kamerad hätte mit der LWZ in Graz Kontakt aufgenommen und einen Hubschraubereinsatz veranlasst. Die GPS-Koordinaten wären der LWZ mitgeteilt worden und, da gerade noch Flugwetter herrschte, wäre Dr. Robert Mader in kürzester Zeit in ein Krankenhaus geflogen worden.
Auf dem weiteren Abstieg erfolgte ein weiterer medizinischer Test: Unser Einsatzleiter stürzte und "brach" sich dabei den Arm. Auch hier wurde perfekte medizinische Hilfe geleistet, jedoch wäre er von den Kameraden, ohne Hubschraubereinsatz, ins Tal gebracht worden.
 

Steiler Anstieg auf die Hohe Zölz

Steiler Anstieg auf die Hohe Zölz

Medizinische Versorgung von Dr. Robert Mader (Übung)

Medizinische Versorgung des Einsatzleiters (Übung)
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Ortstelle Knittelfeld und Zeltweg wieder rezertifiziert für die Saison 2011/12 (27.11.2011)
Auch wenn der Winter noch immer auf sich warten lässt und die Pisten großteils grün sind, wurde die alljährliche Rezertifizierung für die Sesselliftbergung der Ortstelle Knittelfeld bei den ‚Gaaler Liften’ durchgeführt.  An insgesamt 3 Terminen übten die Knittelfelder Bergretterin und Bergretter mit Einbindung einiger Kameraden aus der Ortstelle Zeltweg den sachgemäßen Rettungsvorgang von Personen am Sessellift. Bei einer nötigen Evakuierung im Ernstfall muss jeder Handgriff perfekt sitzen, damit relativ rasch und trotzdem sicher die Personen vom Sessellift gebracht werden können. Am dritten Übungstag waren die Bedingungen schon sehr real, da bereits die Schneekanonen ihren Dienst verrichteten und damit trotz Sonnenschein für winterliche  Verhältnisse sorgten.
 
Foto © Bergrettung Knittelfeld
 
Landesversammlung 2011 in Niklasdorf (26.11.2011)
So, wie jedes Jahr, fand auch heuer die Landesversammlung der Steirischen Bergrettung in Niklasdorf statt. Sowohl die Landesleitung, als auch deren Referenten legten Zeugnis ab, über die geleistete Arbeit des abgelaufenen Jahres. Eine Produktpräsendation der Fa. Ortovox rundete diese Veranstaltung ab.
 
Landesleiter Dr. Fritz Seidl eröffnet die Landesversammlung Produktpräsendation der Fa. Ortovox
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
25 Jahre Ortsstellenleiter in Graz - Michael Miggitsch (25.11.2011)
Am 25.11.2011 erfolgte im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Graz auch die Neuwahl der Ortsstellenfunktionäre.Der bisherige Ortsstellenleiter – Michael Miggitsch – hat nach einer Amtszeit von 25 Jahren seine Funktion zurückgelegt. Bei der Wahl wurde DI Wolfgang Sattler einstimmig zum Nachfolger und neuen Ortsstellenleiter gewählt. 

Bei der Wahl war Landesleiter Dr. Friedrich SEIDL anwesend. Dr. SEIDL bedankte sich bei Michael Miggitsch und würdigte seine Tätigkeit als Ortsstellenleiter und wünschte dem neuen Ortsstellenleiter DI Wolfgang Sattler viel Freude und Erfolg für seine neue Funktion.
 

Landesleiter Dr. Fritz Seidl dankte Michael Miggitsch für die erfolgreiche Arbeit als Ortsstellenleiter Landesleiter Seidl und Michael Miggitsch gratulieren dem neuen Ortsstellenleiter zu seiner Wahl
Foto © Sepp Lederhaas
 
Einsatzreiche Woche für die Bergrettungen des Gebietes Liezen! (08. - 15.11.2011)
Zahlreiche, teilweise tragische, Einsätze hatten die Ortsstellen des Gebietes Liezen in der vergangenen Woche zu bewältigen. Am Dienstag den 08.11.2011 gegen 17 Uhr wurde der Alpine Rettungsdienst Gesäuse und der Notarzthubschrauber C – 14 alarmiert, da sich 2 Alpinisten im Bereich der St. Gallnerspitze (Buchsteingruppe) verstiegen hatten und aufgrund der Dunkelheit und mangelnder Ortskenntnis nicht mehr weiter klettern konnten. Die Crew des C – 14 nahm einen ortskundigen Einsatzleiter der Ortstelle Admont auf und führte, bereits bei Dunkelheit, einen Erkundungsflug durch. Anschließend wurde in einer Einsatzleiterbesprechung beschlossen, aufgrund der Dunkelheit und des schwierigen Geländes, keine terrestrische Bergung in der Nacht durchzuführen. Am nächsten Morgen wurde die beiden unverletzten Bergsteiger vom C- 14 ausgeflogen.

Am Samstag den 12.11.2011 wurde die Bergrettung Trieben zu einem Alpinunfall im Bereich der Schafzähne (Bösensteingruppe) alarmiert. Gemeinsam mit den Hubschraubern des ÖAMTC und des BMI konnten 2 Personen aus unwegsamen Gelände gerettet werden. Für einen Alpinisten kam leider jede Hilfe zu spät, nachdem er in einer steilen Felsrinne 150 m abgestürzt war. In einer schwierigen Bergung musste auch noch ein Hund von Bergrettern gesucht und abgeseilt werden.

Nur wenige Tage später, am Dienstag den 15.11.2011, wurde abermals der Alpine Rettungsdienst Gesäuse zu einem Absturz im Bereich der Riffel (Admonter Kalbling)gerufen. Mit Unterstützung des C -15 und des BMI Hubschraubers konnte eine Person unverletzt gerettet werden. Eine Dame, die abgestürzt war, konnte leider nur noch tot geborgen werden. Besonders hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen der Polizei und der Crews der ÖAMTC Flugrettuung.

Die Bergrettungen des Gebietes Liezen möchten den Hinterbliebenen ihre Anteilnahme ausdrücken!
 

Foto © Alpiner Rettungsdienst Gesäuse, Raimund Reiter
 
Überprüfung der Lift-Bergespezialisten der Ortsstelle Trofaiach am Präbichl (05.11.2011)
Bergung vom Sessel der PräbichlbahnenDie Ortsstelle Trofaiach ist, neben den Ortsstellen Vordernberg und Mautern in den Krisenplan der Präbichlbergbahnen mit eingebunden. Im Falle des Worstszenarios für jede Bergbahn, daß die Anlage zum Stillstand kommt, auch über einen Notbetrieb nicht mehr gestartet werden kann und Schifahrer aus den Sesseln zu bergen sind, habe diese Ortsstellen ausgebildete Bergespezialisten, die einmal im Jahr, eine solche Bergung durchführen müssen.

Am Samstag, dem 5.November waren die Bergespezialisten der Ortsstelle Trofaiach bei den Präbichlbergbahnen vor Ort, um sich, im Zuge einer Übung, für den Winter einsatzbereit zu machen. Diese und nur diese ausgewiesenen Spezialisten, die auch bei der Bezirkshauptmannschaft in Leoben namhaft gemacht werden, dürfen bei einem Stillstand der Bergbahn eine solche Bergung durchführen.Nach einer kurzen Einweisung durch den Einsatzleiter Hannes Reiter, mußten alle Bergespezialisten eine Evakuierung von 2 Personen pro Sessel durchführen. Eine Bergung läuft immer nach dem selben Schema ab. Der Bergretter steigt auf den Masten der Sesselbahn, hängt sich doppelt gesichert in das Sesselliftseil, "fährt" daraufhin zum ersten Sessel, steigt anschließend zu den zu bergenden Personen ab. Dort sichert er zuerst die Personen und anschließend beginnt die eigentliche Bergung. Jeder Person wird ein eigens konstruiertes Bergtuch "angezogen" und im Anschluß daran wird sie, vom am Sessel stehenden Bergretter, sicher auf den Boden abgeseilt, wo schon weitere Einsatzkräfte warten, um die Schifahrer sicher aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

Im Winter kommen natürlich erschwerende Bedingungen hinzu, wie vereiste Stützen, Kälte, eventuell Sturm, die eine solche Bergung zu einer sehr schwierigen und gefährlichen Angelegenheit werden lassen. Jedoch kann man nur im Herbst, bei einem Stillstand der Anlagen, diese Einsatzübungen durchführen, um den Bahnbetrieb nicht zu stören.

Nach knapp 6 Stunden hatten sämtliche Bergespezialisten ihre Übung zur Zufriedenheit der Einsatzleitung absolviert und nun können sowohl die Bergbahnen, als auch ihre Benutzer, dem Winter ruhig entgegensehen - die Bergespezialisten für Liftunfälle, der Bergrettung Trofaiach sind einsatzbereit!
 

Retter fährt zu den Festsitzenden Abseilen eines Festsitzenden
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Ausbilderkoordinierung Eisenerzer Ramsau (21. - 23.10.2011)
Die diesjährige Koordinierung des Ausbildungsteams fand in der Eisenerzer Ramsau statt. Dort wurde das Team mit den neuesten technischen Errungenschaften und sonstigen Neuentwicklungen auf dem Sektor der Berge- und Rettungstechnik vertraut gemacht.
 
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Organisation
 
Sommerabschlußtour Ortsstelle Bad Mitterndorf (15.10.2011)
Am Samstag, den 15.10.2011 fand die diesjährige Sommerabschlusstour der BRD Ortsstelle Bad Mitterndorf  statt.

An diesem wunderschönen Tag fanden sich 13 Kameraden/Innen plus zwei Lawinenhunde auf der Tauplitzalm ein und starteten Richtung Sturzhahn, wo schon Heinrich Harrer seinen Kletterkünsten freien Lauf lies. Am Gipfel angekommen wurde das Kreuz von den Bergrettungsleuten neu verankert, mit Seilen abgespannt und lackiert, sodass sich alle Kletterer u. Bergsteiger wieder an den Anblick des renovierten Gipfelkreuzes erfreuen können. Mit anschl. Grillen in der Brd – Hütte wurde der  unfallfreie Sommer für die Bad Mitterndorfer Bergretter/innen abgeschlossen.
 

Foto © Bergrettung Bad Mitterndorf
 
15. Landessanitätskurs der Steirischen Bergrettung (15.10.2011)
Zum 13. Mal fand heuer der Landessanitätskurs der Steirischen Bergrettung, unter der bewährten Patronanz der Ortsstelle Trofaiach, in Trofaiach statt. Heuer nützten rund 80 Sanitäter des Steirischen Bergrettungsdienstes die Chance sich über die neuesten Trends, Entwicklungen und Neuigkeiten auf diesem Sektor zu informieren und weiterzubilden.

Landesrettungsarzt Dr. Robert Mader ist in Zusammenarbeit mit seinem Team immer bemüht ein interessantes Vortragsspektrum anzubieten. Die hohe Zahl an Teilnehmern beweist einmal mehr, wie gut er diese Wahl trifft.

Landesleiter Dr. Fritz Seidl, läßt es sich nicht nehmen, immer selbst vor Ort zu sein und im praktischen Übungsteil sein Wissen zur Verfügung zu stellen.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Große Einsatzübung in der Wörschachklamm (08.10.2011)

Aufgrung eines Sommergewitters ist eine Gerölllawine auf die Steiganlage der Wörschachklamm abgerutscht. Durch das Gewicht des Gerölls ist die Steiganlage samt einer Wanderergruppe zusammengebrochen. Eine Person war unter Geröll und Holz eingeklemmt und mußte von der Feuerwehr Wörschach mittels hydr. Bergewerkzeug geborgen werden. Weitere 3 Personen wurden dabei teilweise verschüttet und verletzt. Eine schwerverletzte Person wurde mittels variablen Tau von Notarzthubschrauber C14 geborgen. Eine Weitere Person wurde mittels Seilbahn geborgen und so über einen Wasserfall transportiert.

Während des Einsatzes kam eine weitere Einsatzmeldung hinzu. Eine Person ist beim Abstieg vom Klammrundweg gestolpert und über einen Abhang abgestürzt. Die Person konnte von der übrigen Wanderergruppe nicht gefunden werden. Sofort wurden Einsatzkräfte auch in dieses Einsatzgebiet gebracht und mit der Suche begonnen. Die Person wurde zwischen umgestürzten Bäumen gefunden und mit UT 2000 und mittels Seilzug Pro Traxion geborgen.

Da durch Holzfällerarbeiten der Abstieg gesperrt wurde (tatsächlich behördlich gesperrt) mußte die Person mit der Trage zum weiter oben verlaufenden Forstweg transportiert werden. Dort wurde der Verletzte an das Rote Kreuz übergeben.

Übungsteilnehmer:
Gemeinde Wörschach
Feuerwehr Wörschach mit Alpineinsatzgruppe
Rotes Kreuz Stainach mit RTW
Notarzthubschrauber C14
Bergrettung Stainach
Verletztendarsteller

Insgesamt haben mehr als 50 Personen an dieser Übung teilgenommen.
 


 
Foto © Bergrettung Stainach, Hannes Hösl
 
Orientierung im Gelände - GPS-Übung der Ortsstelle Trofaiach (08.10.2011)

Die Teilnehmer der Übung am BrautkastenAm Vorabend war noch einmal kurz die richtige Handhabung durchgesprochen worden und es wurden 4 Gruppen gebildet, die jeweils acht Koordinaten für ihr GPS erhielten. Diese mussten am GPS eingegeben werden und der Weg wurde nur anhand dieser Wegpunkte bestimmt. Erschwerend kam noch dazu, dass die Koordinaten in den unterschiedlichsten Formaten angegeben waren und daher erst das richtige am GPS eingestellt werden musste, damit die Koordinaten einprogrammiert werden konnten.

Sinn dieser Übungen ist es, dass sich die Kameraden perfekt, auch ohne Karte, nur anhand des GPS im Gelände bewegen können. Bei schwierigen Einsatzbedingungen müssten sie schnell reagieren und agieren können und die Einsatzleitung kann sie kurzfristig, nur anhand von Koordinaten, die über Funk übermittelt werden, in ein anderes Suchgebiet einweisen. Auch bei Nebel und schlechter Sicht ist das GPS ein unverzichtbarer Begleiter des Bergrettungsmannes, der Bergrettungsfrau, geworden. Bei Einsätzen kann damit genauestens das abgesuchte Einsatzgebiet, anhand des aufgezeichneten Tracks, dokumentiert werden.




 

Flotten Schrittes unterwegs zum Himberger Eck Gruppe Jereb führte uns richtig zum Wegpunkt am Himberger Eck
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Bergung eines Wanderers auf der Leobner Mauer mittels ÖAMTC-Notarzthubschrauber (02.10.2011)

Am Gipfel der Leobner Mauer klagte ein Wanderer plötzlich über Druckgefühl bzw. ein beengtes Gefühl in der Brust. Da der Verdacht eines Herzinfarkts nahe lag, alarmierte ein Vorort befindlicher Bergretter der Ortsstelle Trofaiach um 11.15 die LWZ-Graz mit dem Ersuchen den Notarzthubschrauber zu schicken. Eine ebenfalls zufällig sich vor Ort befindliche Intensivschwester kümmerte sich inzwischen um den Patienten. Um 11.55 setzte der ÖAMTC-Hubschrauber neben dem Gipfelkreuz den Notarzt ab. Nach der Erstversorgung des Patienten durch Notarzt und Intensivschwester, kam der Hubschrauber mit den Notfallsanitäter zurück und der Patient wurde in den Bergesack verpackt und um 12.10 zum Zwischenlandeplatz "Ochsenboden" geflogen. Anschließend wurde er in das LKH-Bruck gebracht.
 

Nur auf einer Kufe balancierend läßt der Pilot den Notarzt am Nebengipfel aussteigen
 
Versorgung durch den Notarzt
 
Vorbereiten für den Abtransport
 
Airborne
 
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Sommerfortbildungskurs  auf der Türlwandhütte  (17. - 21.09.2011)

Dieser Kurs hatte das Ziel, im Bereich der Seil- und Rettungstechnik die Ausbildungsinhalte entsprechend dem Zielkatalog der Steir. Bergrettung aufbauend auf dem Grundkurs zu vermitteln.

Die Ziele des bereits absolvierten Sommergrundkurses werden vorausgesetzt. Durch die möglichst praxisbezogene, integrierte Ausbildung soll das Wissen von Seiltechnik, Einsatzstrategie und alpiner Notfallmedizin vertieft werden.

Der technische Kursleiter Ranner Sepp wurde von den Ausbildern Hubmann Gerhard, Leitinger Toni, Tackner Gundula, Pirer Markus, Mansky Rainer unterstützt sowie Kupnick Hermann der auch als San-wart sein Wissen an die 29 anwesenden Kursteilnehmern weiter gab.

Für die ärztliche Ausbildung war Dr. Robert Mader Dr. Martin Hasibeter zuständig und für die gesamte Kursabwicklung, das sogenannte Facility-Management, Alfred Pußwald.


 

Foto © Stefan Bechter
 
Suchaktion am Stoderzinken (14.9.2011)

Große Suchaktion am Stoderzinken nach Ehepaar (Jahrgang 1932 und 1935) aus Neumarkt im Hausruckkreis.

Das gesuchte Ehepaar fuhr am 14.09.2011 mit einem Reisebusunternehmen von Oberösterreich in die Steiermark für einen Tagesausflug auf den Stoderzinken. Gegen 10:30 Uhr verließen sie den Reisebus zum Wandern. Nach ca. 2 Stunden verschlechterte sich das Wetter plötzlich und es viel starker Nebel ein. Das Ehepaar verlor völlig die Orientierung und fand den Weg zurück an den Ausgangspunkt nicht mehr. Sie gerieten in felsiges Gelände und mussten umkehren.

Berta H. rutschte dabei in einem Bachbett aus und kam zu Sturz. Sie erlitt Kopfverletzungen und war kurzzeitig bewusstlos. Nach dem Unfall konnten sie trotzdem weitergehen und erreichten einen markierten Wanderweg. Josef und Berta H. gelangten entlang dieses Wanderweges in Richtung Westen, zu einer Hütte in der Nähe des Ahornsees. Von dort aus warteten sie auf Hilfe.

Um ca.16:30 Uhr wurde die Polizei, Bergrettung Gröbming, Bergrettung Haus/E und BRD Suchhundeführer Steiermark alarmiert. Eine Suchaktion mit Augenmerk Wanderwege im Umkreis des Stoderzinken begann. Die Koordinierung erfolgte von der Einsatzleitung in der Bergrettungshütte am Stoderzinken. Nebel und Dunkelheit erschwerten die Suche. Als es oberhalb von 1700m aufklarte wurde ein Hubschrauber  des BMFI mit Wärmebildkamera zur Unterstützung angefordert.

Gegen 21:10 Uhr wurden die beiden abgängigen Personen von der Bergrettung Haus/E und Gröbming gefunden und zu einer Forststraße Richtung Schildenwang gebracht. In weiterer Folge wurden sie vom Dienstauto der Polizei zur RK- Dienststelle nach Gröbming abtransportiert und später in das Krankenhaus Schladming eingeliefert.
 


 

 
Foto © Bergrettung Gröbming
 
Bergung eines Wanderers nach Absturz im Bereich Friesingwand/Trofaiach (14.9.2011)

Von Feuerwehr Laintal, Bergrettung Trofaiach, Alpinpolizei und dem ÖAMTC wurde gestern, im letzten Licht des Tages ein verunfallter Bergsteiger, der beim Fotografieren im Bereich der Friesingwand, Gemeinde Laintal, abgestürzt war geborgen.
 


 

 
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
 
Gebietsübung Eisenerz-Leoben (10.9.2011)

Bei traumhaftem Herbstwetter konnte Gebietsleiter-Stv. Gerhard Edelbauer am Leopoldsteinersee neben Kameraden der Ortsstellen Wildalpen, Landl, Radmer und Eisenerz mit Heimo Kohlbacher und Christoph Steinecker auch zwei Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe Leoben, sowie Fredl Pußwald von der Landesleitung begrüßen. Fredl erklärte sich spontan bereit, die Übung mit seinen Fotos zu dokumentieren.

Bestens vorbereitet durch unseren Ausbildungs- u. Einsatzleiter Andy Aflenzer und seinem Team wurde die Übung in einem Stationsbetrieb durchgeführt. Spektakulär gestaltete sich der erste Stand, der über die Einstiegswand des Kaiser Franz Joseph Klettersteiges erreicht wurde. Hier wurde der Aufbau von Verankerungen, Seilverlängerung und das Ablassen von einer bzw. zwei Personen über eine überhängende ca. 70m hohe Wand geübt. Bei der zweiten Station wurde im schroffen Gelände neben dem Standplatzaufbau die Bergung eines Verletzten nach oben mit Hilfe von Pro Traxion und Seilrollenflaschenzug  trainiert.

Im Bereich der Ersten Hilfe wurden erweiterte Kenntnisse vermittelt, die sowohl im Einsatz als auch im privaten Bereich von großer Wichtigkeit sind.

Im Anschluß an die Übung fand die Schlußbesprechung im wunderschönen Hof des Schlosses Leopoldstein statt.
 

Foto © Fredl Pußwald, Organisation Landesleitung Steiermark
 
Große Forstunfallübung in der Gemeinde Weng (09.09.2011)

An der Südseite der Buchsteingruppe hatte nach Lawinenabgängen im letzten Winter der Schutzwald Schaden genommen. Obwohl der Standort im Nationalparks Gesäuse liegt, wurde entschieden, Holz mittels einer Forstseilbahn abzutransportieren. Die Situation sollte nicht durch einen Borkenkäferbefall verschärft werden, da der betroffene Waldabschnitt bestehende Infrastruktur schützt.

Die Arbeiten fanden in extremem Gelände statt. In weiterer Folge wurde der Standort auch als idealer Platz für eine Übung angesehen.

Es wurde angenommen, dass durch einen Steinschlag die Forstseilbahn beschädigt wurde und vier zum Teil schwer verletzte Personen zu bergen seien.

In einem, zwischen der Landeswarnzentrale Steiermark (deren Leiter auch Übungsbeobachter war) der Bergrettung,  der Alpinpolizei,  dem Österreichischem Roten Kreuz, der Freiwilliger Feuerwehr Admont und deren Rettungsabteilung, 2 Sachverständigen, einer Notärztin sowie einem Bergrettungsarzt, einem 2-köpfigen Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, einem Helikopter der Mehrzweckhubschrauberstaffel Aigen und einem Team der Stmk. Landesforste gemeinsam koordinieren Einsatz wurden die Verletzen von den Hilfskräften erreicht, versorgt, geborgen und abtransportiert.
 

Foto © Stefan Schröck, Gebietsleiter Liezen
 
Tragösser Ehepaar nach 24 Stunden schwer verletzt aus Doline geborgen (06.09.2011)

Am 06.09.2011ist im Bereich Hörndlalm ein Ehepaar aus Tragöß bei einer Wanderung in eine ca.25-30m tiefe Doline gestützt. Da die beiden an ihrem angestrebten Ziel nicht unbedingt erwartet wurden, mussten sie fast 24 Stunden schwer verletzt auf Hilfe warten. Erst am Nachmittag des darauffolgenden Tages wurde die Bergrettung verständigt. Gegen17:30 Uhr gelang es den Einsatzkräften schließlich, die beiden Schwerverletzten in der Felsdoline zu orten.

22 Einsatzkräfte der Bergrettung, der Alpinpolizei, der Feuerwehr, sowie sieben Hundeführer und drei Hubschrauber waren nach einer erfolgreichen Suchaktion an der schwierigen Bergung beteiligt. In einer dramatischen Rettungsaktion wurden die beiden per Seilbergung mittels „ProTraxion“ aus der Doline befreit. Eine Taubergung mittels Hubschrauber wäre aufgrund der Sichtverhältnisse nicht möglich gewesen.


Hans Stockreiter, Einsatzleiter der Bergrettung Tragöß schilderte: "Ich bin freihängend in die Doline abgeseilt worden. Der Schacht war zuerst 15m steil abfallend und dann noch weitere 12-15m senkrecht bis überhängend. Der felsige Grund wo die beiden Verletzten gelegen sind, hatte vielleicht eine Fläche von 2x3 Metern. Das war schon irgendwie unheimlich, oben hat die Sonne geschienen und es war warm, unten hat es vielleicht fünf, sechs Grad gehabt und ich habe meine Stirnlampe gebraucht, damit man was sieht."
Unter diesen Umständen wurde auch der Weg nach oben mittels Trage eine Herausforderung für die Einsatzkräfte. Schließlich konnten die Verunglückten aber dem Notarzt übergeben und in die Krankenhäuser Amstetten und Bruck gebracht werden.
 


 

 
Foto © Bergrettung Tragöß
 
Tag der Einsatzorganisation Bezirk Hartberg in Vorau (03.09.2011)

Ein  Höhepunkt im Jahr 2011 war der Tag der Einsatzorganisationen in Vorau. In einer Ausstellung konnten sich die zahlreichen Besucher die Geräte und Sanitätseinrichtungen der Bergrettung ansehen und erklären lassen. Das Highlight war aber eine Seilbergung mit einem Hubschrauber des Bundesheeres. Eine Alouette III stand uns mit ihrer Besatzung zur Verfügung. Annahme der Schauübung war, einen verunglückten Paragleiter von einem Hausdach zu bergen. Dazu wurde die Bergrettungsmannschaft mit der Seilwinde des Hubschraubers auf dem Dach abgesetzt. Danach wurde eine Seilbahn errichtet und der Paragleitpilot konnte so sicher auf den Boden gebracht werden.  Diese Schauübung hat den Besuchern gezeigt wie schnell und präzise die Arbeit mit einem Hubschrauber vor sich geht.
 

Foto © Bergrettung Waldbach
 
Eisenerzer Bergretter erfolgreich in den Hafen der Ehe verabschiedet (26.08.2011)

Florian Kainrath lud am 26.8. seine Kameraden der Ortstelle Eisenerz zum Poltern in die Eisenerzer Ramsau mit dem Treffpunkt in einem Alpengasthof. Dort bekam Florian von seinen Kameraden zahlreiche Aufgaben gestellt,  die er alle bravorös meisterte.

Einer Hochzeit steht also nichts mehr im Wege und seine Kameraden wünschen dem Paar alles Gute für den neuen Lebensweg.
 

Foto © Fredl Pußwald, Organisation Landesleitung Steiermark
 
Bergrettung Judenburg auf Sucheinsatz nach vermisster Frau (22.08.2011)

Bei einer großangelegten Suchaktion im Bereich St.Anna am Lavantegg konnte eine, bereits mehr als einen Tag, abgängige Frau unverletzt gefunden werden. Die blinde und hörbehinderte 71-jährige Frau wurde zum letzten Mal in der Nähe ihres Wohnhauses gesehen. Nach Aussagen von Verwanden und Nachbarn hatte die Frau sehr gute lokale Ortskenntnisse und war trotz ihrer körperlichen Einschränkungen fast täglich im nahen Wald, im weglosen Gelände unterwegs.

Nachdem die Suche im Nahbereich ihres Wohnhauses, wo die Abgängige vermutet wurde, erfolglos blieb konnte die Frau schließlich weitab ihres Hauses inmitten eines Waldes aufgefunden werden. Die blinde Frau hatte die Orientierung verloren und konnte nur mehr auf Hilfe warten.

Die an der Suche beteiligten Mitglieder der Alpinpolizei, der Rettungshundebrigade und der Bergrettungsortstellen von Knittelfeld, Judenburg und Zeltweg konnten sich  über den positiven Ausgang der Suchaktion freuen.

 
Bergrettung Trieben lädt zur Bergmesse ein (11.09.2011)

Die Bergrettung Trieben lädt alle Bergretter, Bergsteiger und Freunde der Bergrettung Trieben zur traditionellen Bergmesse am SONNTAG den 11.09.2011 recht herzlich ein. Die Messe findet beim Kreuz vor der Mödlingerhütte statt und beginnt um 10 Uhr 30. Im Anschluss an die heilige Messe, zum Gedenken an alle verstorbenen Bergretter und alle Verunglückten am Admonter Reichenstein und Totenköpfl, treffen sich Alle bei der Diensthütte der Bergrettung Trieben. Bei gewohnt bester Verköstigung durch unsere Grillmeister und weiteren kulinarischen Spezialitäten, freuen wir uns auf ein paar gemütliche Stunden. Auch dieses Jahr wird die Veranstaltung wieder musikalisch umrahmt. Die Mödlingerhütte ist von Gaishorn über eine Mautstrasse und zuletzt zu Fuß (20 min) oder von Johnsbach (2,5 Stunden zu Fuß) zu erreichen. Die Bergmesse findet bei jeder Witterung statt.

Foto © Bergrettung Trieben
 
Bergrettung Trieben übt am Totenköpfl (14.08.2011)

13 Kameraden der Bergrettung Trieben trafen sich am Sonntag den 14.08.2011 zu einer Felsübung am Totenköpfl. Angenommen wurde ein Kletterunfall in der dritten Seillänge des Totenköpfl Ostgrates. Zuerst wurde ein Seilgeländer für die Einsatzmannschaft errichtet und anschließend der Verletzte rund 50 m in einen Sattel abgeseilt. Danach musste der schroffige und steile Wandvorbau der Totenköpfl Südwand, in einer ca. 220 Meter langen Abseilfahrt überwunden werden, bis der Verletzte am Normalweg des Admonter Reichensteins angekommen war. Im Anschluss an die gelungene Übung wurde, bei herrlichem Wetter, auf der Diensthütte gegrillt, wofür wir uns bei unserem Grillmeister bedanken möchten!

Foto © Bergrettung Trieben
 
51jährige über 150 Meter in den Tod gestürzt (17.07.2011)

In den Eisenerzer Alpen im Bezirk Leoben ist Sonntagabend eine Frau in den Tod gestürzt. Die 51-Jährige aus Wasendorf bei Fohnsdorf war im Bereich des Wildfelds ausgerutscht und mehr als 150 Meter in die Tiefe gestürzt.

Die Frau trennte sich am Gipfel vom Ehemann und Bekannten und wollte allein ins Tal zurückgehen. Dort kam sie jedoch nie an. Ihr Gatte schlug Alarm und verständigte die Einsatzkräfte.

Noch in der Nacht startete ein großer Suchtrupp mit Mitgliedern der Bergrettung Trofaiach, Vordernberg und Leoben sowie zwei Alpinpolizisten, das Rote Kreuz und vier Suchhunden der Bergrettung. Für den Transport waren die FF Gimplach und die FF Hafning zuständig. Insgesamt waren 54 Mann von verschiedenen Einsatzorganisationen beteilgt.

Ein Hund der Bergrettung fand die Frau schließlich kurz vor 23 Uhr im Trofaiacher Gössgraben. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät.

Foto © Bergrettung Sepp Lederhaas
 
Dramatische Rettungsaktion aus der Hochschwabsüdwand (14.07.2011)

Eine dramatische Rettungsaktion fand am Donnerstag am Hochschwab im Bezirk Bruck statt. Ein Paar aus Tschechien saß über Nacht auf 2.100 Meter Seehöhe fest.
Bereits am Mittwoch waren die beiden Tschechen - 23 und 24 Jahre alt - in die Hochschwab-Südwand eingestiegen. und   verloren die Orientierung.

Sie verbrachten die Nacht in der Wand; als sie aber auch am Donnerstag keine Chance sahen, den Ab- oder Aufstieg zu schaffen, alarmierten sie per Handy die Landeswarnzentrale, allerdings ohne genau zu wissen, wo sie sich befanden. Ein heranziehendes Unwetter, bzw. extrem schlechte Sicht machte die Lage noch dramatischer.

Acht Bergretter wurden daraufhin mit dem Polizeihubschrauber ins Hochschwabgebiet geflogen und stiegen in die Wand ein. Sie hatten zwar teilweise Rufkontakt mit dem Pärchen, wegen der schlechten Sichtverhältnisse war es aber äußerst schwierig, die beiden Tschechen zu orten; dass schwere Gewitterwolken aufzogen, machte die Lage laut Einsatzleiter Arnold Fuchs noch dramatischer.

Schließlich wurden die Gesuchten von vier Bergrettern auf 2.100 Meter Seehöhe lokalisiert. Sie saßen in einer Felsnische außerhalb der Kletterroute. Die Bergrettung sicherte das Pärchen und brachte die Unverletzten aus der Wand in Richtung Hochschwabgipfel.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien (Sujetbild)
 
Gebietsübung Teichalm-Fischbacheralpen (09.07.2011)

Diesmal war die Ortsstelle Waldbach der Ausrichter der Übung und das Team um Ortsstellenleiter Markus Meisterhofer und Einsatzleiter Ewald Morin hatte eine Übung vorbereitet, die von den Beteiligten einiges abverlangte, bei hochsommerlichen Wetter konnte die Übung im Bereich Wildwiesenturm durchgeführt werden.

Zwei Mitglieder einer Ausflugsgruppe mit Ziel Wildwiesenturm waren zur vereinbarten Rückmarschzeitpunkt nicht auf der Wildwiesenhütte,woraufhin die Bergrettung alarmiert wird und sie binnen kürzester Zeit finden und aus unwegsamen Gelände bergen kann.

Nach einem fünfstündigen reibungslosen Übungsverlauf konnte Gebietsleiter Andreas Grill bei der Schlussbesprechung allen Bergrettern für ihren Einsatz danken.

Foto © Bergrettung Waldbach
 
Sommergrundkurs 2011 in Gröbming (09. - 13.07.2011)

Zum 14.Mal fand der heurige Sommergrundkurs in Gröbming statt. 58 TeilnehmerInnen wurden von 12 Ausbildern für die Arbeit als Bergrettungsmitglied geschult. Die Kursleitung oblag Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher, für die ärztliche Ausbildung war Dr. Peter Schmidt unterstützt von Hermann Kupnick zuständig und für die gesamte Kursabwicklung, das sogenannte Facility-Management, Alfred Pußwald.
Bei der Begrüßung der Kursteilnehmer wies Landesleiter Dr. Fritz Seidl einmal mehr auf die große Akzeptanz, sowie den nach wie vor ungebrochenen Zustrom von jungen Damen und Herren zur Steirischen Bergrettung hin.
Bei den Grundkursen wird eine zielorientierte Basisausbildung vermittelt, um auf die verschiedensten Einsatzszenarien vorbereitet zu sein. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der Kameradenhilfe, sowie in der organisierten Rettung. Es werden die verschiedenen Bergetechniken geübt und trainiert, sowie im Bereich der Ersten Hilfe erweiterte Kenntnisse vermittelt, die für den Sommereinsatz von Nöten sind.
 


Begrüßung der Kursteilnehmer durch Landesleiter Dr. Fritz Seidl


Die Teilnehmer des Sommergrundkurses 2011

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Eiskurs 2011
Seit etlichen Jahren findet die Eisausbildung der Steirischen Bergretter in der Venedigergruppe, genauer gesagt in der Warnsdorferhütte statt. Diese Hütte bietet sich als idealer Standort für diese Kurs an. Gleich in unmittelbarer Nähe der Hütte findet sich das Übungs- und Trainingsgebiet für alle Eventualitäten, mit denen der Eisgeher konfrontiert werden kann. 20 Kursteilnehmer wurden vom Kursleiter, Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher unterstützt durch 3 Ausbilder in die Hohe Schule des Eisklettern eingeführt. Das Ziel:  Bewegung im vergletscherten  hochalpinen Gelände, begehen von Steileisflanken und      Durchführung der Kameradenrettung bei Spaltenstürzen.Vorab wurde auf dem Krimmler Kees eine gediegene Eisgrundschule und die richtige Verwendung und Handhabung der Steigeisen und Eisgeräte  im methodischen Grundaufbau geübt. Bei herrlichem Wetter konnten 2 Tourentage auf den 3000ern, Simonyspitze und Großen Geiger absolviert werden.
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Ausbildungsleiter
 
Gebietsübung Hochschwab: Die Sommerübung die zur Winterübung wurde (02.07.2011)

Diesmal war die Ortsstelle Aflenz der Ausrichter der Übung und das Team um Ortsstellenleiter Peter Krampl und Einsatzleiter Heinz Fuchs hatte eine Übung vorbereitet, die von den Beteiligten einiges abverlangte, auch schon deshalb weil das Wetter wieder einmal ein richtiges "Einsatzwetter" bescherte. Es herrschte Nebel und beim Start auf der Aflenzer Bürgeralm, Richtung Feistringstein, begann es dann auch noch zu "graupeln". Der Blick in die Hochschwabregion zeigte ein tief-winterliches Bild - und das im "Hochsommer".

Übungsannahme: 2 Bergsteiger sind im Aufstieg auf den Feistringstein begriffen. Trotz des schlechten Wetters haben sie sich von der Tour nicht abhalten lassen. Es ist feucht, naß und kalt und die Felsen sind dementsprechend glitschig. Auch das Stahlseil, das durch den Kamin auf die Gipfelhochfläche zum Feistringsstein leitet ist sehr rutschig. Mitten im Kamin rutscht einer der beiden aus und stürzt ab. Er bleibt schwerverletzt liegen. Sein Kamerad hat an dieser Stelle keine Handyempfang und steigt weiter auf die Hochfläche auf und anschließend über die "Rote Rinne" Richtung Seewiesen ab. Dort hofft er auf Handyempfang. Durch seine Eile und Hast rutscht er in der Rinne aus und stürzt ebenfalls ab. Ein auf Streifendienst sich befindender Bergretter wird Zeuge dieses Absturzes und schlägt nun Alarm, worauf sofort eine großangelegte Bergungsaktion anläuft.

Nach knapp 2 Stunden sind beide Opfer im sicheren Gelände und werden in weiteren zwei Stunden von dort zurück zur Bürgeralm transportiert, wo sie dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben werden.
 

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Ortsstellenleiter Heinz Salzger übergibt sein Amt nach fast 25 Dienstjahren (16.06. - 19.06.2011)

Mit der Ortsstelle Schwanberg verbindet man unvermeidlich einen Namen: Heinz Salzger - unseren Ortsstellenleiter. Seit über 24 Jahren lagen die Fäden dieser Ortsstelle in seinen Händen, liefen alle Anliegen bei ihm zusammen und vertrauten die Kameraden auf seine Leitung. Doch das Rad der Zeit bleibt für niemanden stehen und auch gesundheitliche Probleme forderten ihren Tribut. Die anstehenden Wahlen am Jahresende wurden vorverlegt, um dem neuen Vorstand bereits die Möglichkeit zu geben, die heurige Bergmesse Anfang September zu organisieren.

Mitte Juni fanden daher die Neuwahlen in der Bergrettung Schwanberg statt. Neu gewählt wurde der gesamte Vorstand mit Ortsstellenleiter, Einsatzleiter, Kassier und Schriftführer. Damit geht die Amtszeit von Heinz Salzger nach fast 25 Jahren zu Ende und die Aufgaben werden in die Hände von Andreas Gegg gelegt.

Foto © Bergrettung Schwanberg
 
Einsatzleiterkurs 2011 (16.06. - 19.06.2011)

Der diesjährige Einsatzleiterkurs fand von 16.6.-19.6. unter der Leitung von Landesausbildungsleiter Andi Staudacher unterstützt von 7 Ausbildern statt.

24 Einsatzleiter nahmen an der Schulung im Gebiet Dachstein teil, wo unter anderem eine Einsatzübung mit einsatztaktischen Aufgaben durchgeführt wurde. Sehr interessante Referate  wie: das Alarmierungssystem LWZ, Canyoning, die Bergrettungshundestaffel, Krisenintervention, und das Einsatzinformationssystem waren neben der technischen Ausbildung der Hauptinhalt der diesjährigen Einsatzleiterausbildung.
 

Foto © Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher & Alfred Pußwald
 
Bergung auf der Reiteralm (17.06.2011)

Am 17.06.2011 13:45 wurden die Bergrettung Schladming über die LWZ alarmiert, dass eine Person auf der Reiteralm verunglückt ist. Im Einsatz standen: 10 Bergretter mit UT2000 sowie der Hubschrauber C14. Versorgt werden mußte ein Schien- und Wadenbeinbruch.
 

Foto © Bergrettung Schladming, Kaserer
 
Von Monatsübung in den Sucheinsatz (04.06.2011)

Nur ca. 20 Stunden nach unserer Monatsübung wurde am  4 Juni 2011 um 12.35 Uhr  die BRD- Ortsstelle Landl zu einer Suchaktion alarmiert. Sofort wurde das Gebiet  Eisenerz/ Leoben- Nord, Canyoningrettung und die Suchhundestaffel  alarmiert. Beim Eintreffen am Campingplatz wurde die Salza und Enns bereits vom BMI- Hubschrauber abgesucht. Nach der Befragung zur Person  wurden die 45 Bergretter auf Gruppen aufgeteilt und die umliegende Gegend durchkämmt.  Auch der Hinweis, dass ein junger Mann um 05.00 Uhr früh auf der Straße nähe Großreifling gesehen wurde, stellte sich nach der Suche in diesem Bereich als negativ heraus. So wurde nach der Nachbesprechung die Suchaktion gegen 19.00 Uhr gemeinsam mit der Polizei abgebrochen. Am nächsten Morgen wurde der Vermisste zufällig von einem vorbeifahrenden Bergretter unserer Ortstelle bei einem Gasthaus in Altenmarkt/ Enns unverletzt gefunden. Nach der Befragung durch die Polizei stellt sich heraus, dass er mit einem Fahrrad vom Campingplatz nach Großreifling und weiter nach Altenmarkt gefahren ist und den Weg nicht mehr zurückgefunden hatte.

Eingesetzt waren:
45 Bergretter der Ortsstellen Eisenerz, Radmer, Wildalpen und Landl
6 Canyonigretter
6 Suchhundeführer
2 Alpinpolizisten
1 BMI- Hubschrauber mit Besatzung
 


Einsatzbesprechung


Canyoninggruppe im Einsatz
 


Canyoninggruppe im Einsatz

Canyoninggruppe im Einsatz
Foto © Bergrettung Landl
 
Almfest der Bergrettung Übelbach auf der Gleinalm (16. - 17.07.2011)

Die Ortsstelle Übelbach erlaubt sich zum Almfest auf der Gleinalm einzuladen.
Samstag, 16.Juli 2011: 13.00 Uhr Tanz mit "Die Übelbacher"
Sonntag, 17.Juli 2011: 10.00 Uhr: Musik der „Übelbacher Weisenbläser“
                                   11.00 Uhr: Heilige Messe vor der Kirche „Maria Schnee“
                                   Anschließend: Tanz mit „Orig. Zirbitz Buam“Eintritt: Tageskarte € 4,–

Die Zufahrt ist an beiden Tagen ab 8.00 Uhrbis zum Parkplatz beim Gleinalmschutzhaus möglich! Bus-Pendelverkehr an beiden Tagen – Anmeldung unter ✆ 0664/18 57 361 (G. Mühlbacher)

Um Ihren werten Besuch bittet die Bergrettung Übelbach.

 
Einsatzleiterkoordinierung 2001 (28. - 29.05.2011)

Die diesjährige Einsatzleiter-Koordinierung fand von 28.5.-29.5.2011 im Steinerhaus Stoderzinken statt. Der erste Tag überraschte uns mit 30cm Neuschnee somit wurde der erste Kurstag mit Theorie verbracht, die Einsatzkoordinierung fand auf Grund der Schneelage im Klettergarten Purgg statt.  Kursleiter  Andi Staudacher wurde von 4 Ausbildern unterstützt. 21 Teilnehmer waren von der Koordinierung begeistert.
 

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Organisation
 
Landesarzt Dr. Robert Mader - ein 60iger (28.05.2011)

Im Rahmen einer großen Feier wurde ein runder Geburtstag gefeiert. Dr. Robert Mader, seines Zeichens Landesrettungsarzt des Steirischen Bergrettungsdienstes, feierte im Jugendgästehaus in der Eisenerzer Ramsau im Beisein von zahlreichen Gästen, Freuden und Verwandten seinen 60iger. Nicht nehmen ließen es sich neben dem Landesleiter Dr. Fritz Seidl, Landesleiter Stv. Michael Miggitsch, Dr. Giselher Sperka, Dr. Peter Schmidt auch die Kameraden der Ortsstelle Trofaiach unter der Führung von Dr. Heinz Luschnik sich mit einem kleinen Präsent einzustellen und dem Jubilar weiter soviel Einsatzfreude, wie bisher, zu wünschen.
 

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Gebietsübung Eisenerz-Leoben (21.05.2011)

Die diesjährige Gebietsübung wurde von der Ortsstelle Vordernberg ausgerichtet. Unter der Leitung von OL Klaus Sorgen und seinen beiden EL Norbert Gaisrucker und Thomas Fadinger wurde die Übung im Stationenbetrieb abgehalten. 47 Bergrettungsmänner der Ortsstellen Trofaiach, Vordernberg, Mautern und Leoben waren beteiligt Den Höhepunkt bildete eine Bergeübung vom Fledermausgrat zum Keppelzahn.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Banff Bergfilmfestival in Eisenerz (14.04.2011)

Einladung zum Banff Bergfilmfestival in Eisenerz
Wann: Donnerstag 14.4.2011 / Beginn 20.00 Uhr
Wo: Eisenerz Innerberger Gewerkschaftshaus
Kartenvorverkauf: Infobüro am Körnerplatz in Eisenerz

 
Bergrettungs Ärztetreffen in Trofaiach (29.03.2011)

So wie jedes Jahr fand auch diesmal das Ärztetreffen in Trofaiach statt. 15 Mediziner hatten die Möglichkeit des Gedankenaustausches genützt. In der Rot-Kreuz-Stelle fand dieses Meeting statt. Dr. Stefan Heschl referierte über die Defibrillation und das ganze Einsatzspektrum rund um einen Herz-Kreislauf-Stillstand in perfekter Weise. Im Anschluss wurde noch über das Ärztekonzept für die Ausbildung neu der Sommer- und Winterkurse beraten.
 


Ein interessiertes Auditorium folgt den Ausführungen von...


...Dr.Stefan Heschl (im Bild rechts mit Landesrettungsarzt Dr. Robert Mader links)

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Einladung zum 71. Ebensteinlauf auf der Sonnschienalm (10.04.2011)

Wegen Schneemangels abgesagt!!!

Foto © Bergrettung Tragöß
 
Lawineneinsatzübung Triebental (19.02.2011)

Am 19.Februar 2011 fand eine spektakuläre Lawineneinsatzübung im Bereich des Triebentales statt. Simuliert wurde ein planmäßiger Lawineneinsatz im Vordertriebental mit der Beteiligung von vier Bergrettungsortsstellen, (Trieben, Hohentauern, Pöls und Mautern) der Lawinenhundestaffel des Steirischen Bergrettungsdienstes, sowie einer Alouette des Österreichischen Bundesheeres.

Übungsannahme: Beim Aufstieg auf den Triebenkogel wird eine Gruppe von 6 Tourengehern von einer Lawine überrascht. Nur einer der Tourengeher entgeht dieser. Er muss allerdings ins Tal abfahren, weil er keinen Handyempfang hat. Beim Gasthof Braun schlägt er Alarm und die Landeswarnzentral alarmiert daraufhin die Ortsstellen Trieben, Hohentauern, Pöls und Mautern, sowie die Lawinenhundestaffel mittels SMS, über den Unglücksfall. Aufgrund der gebotenen Eile wird das Bundesheer in Aigen um Unterstützung ersucht, um den Mannschaftstransport auf den Berg durchzuführen.


Einmal mehr hat diese Übung deutlich gezeigt, wie wichtig für die Bergrettung und Alpinunfallopfer der Fliegerhorst Aigen ist. Nur durch die Unterstützung des Hubschraubers war es möglich, binnen kürzester Zeit 43 Bergretter und 15 Lawinenhundeführer in das Einsatzgebiet zu fliegen und so den „Lawinenopfern“ eine größtmögliche Überlebenschance zu bieten.

Mehr  H I E R
 

Mannschaftstransport durch den Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres in Aigen
Mannschaftstransport durch den Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres in Aigen

Isy von HF Armin Auer im Einsatz
Isy von HF Armin Auer im Einsatz
 

Sondiermannschaft im Einsatz
Sondiermannschaft im Einsatz

Abtransport einer verletzten Tourengeherin
Abtransport einer verletzten Tourengeherin

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
80 Schitourenbegeisterte bei Lawinenvortrag Mag. Gebetsberger (12.02.2011)

Reges Interesse herrschte am Freitag den 18.2.11 im Schulungssaal der Feuerwehr Knittelfeld, als Mag. Peter Gebetsberger seinen Fachvortrag hielt. Das breit gestreute Publikum erfuhr im ersten Block Wertvolles über Risikomanagement beim Skitourengehen, wie auch klassische Schnee- und Lawinenkunde. Im zweiten Teil erfuhr man näheres über das Ausbildungs- und Entscheidungskonzept W³. In W³ werden alle entscheidungsbeeinflussenden Faktoren berücksichtigt, d.h. neben dem Gelände und den Verhältnissen fließen im Besonderen auch die subjektiven und sozialen menschlichen Faktoren mit ein. Diese subjektiven und sozialen Faktoren sind bei Entscheidungen in risikoreichen Situationen sehr oft das Zünglein an der Waage. Die Ortsstelle Knittelfeld möchte sich auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei Mag Peter Gebetsberger für den tollen und informativen Vortrag bedanken.
 


Gebetsberger, Sommer, Edelbacher


80 begeisterte SchitourengeherInnen lauschten den Ausführungen des Experten

Foto © Bergrettung knittelfeld
 
Gebietsübung der Ortsstelle Trofaiach: Lawinenabgang mit 4 Verschütteten im Bereich Wildfeld/Kreuzen (12.02.2011)
Luc, Lawinenhund von HF Hirschmugl bei der erfolgreichen Suche
 
Perfekte medizinische Versorgung eines Geborgenen durch Bergrettungsarzt Dr. Robert Mader
 
Sondiermannschaften im Einsatz Abtransport eines Verunglückten ins Tal


Bei richtigen "Einsatzbedingungen", (Nebel, Regen, dichter Schneefall am Berg) fand die diesjährige Winterübung des Gebietes Eisenerz-Süd im Bereich des Wildfeldes statt. Ausgerichtet wurde die Übung von der Ortsstelle Trofaiach, die unterstützt wurde von den Feuerwehren Gimplach, Trofaiach, Hafning und St.Peter. Diese sorgten für einen perfekten Transport ins Einsatzgebiet. Übungsannahme: 5 Tourengeher werden im Aufstieg, im Bereich der Kreuzen von einer mächtigen Lawine verschüttet. 3 Tourengeher haben ein LVS-Gerät und 2 sind ohne ein solches unterwegs, Nur einer der Gruppe entkommt der Lawine und alarmiert über den Bergrettungsnotruf 140 die LWZ in Graz. Kurz darauf läuft ein großer Einsatz an, bei der die Ortsstellen Trofaiach, Vordernberg, Mautern und Leoben alarmiert werden. Gleichzeitig wird die Lawinenhundestaffel mit alarmiert und die Talschaft Mürztal erscheint mit 3 Hundeführern. Ein schneller Voraustrupp kann die mit LVS-Geräten ausgestatteten Tourengeher schnell bergen und diese werden bald darauf von den Mannschaften, nach perfekter ärztlicher Versorgung ins Tal abtransportiert. Die ohne Pieps ausgestatteten Tourengeher können leider nur mehr von den Sondiermannschaften "tot" geborgen werden.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Spektakuläre Rettung vom Hochschwab (08.02.2011)

Bergung bei totaler Finsternis - Perfekte Zusammenarbeit zwischen ÖAMTC, Alpinpolizei und BergrettungSein Leben verdankt der 38 jährige Steirer Hannes P. wohl der sensationellen Leistung zweier Hubschrauberpiloten und eines Flugretters des C 15 aus Ybbsitz. Der Bergsteiger hatte mit einer Begleiterin am Montag vom Bodenbauer aus über die Häuslalm und den Hochschwab das Schiestlhaus erreichen wollen. Bei der Querung des vereisten Gipfelhanges nördlich des Gipfels rutschte der Bergsteiger gegen 17 Uhr bei Dämmerung ohne Steigeisen aus und stürzte über steiles Felsgelände ca. 200 m ab und kam auf einer Seehöhe von 1800m schwerverletzt zu liegen. Seine Begleiterin schlug Alarm. Glücklicherweise war die Crew von Christophorus 15 noch am Stützpunkt und auch der Polizeihubschrauber aus Graz war einsatzbereit und beide landeten auf dem hell ausgeleuchteten Sportplatz in Thörl. In der Folge wurden Bergrettungsleute aus Thörl, darunter der Bergrettungsarzt Dr. Giselher Sperka, in völliger Dunkelheit zum Schiestlhaus geflogen, sie konnten die Begleiterin finden und sicher über den vereisten Hang zum Schiestlhaus bringen.
Aufgrund der guten Sichtverhältnisse und wenig Wind wagten die Hubschrauber eine sensationelle Taubergung bei völliger Dunkelheit. Der Pilot von C 15, Roland Eslitzbichler, riskierte mit seinem Flugretter Ferdl Staubauer eine Taubergung mit dem 20m Tau, während der Polizeihubschrauber, hinter dem Rettungshubschrauber schwebend, die Unfallstelle mit dem Scheinwerfer ausleuchtete. So gelang eine Taubergung bei völliger Dunkelheit und das schwerverletzte Opfer konnte mit schweren Beinverletzungen, diversen Prellungen und Abschürfungen sowie unterkühlt geborgen werden. Er wurde in der Nacht ins KH Amstetten geflogen.
Eine bodengebundene Bergung hätte wohl die ganze Nacht gedauert, und es ist zu zweifeln, dass der Schwerverletzte das überlebt hätte. An der Bergung nahmen 10 Bergrettungsleute aus Thörl, 4 Alpinpolizisten , der Notarzthubschrauber C15 sowie der BMI Hubschrauber aus Graz teil.
Bericht Arnold Fuchs (Gebietsleiter Hochschwab)

Foto © Bergrettung
 

Gebietsübung Eisenerz Nord am Gamsstein  (05.02.2011)

Vom 5.2- 6.2. 2011 absolvierte das Gebiet Eisenerz/ Leoben Nord die diesjährige Gebietsübung. Diese wurde von der Ortsstelle Landl organisiert. Am Samstag um 09.00 Uhr gingen wir gemeinsam vom Parkplatz zur Naturfreundehütte. Dort wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Beim Stationsbetrieb wurde Erste- Hilfe, LVS- Suche  sowie verschiedene Bergemöglichkeiten mit der Pro Traxion geübt. Am Nachmittag wurde ein planmäßiger Lawineneinsatz durchgespielt, hierbei wurden zwei jüngere Kammeraden als Einsatzleiter bestimmt, die für diesen Einsatz verantwortlich waren. Anschließend erfolgte eine Übungsreflexion. Ebenso konnten wir unsere Ehreneinsatzleiter Adi Huber begrüßen, der bei uns kurz vorbeischaute. Am Abend wurde in einer gemeinsamen Rund zusammengesessen. Am nächsten Tag erfolgte eine Gemeinschaftstour auf den 1774m hohen Gamsstein. Insgesamt beteiligten sich 30 Bergretter von den Ortstellen Eisenerz, Radmer, Wildalpen und Landl an der Gebietsübung. Besonderer Dank gilt der Gemeinde Palfau, den Österreichischen Bundesforsten sowie den Naturfreunden Palfau.

Foto © Bergrettung Landl
 

Funkwartekurs 2011 (05.03.2011)

Termin:                          Samstag, 5. März 2011

Ort:                                Berghotel auf der „Mariazeller – Bürgeralpe“


        Ohne Schi:
        Berg – und Talfahrt mit der Seilbahn

        oder


        mit Schi
 mit dem Sessellift      (günstiger wegen vorhandenen Parkplatz)

Beginn:                          10 Uhr
Ende:                             ca. 16 Uhr

Anmeldung bis 12. Februar 2011

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

9.Bergrettungswinterspiele in Hohentauern  (29.01.2011)

Die Schlüsselstelle beim Ackjafahren, die kleine Brücke...Bei besten äußeren Bedingungen, strahlendem Sonnenschein, jedoch eisiger Kälte, fanden heuer die 9. Bergrettungswinterspiele in Hohentauern statt. Veranstaltet werden sie alle 2 Jahre und von der dortigen Ortsstelle, perfekt ausgerichtet und organisiert. Dies ist ein einzigartiger Bewerb in Österreich, bei der BergretterInnen aus der gesamten Steiermark, sich in einem freundschaftlichen Wettkampf in den Disziplinen Schifahren (Riesentorlauf mit Tourenausrüstung) Ackjafahren und Piepssuche, natürlich alles auf Zeit, messen. Jeweils 3 BergretterInnen bilden ein Team und versuchen in den 3 Kategorien die schnellste Zeit zu erreichen. Selbst unser Landesleiter, Dr. Fritz Seidl, lässt es sich nicht nehmen und ist immer mit einer Mannschaft vor Ort. Insgesamt waren 30 Mannschaften, also 90 BergretterInnen am Start. 

Im Mittelpunkt steht nicht so sehr das Gewinnen, sondern das kameradschaftliche Miteinander und das vertiefen bestehender Freundschaften. 

Bei der ersten Disziplin, dem Riesentorlauf, ging es gleich ordentlich zur Sache. Der bestens präparierte Hang erlaubte selbst den höheren Startnummern noch Siegeschancen und es wurde erbittert um Hundertstel Sekunden gekämpft. 

Bei der zweiten Disziplin, dem Ackjafahren, war neben der Beherrschung des Geräts, vor allem beim Voller Einsatz ist gefragt!„Einpacken“ des Verletzten sehr viel Zeit gut zu machen bzw. zu verlieren. Der sehr selektive Kurs verlangte von den TeilnehmerInnen das Letzte ab. Der erste Teil der Abfahrt erfolgt in einem sehr engen Waldstück, gefolgt von einer Überfahrt über eine schmale Brücke. Anschließend muss ein „Verletzter“ eingepackt werden. Der letzte Teil der Abfahrt ist mit einigen Engstellen versehen und verlangt präzises Schifahren von den TeilnehmerInnen. 

Beim letzten Bewerb, der Piepssuche geht es darum, auf einem großen „Lawinenfeld“ in möglichst kurzer Zeit, die 3 vergrabenen LVS-Geräte zu orten und auszugraben. Sehr genau wird die Arbeit von den zahlreichen, umstehenden KameradInnen begutachtet und kommentiert, geht es doch trotz Spaß an der Sache, um eine ernste Angelegenheit. Denn nirgendwo ist Schnelligkeit mehr gefragt, als bei der Verschüttetensuche. Ist doch die Überlebenschance in der ersten Viertelstunde, nach einem Lawinenabgang am Größten und sinkt danach dramatisch ab. 

Nichts desto trotz waren die Bergrettungswinterspiele wieder ein voller Erfolg und man darf sich auf die nächste „Bergrettungsolympiade 2013“ freuen.

 

Bergrettung Mariazellerland - den beiden macht es sichtlich Spaß
 
In rasanter Fahrt zu Tal - Landesleiter Dr. Fritz Seidl, diesmal als "Opfer" im Ackja!Angelika Mohr, BRD-Tragöß: " Treffer"
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Große Lawinenübung als Abschluss der Winterfortbildung in der Eisenerzer Ramsau  (21.01.2011)

Zum Abschluss der Wintergrund- bzw. Winterfortbildungskurse fand am 21.1.2011, mit Beginn um 19.00 Uhr eine großangelegte Lawineübung im Bereich der Teichenegg statt. Der Einsatz wurde von Christian Pieberl (BRD-Gröbming) als Basiseinsatzleiter sowie André Feiel (BRD-Tragöß) und Peter Haas (BRD-Selzthal) als Einsatzleiter auf der Lawine, höchst professionell geleitet.

Mehr dazu siehe h i e r

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

51 BergretterInnen auf Wintergrundkurs in der Eisenerzer Ramsau  (16.01.2011)

Begrüßung der KursteilnehmerInnenLandesausbildungsleiter Andreas Staudacher dankt dem Team für die vorzügliche Betreuung

Zur Zeit finden der Wintergrund- bzw. Fortbildungskurs, bereits das 2.Mal in der Eisenerzer Ramsau statt.


Hier findet man im Jugendgästehaus ein fast perfektes Quartier und an einigen Kleinigkeiten sollte es zur Perfektion nicht scheitern. 4 jungen Damen und 47 junge Herren absolvieren hier nun ihre Ausbildung zur Bergrettungsfrau bzw. zum Bergrettungsmann. Unterstützt werden sie von 9 Ausbildern. Die Kursleitung obliegt Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher.
Die Gruppe von Paul Sodamin(links) mit dem Landesrettungsarzt Dr. Robert Mader (rechts) auf dem Gipfel des Stadelstein
Die medizinische Leitung hat Dr. Martin Hasipeter, unterstützt von einem engagierten Ärzteteam, sowie dem Sanitätsreferenten Hermann Kupnick.


Selbst Landesleiter Dr. Fritz Seidl und Landesarzt Dr. Robert Mader sind immer bei diesen Kursen anzutreffen.


Die organisatorische Leitung hat, perfekt wie immer, die "Mutter" der Kompanie unser Fredl Pußwald.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien & Organisation
 

81 festsitzende Schifahrer von Sessellift auf die Aflenzer Bürgeralm geborgen  (15.01.2011)

Bei einer großangelegten Liftbergeaktion, die gleichzeitig die Wintergebietsübung des Gebietes Hochschwab war, wurden binnen 4 Stunden von den Ortsstellen Aflenz, Bruck, Kapfenberg, Mariazell, Mixnitz, Thörl, Tragöß und Turnau (82 BergretterInnen) unterstützt von den Feuerwehren Aflenz-Kurort, Etmißl, Graßnitz, St.Ilgen, Thörl und Turnau (62 KameradInnen) 81 festsitzende Schifahren vom Sessellift der Bürgeralm geborgen und sicher ins Tal gebracht.

Ein Schwerverletzter, der nach einer Panikattacke vom Sessellift sprang, wurde unter schwierigsten Verhältnissen aus steilstem Gelände geborgen und ebenfalls sicher zu Tal gebracht, wo er der Rettung übergeben wurde.

Bei der Abschlußbesprechung zeigten sich die Geborgenen von den Leistungen der Bergrettung tief beeindruckt.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Bergrettungsmedizin bei der Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin (AGN) an der Medizinischen Universität Graz  (11.01.2011)

Landesleiter Dr. Fritz Seidl

Die AGN veranstaltet allmonatlich einen Vortragsabend im Hörsaal der Pathologie im LKH Graz, der sich notfallmedizinischen Themen widmet. Die Bergrettung ist in diesem Gremium durch den Landesarzt vertreten.

Am 11.1.11 erläuterte zuerst Landesleiter Fritz Seidl die Aufgaben und die Organisation der steirischen Bergrettung, Landesarzt Robert Mader wies auf die Gelände, witterungs- und transportbedingten Probleme bei der medizinischen Versorgung von Verletzten hin.

Stefan Heschl (Ortsstellenarzt Knittelfeld) referierte mit anschaulichen Bildern über Vorbeugung von und Maßnahmen bei Unterkühlung und erklärte bergrettungsspezifische Ausrüstung.

Giselher Sperka (Landesarzt Stv.) berichtete mit spektakulären Bildern über seinen Einsatz der Bergung eines  Höhlenforschers aus einer Schachthöhle. Bei diesem Einsatz stießen alle Einsatzkräfte an die Grenzen und nur durch perfekte Zusammenarbeit der Bergretter, Arzt und Hubschraubermannschaft konnte die Bergung erfolgreich beendet werden.

Die Zuhörerschaft war vom heroischen Tun der Bergretterinnen und Bergretter tief beeindruckt und dankte mit kräftigem Applaus.

Landesrettungsarzt Dr. Robert Mader

Giselher Sperka (Landesarzt Stv.) berichtete mit spektakulären Bildern über seinen Einsatz der Bergung eines  Höhlenforschers aus einer Schachthöhle.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Organisation
 

Lawinenunfall - was nun? Bergrettung Stainach schult Tourengeher (08.01.2011)

Unter diesem Motto veranstaltete die Bergrettung Stainach am 8. Jänner zum zweiten Mal einen Übungstag für Wintersportler. Unter Anleitung der Stainacher Bergrettungsmänner und Frauen konnten Tourengeher und Schneeschuhwanderer ihr Wissen über lawinensicheres Verhalten und Maßnahmen nach einem Lawinenabgang auffrischen. Insgesamt durften die Kameraden der Bergrettung Stainach 58 Teilnehmer, vom Anfänger bis hin zum routinierten Skibergsteiger, beim Oberkogler am Wörschachberg begrüßen.

Beim Stationsbetrieb bestand die Möglichkeit die LVS- Suche, das Sondieren und das Ausschaufeln von einem Verschütteten zu üben. Durch den Einsatz des „Search Trainer“ konnte hier die Mehrfachverschüttung gut simuliert werden.

Der Großteil der Teilnehmer nahm das Angebot an, in kleinen Gruppen, welche von zumindest 2 Bergrettern begleitet wurden, eine kleine Skitour zu unternehmen und hier über Spuranlage und lawinensicheres Verhalten wissenswertes zu erfahren. Nach einem Aufstieg von ca. 1,5 Std. wurde im Bereich Sonnwendköpperl ebenfalls der Umgang mit LVS, Sonde und Schaufel trainiert. Nach der Abfahrt zurück zum Oberkogler bestand für die Teilnehmer noch die Möglichkeit sich einen Vortrag über Lawinen anzuhören, der von einem Bergführer der Fa. Ortovox gehalten wurde.

Der Sportartikelhändler „Sport Scherz“ aus Wörschach stellte einen Mitarbeiter zurVerfügung, der den Teilnehmern als auch den Bergrettern die neuesten LVS-Geräte vorstellte. Einige Teilnehmer nützten die Gelegenheit sich hier auch noch einmal ihr eigenes LVS-Gerät erklären lassen.

Die Kameraden der Bergrettung Stainach möchten sich noch einmal bei der Familie Leitner „Oberkogler“ bedanken, die wie bereits im Vorjahr, ihre Jausenstation den ganzen Tag geöffnet hielt, um die Teilnehmer und Bergretter kulinarisch zu verwöhnen. Weiters bedanken möchten wir uns bei „Sport Scherz“ aus Wörschach für die ebenfalls zum zweiten Mal statt gefundene Ausstellung, sowie die fachkundige Beratung der Teilnehmer.

Ebenfalls Dank aussprechen möchten wir der Fa. Ortovox für den kompetenten Bergführer und die Leihausrüstung.

Ein großes Dankeschön der Fa. Ennstal- Finanz, Versicherungsagentur - Amandus Stangl 8904 Ardning, die die Kosten für die Verpflegung der Bergrettungsmänner und Frauen übernahm.

Foto © Bergrettung Stainach
 

Gebietsübung Gebiet Liezen (06.01.2011)

In einem relativ unbekannten Skitourengebiet in St. Lorenzen (Gemeinde Trieben) machten sich 3 Personen auf den Weg zur Hochhaide. Bei der Abfahrt kam es in einer Rinne zu einem Lawinenabgang. 2 Personen wurden ohne LVS verschüttet und einer verletzt.

Die Übung wurde von wenigen Kameraden der Bergrettung Trieben vorbereitet und den jungen Einsatzleitern war lediglich die Alarmmeldung „ Lawinenabgang im Bereich Almspitz“ bekannt.  Es wurde bewusst darauf Wert gelegt den Übungsverlauf so realitätsnah wie möglich zu gestalten. Von der Einsatzleitung, die im Rüsthaus St.Lorenzen eingerichtet wurde, war ein Mannschaftstransport über 12 km und mehrere hundert Höhenmeter zu organisieren und über 60 Bergretter der Ortsstellen Trieben, Admont, Rottenmann, Liezen und Selzthal mussten eingeteilt werden.

Den aufwendigen Mannschafts- und Materialtransport übernahm die FF St. Lorenzen und die FF Trieben – Werk, sowie ein Traktor . Auf der beinahe 300 m langen Lawine musste eine verletzte Person erstversorgt und abtransportiert werden. Gleichzeitig wurde in mehreren Sondierketten nach den beiden Vermissten gesucht, welche schließlich ebenfalls geortet, medizinisch versorgt und abtransportiert wurden.

Nach dem geordneten Rückzug wurde eine detaillierte Einsatzbesprechung aller Beteiligten abgehalten und  in einer Diskussion alle wichtigen Erkenntnisse besprochen.

Foto © Bergrettung Trieben
 

52.Bergsteigerball in Kirchenland (22.01.2011)

Die BRD- Ortstelle Landl veranstaltet am 22. Jänner 2011 den 52. Bergsteigerball im Gasthof Brückenwirt in Kirchenlandl.
Dazu sind alle Bergfreunde u. Bergretter auf das herzlichste eingeladen.

Zum Tanz spielen ,,DIE BREITIS``

Beginn ist um 20.00 Uhr.

Eintritt: Freie Spende

Auf euer Kommen freuen sich die Kameraden der Ortstelle Landl.

 

 

Wintergebietsübung Teichalm (11.12.2010)

Im Einsatzgebiet Teichalm – Fischbacher Alpen arbeiten die Ortsstellen Fladnitz an der Teichalm, St. Kathrein am Hauenstein, Waldbach und Weiz zusammen Für größere Einsätze, wie z.B. bei Such- und Lawineneinsätzen, bei denen mehrere Retter erforderlich sind, müssen die Ortsstellen zusammenarbeiten. Um solche Ernstfälle effizient durchführen zu können, ist eine gemeinsame Koordination erforderlich. Diese Übungen werden abwechselnd im Winter und Sommer durchgeführt. Im heurigen Jahr war die Ortsstelle Fladnitz an der Teichalm mit der Durchführung der Winter-Gebietsübung betraut. 


Am 11.12.2010 organisierte die Ortsstelle Fladnitz / Teichalm unter der Leitung von Einsatzleiter Hubert Auer gemeinsam mit Gebietsleiter Ing. Andreas Grill die Gebietsübung. Die Einsatzkräfte wurden in 4 Gruppen aufgeteilt, wobei der Einsatzleiter jeder Ortsstelle eine Gruppe übernahm. Das breite Spektrum der Einsatzmöglichkeiten wurde in einsatzgerechten Situationen geübt. Ziel der Ausbildung war es einerseits die erworbenen Kenntnisse von den Kursen aufzufrischen und zu festigen, neue Gerätschaften einzusetzen, aber auch neue Bergemethoden zu trainieren.

Es wurde das Bewegen und Klettern auf Eis geübt. Anschließend waren 2 Einsatzszenarien  von den 4 Gruppen zu bewältigen. So mussten 2 vermisste Tourengeher abseits von Pisten und gesicherten Wegen mittels Lawinenverschütteten-Suchgerät gefunden werden. Die Personen mussten im schwierigen Gelände erstversorgt werden. Danach wurden die Bergung aus dem unwegsamen Gelände und der Abtransport zu einem Übergabepunkt an die weitere Rettungskette durchgeführt. Ein Bergretter muss für jede Situation gerüstet sein, so ist es auch notwendig abseits von Straßen und Wegen zu improvisieren und mit der sogenannten Mannausrüstung auszukommen. 

Diese umfangreichen Übungen fanden bei stürmischen Winterwetter auf der Teichalm statt, einem für Tourengehern und Schneeschuhwanderern bestens geeigneten Gebiet. Es hat sich gezeigt, wie wichtig, neben einer guten Ausbildung, auch eine gute Ausrüstung für die Rettungskräfte ist. Bei solch widrigen Wetterbedingungen und bei Nacht, ist es einmal mehr nur der Mensch der Rettung  bringt.  An dieser Großübung beteiligten sich insgesamt 40 Bergretter der Ortsstellen Fladnitz/Teichalm, St.Kathrein/ Hauenstein, Waldbach und Weiz.

Foto © Bergrettung Fladnitz
 

Frohe Weihnachten und einen "Guten Rutsch" ins Jahr 2011

Der Österreichische Bergrettungsdienst, Land Steiermark, wünscht allen BergsteigerInnen, Freunden und Förderern einen "Guten Rutsch" ins Jahr 2011.

Mögen Sie immer wohlbehalten und gesund von ihren Unternehmungen aus den Bergen
zurückkehren und niemals unserer Hilfe bedürfen, das wünschen die Landesleitung und 1600
Steirische BergretterInnen.
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Landesversammlung 2010 der Steirischen Bergrettung (27.10.2010)

Landesleiter Dr. Fritz Seidl eröffnet die Landesversammlung 2010 in NiklasdorfWie jedes Jahr, so fand auch euer wieder die Landesversammlung in den Räumen des Hotel Brücklwirt in Niklasdorf statt. Unter anderen standen folgende Punkte auf dem Programm der Versammlung:

Begrüßung
EIS-Einsatzinformationssystem - Administration, Kursanmeldung, Einsatzmeldung
Ausbildungsreform

Produktvorstellung

Feststellung der Beschlussfähigkeit 

Gedenken an verstorbene Kameraden 

Protokollgenehmigung 

Bericht der Landesleitung 
 
Kassenberichte 

Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung der Landesleitung 

Budget-Genehmigung 2011 

Beschlussfassung von rechtzeitig eingebrachten Anträgen 

Ausbildungsreform

Ein Schwerpunkt auch heuer wieder, das Einsatzinformationssystem, präsentiert durch Fredl PußwaldProduktvorstellung der Fa. Pieps durch Gregor Krenn
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Apolloniakapelle an die Bergrettung Murau übergeben (20.10.2010)

Die schmucke Kapelle am Gipfel der Frauenalm ist ein relativ junges Zeichen des Glaubens. In den Jahren 1979 und 1980 errichtete Mag. Wolfgang Linder in Erfüllung eines Vermächtnisses seiner Ziehmutter Apollonia Linder mit viel Liebe, Müh und Schweiß eine Kapelle. Apollonia Linder wohnte nämlich mehrere Sommer aus gesundheitlichen Gründen als Herbergsmutter in der Bernhard-Fest-Hütte am Frauenalmgipfel. Apollonia Linder wollte oberhalb der Murauer Hütte für die Wanderer und Skifahrer eine christliche Einkehrstätte schaffen, doch ihr plötzlicher Tod am 25. Dezember 1976 verhinderte dieses Vorhaben.

Im Jahr 1976 wurde auf der Frauenalm beim Gipfelkreuz erstmals eine hl. Messe gefeiert, doch seit dem Jahr 1981 wurde auf  Initiative des Heimatkreises Laßnitz alljährlich im August bei der neuen Kapelle ein Bergmesse gefeiert, die sich großer Beliebtheit erfreut. Bei der Gipfelmesse im August 2005 wurde im Besonderen an Mag. Wolfgang Linder gedacht, der nach einem Verkehrsunfall am 8. Juli 2005 verstorben ist.

Die Kapelle ist über die Winterszeit von Allerseelen bis Pfingsten geschlossen, doch in der übrigen Zeit ist sie geöffnet und lädt die Wanderer zu einer kurzen Andacht oder für einige Minuten zur Besinnung ein.

Am 20.10.2010 wurde die Apollonia Kapelle mit dem gesamten Inhalt und der Umzäunung an den Österreichischen Bergrettungsdienst Ortsstelle Murau übergeben.

Foto © Bergrettung Murau
 

Erste-Hilfe-Rucksackapotheke (Bergrettungstasche) (15.11.2010)

Die beim heurigen Landes-Sanitätstag in Trofaiach vorgestellte Rucksackapotheke kann nun über die Landesleitung bestellt werden. Ab einer Gesamtmenge von 300 Stk. wird auch das Bergrettungslogo aufgedruckt.

 

Gebiet Weststeiermark: Große Seilbahnübung am Schöckl (13.11.2010)

Am 13.11.2010 erfolgte bei der Schöckelseilbahn wieder eine groß angelegte Bergeübung. Neben den Ortsstellen des Gebietes Weststeiermark waren auch die Ortsstellen Fladnitz/Teichalpe, Weiz und Mixnitz gemäß Alarmplan vertreten. Insgesamt beteiligten sich 66 Bergrettungskameraden an dieser Übung.

Als weitere Einsatzorganisationen waren auch Alpinpolizei, Feuerwehr, Flugpolizei, Polizei und Rotes Kreuz in die Übung eingebunden.

Bei der Übungsannahme Stillstand durch Getriebebruch waren 22 Personen in 10 Fahrgastkabinen aufgeteilt und in weiterer Folge von den Bergeteams zu bergen. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl konnte der Auftrag in 1 Stunde und 45 Minuten erfüllt werden. Zum Schluss erfolgte noch eine Bergevorführung durch den neuen Polizeihubschrauber. Das herrliche Wetter war diesmal ein angenehmer Zufall, da sonst meistens bei der Herbstübung schlechte Wetterbedingungen herrschen. Abschließend bedankte sich die Betriebsleitung der Schöckelseilbahn bei allen Teilnehmern mit einem Mittagessen.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Michael Miggitsch
 

Bergrettung lässt ihre Mitglieder im Fahrsicherheitszentrum Kalwang "wintersicher" machen (06.11.2010)

Etwas niedrige Geschwindigkeit und mit etwas Gefühl läßt sich die Gefahrensituation problemlos bewältigenImmer wieder tauchen plötzlich "Hinternisse" auf und fordern den Fahrer zu neuerlichem reagieren herausAls Fahrsicherheitstraining werden spezielle Schulungen für Fahrer von Kraftfahrzeugen bezeichnet. Die Teilnehmer sollen durch die Kurse Gefahren im Straßenverkehr rechtzeitig erkennen können und durch vorausschauende Fahrweise vermeiden. Ziel der Kurse ist es auch, dass die Teilnehmer kritische Situationen durch Wissen und Fahrzeugbeherrschung bewältigen können. Zudem soll eine Sensibilisierung für die Wirkungsweise moderner Fahrzeugtechnik erwirkt werden. Die Zielsetzung lautet: „Gefahren erkennen, Gefahren vermeiden, Gefahren bewältigen.“

Am 6.11.2010 fand im Fahrsicherheitszentrum des ÖAMTC in Kalwang ein weiteres, spezielles Training für BergrettungerInnen statt. Die Landesleitung der Steirischen Bergrettung hatte diese Kurse angeboten, um ihre Mitglieder "winterfit" zu machen. 18 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um unter der fachkundigen Leitung von Otto Schönlechner und Andreas Aigner, zahlreiche Übungen in der Praxis zu absolvieren. Wie schnell man an die Grenzen der Physik stoßen kann, wurde den Teilnehmern realitätsnah vor Augen geführt. Auf der rutschigen Fahrbahn konnten sie ihre Autos und deren Verhalten in Extremsituationen gefahrlos ausloten. Die anspruchsvollste Übung stellte sicher die Schleuderplatte dar, bei der doch einige Fahrer überrascht waren, wie schwer es bereits ist, ein Auto mit 40km/h wieder unter Kontrolle zu bringen.

Am Abend waren sich alle einig: Eine perfekte Veranstaltung, die jedem Einzelnen sehr viel fahrtechnisches Wissen und entsprechendes richtiges reagieren in Gefahrensituationen vermittelt hat.


Schnell gerät ein Auto außer Kontrolle...


 

 

 

 




...doch mit ein wenig Gefühl kann man ein plötzlich auftauchendes Hindernis problemlos umfahren!

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Erfolglose Suchaktion nach vermisstem Wanderer im Reichensteingebiet (15.10. + 16.10.2010)

Leider ergebnislos musste die Suche nach einem vermissten Bergsteiger im Reichensteingebiet vorerst abgebrochen werden. Trotz intensiver Suche von Bergrettung, Alpinpolizei und Lawinenhundestaffel konnte der Vermisste nach 2 Tagen nicht gefunden werden.

Am Freitagnachmittag um 15.00 Uhr verließ Jürgen L. das Reichensteinschutzhaus um zu seinem Auto, das auf der Hirnalm geparkt war, abzusteigen. Leider kam er dort nie an.

Die daraufhin von der Bergrettung Trofaiach alarmierten Einsatzkräfte (Bergrettungsortsstellen Eisenerz, Leoben, Mautern, Vordernberg) suchten am Freitag Nacht noch bis in die frühen Morgenstunden und auch am Samstag Früh waren wieder 42 Bergretter, 7 AlpinpolizistInnen und 5 Lawinenhundeführer, unterstützt von der Feuerwehr Hafning, im gesamten Gebiet des Eisenerzer Reichensteins unterwegs. Das schlechte Wetter (Nebel und vereiste Steige) erschwerte die Suche zusätzlich.

Am Abend musste die Suche ergebnislos abgebrochen werden.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Suchaktion nach vermisster Wanderin im Hochmölblinggebiet (07.10.2010)

Am Donnerstag, den 7. Oktober 2010 marschierte eine 31 jährige 2-fache Mutter über die Hochmölbinghütte, Kleinmölbing und Hochmölbing. Es war die erste Bergtour der jungen Frau. Um ca. 12.30Uhr telefonierte Sie noch mit einem Bekannten und teilte diesem mit, dass Sie kurz vor dem Gipfel sei und danach über das Hochtor absteigen würde.  Um 15.30 Uhr wollte Sie mit dem Bekannten nochmals telefonieren und erreichte diesen nicht. Danach kein Kontakt mehr.  Um ca. 20.30 Uhr wurde Sie bei der Polizei als vermisst gemeldet. Um ca. 21.45 Uhr wurde Die AEG Liezen Huber Christian alarmiert und dieser alarmierte uns sofort. Bereits um 21.30 Uhr gingen die ersten Suchmannschaften mit Unterstützung von 2 Hundeführern mit Ihren Hunden über das Hochtor los. Ebenfalls wurde ein Hubschrauber des BMI mit Infrarotkamera angefordert. Trotz dem Aufgebot von mehr als 20 Mann und Hubschrauber mit Infrarot konnte in der Nacht die Vermisste nicht lokalisiert werden. Im Gegenteil, aufgrund des auftretenden starken Nebels musste sogar eine Gruppe mittels GPS zur nächsten Hütte geleitet werden, da keine normale Orientierung mehr möglich war. In der Früh wurde sofort ein BMI Hubschrauber aus Wien mit Technikausrüstung angefordert. Ebenfalls führte sofort in der Früh der Notarzthubschrauber C14 einen Suchflug und vier Shuttleflüge durch.  Ein Wanderer hörte in der Früh Hilferufe – aber in diesen Bereich konnte niemand gefunden werden. Um ca. 11.45 Uhr tauchte die Frau im Bereich Schönmoos bei einem Landwirt auf. Dieser alarmierte die Einsatzleitung und nach kurzer Zeit wurde die Gewissheit wahr, dass die junge Frau die kalte Nacht im Freien ohne Schäden überstanden hat. Obwohl Sie keine alpine Erfahrung hatte, hat Sie sich sofort nach einfallen des Nebels und der beginnenden Nacht – nachdem Sie den markierten Steig verloren hat – sofort in einem dichten Latschenfeld vor dem Wind geschützt und sich dort nicht mehr wegbewegt. In der Früh – bei Tageslicht – ist Sie zurück zum markierten Steig und stieg von dort ab. Sie konnte zwar den Hubschrauber sehen – doch Sie selber blieb unentdeckt. Die Herbstfärbung der gelben Lärchen hatte Sie mit der orangen Jacke leider verschlungen. So ging die erste Bergtour der Jungen Frau doch noch glücklich aus und sie konnte Ihre zwei Kinder wieder umarmen!

Foto © Bergrettung Stainach
 

Stainacher Bergretter ehren langjährige Mitglieder (06.10.2010)

Ortsstellenleiter Seiringer hatte vor kurzem seine Aktiven und dazu die Senioren zu Ehrungen für lange Aktivzeiten und zur Gratulation markanter Geburtstage in die Bergrettungs-Diensthütte auf der Planneralm geladen. Dazu gesellten sich eine Reihe von Gästen und Vertretern nahestehender Organisationen.

Foto © Bergrettung Stainach
 

Gebiet Eisenerz-Süd probt den Ernstfall im Klettergebiet Lesnerwand/Leoben (25.09.2010)

Dr. Wilhelm Ahlsson versorgt und birgt den ersten VerunfalltenEisner Hans (links) und EL Michael Bertignoll bei der Bergung des zweiten VerunfalltenDie diesjährige Gebietsübung der Bergrettungsortstellen Leoben, Mautern, Trofaiach und Vordernberg wurde heuer von der Ortsstelle Leoben organisiert. Nach langen Überlegungen entschloss man sich, die Übung am Häuslberg, im dort befindlichen Klettergarten Lesnerwand, abzuhalten. Am Samstag, dem 25. September, war es soweit. Das Wetter bescherte den Teilnehmern richtige Einsatzbedingungen - Nebel, Wind und intensiver Regen.

Übungsannahme: 2 Kletterer verunfallen im Bereich „Eichenbaumweges“. Beim Aufstieg durch die Wand stürzt der Vorauskletternde ab und zieht sich dabei eine schwere Wirbelsäulenverletzung zu. Der Sichernde wird durch die Wucht des Sturzes an die Wand gerissen und erleidet dabei schwere Gesichtsverletzungen. Zwei zufällig sich ebenfalls in der Wand befindliche Kletterer leisten Erste Hilfe und verständigen die Bergrettung, mittels Telefon, über die  Alpinnotrufnummer 140. Dieser Notruf geht direkt zur Landeswarnzentrale Steiermark. Diese verständigt über SMS die Bergrettungseinsatzstellen des Gebietes Leoben Süd.

Binnen kürzester Zeit treffen diese im Unfallgebiet ein. Die Ortsstelle Leoben, als Einsatzführende, richtet in der Nähe der Unfallstelle die Basis ein, wo alle Fäden zusammenlaufen und der Einsatz koordiniert und geleitet wird. Die eintreffenden Ortsstellen machen sich umgehend zum Unfallort Ort auf, wobei die Ortsstelle Leoben die Ortskundigen Führer stellt. Die Ortsstellen Vordernberg und Trofaiach übernehmen die Bergung des Opfers mit der WirbelsäulenverletEL Bertignoll "fährt" mit dem Verunfallten abzung. Dr. Robert Mader wird zu dem schwer verletzten Kletterer mit der Wirbelsäulenfraktur abgelassen, um sich ein Bild vom Zustand des Kletterers zu machen, sowie ihn transportfähig zu stabilisieren. Kurz darauf werden weiterer Retter mit einer Tragbahre, sowie einer Vakuummatratze zum Verunfallten abgeseilt und in einer konzertierten Rettungsaktion, medizinisch erstklassig versorgt, anschließend über die Wand abgeseilt. Dort warten weitere Bergrettungsmänner, unter der Führung von Dr. Heinz Luschnik, die für den weiteren Abtransport zu einem Forstweg verantwortlich sind. Auch hier sind durch die Nässe und der Steilheit des Geländes Seilversicherungen aufgebaut, um die größtmöglich Sicherheit für Opfer und Retter zu gewährleisten. 

Gleichzeitig läuft nur wenige Meter neben dem Wirbelsäulenverletzten, die Bergeaktion des zweiten Opfers, mit der Präzision eines Uhrwerks ab. Für diese Bergung zeichnet die Ortsstelle Mautern verantwortlich. Dr. Wilhelm Ahlsson wird die überhängende Felswand abgeseilt, versorgt das Opfer und birgt es gleich anschließend, indem er ihn sicher auf seinem Rücken zum Wandfuß abtransportiert. Auch dort warten Bergrettungsmänner, die den Verunfallten sicher zu einem Forstweg geleiten.

Nach knapp 2 Stunden ist die gesamte Rettungsaktion erfolgreich abgeschlossen.

Mehr Fotos finden Sie hier

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Gebiet Weststeiermark hält Gebietsübung am Dachstein ab (18.09. - 19.09.2010)

Die Ortsstelle Graz war heuer für die Organisation der Gebietsübung verantwortlich. Bei der letzten Gebietsübung wurde vereinbart wieder ein umfangreiches Schulungsprogramm als  Weiterbildung für die Mitglieder der Ortsstellen Graz, Köflach, Schwanberg, Übelbach und Voitsberg anzubieten.

Es wurde daher ähnlich wie beim Einsatzleiterkurs ein Ausbildungsprogramm festgelegt, wobei ein Tag im Gletscherbereich und ein Tag im Fels zur Schulung festgelegt wurde.

Treffpunkt war am 18.09.2010 um 08:00 Uhr beim Hotel Walcher, wo auch die Unterbringung der Teilnehmer erfolgte. Das Regenwetter bei uns zu Hause hat noch einige Kameraden bewegt sich von der Veranstaltung ab zu melden. Der Wetterbericht hat zwar Regenpausen angesagt, aber einladend war die Anreise nicht. Ingesamt entschlossen sich dennoch 33 Bergrettungskameraden (darunter eine Dame der Ortsstelle Schwanberg) der interessanten Ausbildung zu unterziehen.

In der Ramsau angekommen, hat es auch schon zu regnen aufgehört. Also stand einer Auffahrt auf den Gletscher nichts mehr im Wege. Nach der Gruppeneinteilung ging es mit der Gondel auf vorerst 2700m Seehöhe. Die bedeckte und leicht nebelige Wettersituation ergaben eine spannende und einsatzrealistische Situation. Es war aber dennoch möglich die vorgesehene Ausbildung am Gletscher durchzuführen. Einigen Gruppen gelang auch die Besteigung des Hohen Dachsteins.

Der 19.09.2010 war der Ausbildung im Felsen gewidmet. Der Klettergarten im Bereich Türlwand ist ein ideales Trainingsgelände mit sehr anspruchsvollen Touren. Auch der neue Klettersteig „Anna“ im Bereich der Südwandhütte wurde erkundet.

Die zweitägige Ausbildung brachte für alle Teilnehmer eine Festigung der bisherigen Ausbildung und zum Teil auch Neuigkeiten, wobei auch die Zusammenarbeit unter den Ortsstellen sowie die Kameradschaft vertieft wurden.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Geräte
 

Sommerfortbildung 2010 (11.09. - 15.09.2010)

Vom 11.9. - 15.9.2010 wurden auf der Hofpürglhütte 31 Kursteilnehmer bei wechselndem Bergwetter, wie Sonnenschein und Regen, von 10 Ausbildern und 3 Ärzten unter der Leitung von Werner Lang auf den neuesten Stand der Bergtechniken geschult. Die, wie immer, perfekte Organisation des gesamten Kurses oblag Fredl Pusswald.

Unterrichtseinheiten wie Orientierung - GPS / Sicherungstheorie / Einsatzstrategie – Einbindung der Hundestaffel im Einsatz, sowie die verschiedensten Ärztevorträge gehörten zur Ausbildung.

Bei Kursabschluß gab es von den Kursteilnehmern eine sehr positive Bewertung für das gesamte Ausbildungsteam, die Lehrinhalte, sowie Standort Unterkunft und Verpflegung.  

 

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Organisation
 

Canyoningrettunggruppe übt gemeinsam mit den Kameraden aus Nieder- und Oberösterreich in der Weissenbachschlucht bei Radmer (12.09.2010)

Am 12. September fand nun eine gemeinsame Übung der Steirischen Canyoningrettungsgruppe mit den Rettungsgruppen der benachbarten Bundesländer statt, denn die Weissenbachschlucht, die diesmal als Übungsgebiet diente, bietet sich ideal für so eine große Übung an.

Sinn dieser Übungen ist es, sich miteinander vertraut zu machen und gemeinsam Bergungen durchzuführen.

Übungsannahme: 2 Canyonauten begehen die Weissenbachschlucht, wobei sich einer der beiden kurz nach dem Start ihrer Tour beim Abseilen durch einen Wasserfall schwer verletzt. Sein Kamerad versorgt ihn notdürftig und versucht so schnell wie möglich die Einsatzkräfte zu alarmieren. Nach der Alarmierung durch die LWZ treffen sich die Einsatzkräfte am Ausgang der Weissenbachschlucht. Von dort koordiniert die Einsatzleitung sämtliche Aktionen in und außerhalb der Schlucht. Nach einem schweißtreibenden Anstieg von einer Stunde erreichen die Canyoning-Retter den Beginn der Schlucht und finden bald darauf den geschockten Verunfallten. Die Canyoningretter teilen sich in 3 Gruppen. Während die erste Gruppe die Abseilstellen vorbereitet, Seilgeländer baut und alles für den reibungslosen, schnellstmöglichen und vor allem schonenden Transport des Verunfallten herrichtet, versorgt und transportiert die zweite Gruppe den Verunfallten. Die dritte und letzte Gruppe sorgt für den Abbau der Sicherungen bzw. sammelt sämtliches Material, das nicht benötigt wurde ein. Mit welch körperlicher Anstrengung das verbunden ist kann nur jemand nachvollziehen, der so eine Übung erlebt, miterlebt und vor allem daran beteiligt war. Nach zwei Stunden ist der Verunfallte aus der Schlucht transportiert.

Mehr dazu siehe h i e r

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Tödlicher Wanderunfall am Tressenstein - nähe Grimming (10.09.2010)

Am Freitag, den 10. September 2010 wurden die Bergrettung Stainach um ca. 9.20 Uhr vom Hüttenwart der Grimmighütte verständigt, dass eine ungarische Bergsteigerin vermisst wird. Die Ungarin hatte am Tag den Grimming bestiegen und war nach der Rückkehr auf der Hütte noch auf den angrenzenden Tressenstein gegangen. Als diese um ca. 20 Uhr noch nicht in der Hütte ist, begab sich der Hüttenwirt, samt einigen Gästen, auf den Gipfel. Dort fanden Sie den Eintrag ins Gipfelbuch, aber von Ihr fehlte jede Spur. Daher verständigte er die Bergrettung. Um ca. 21,45 Uhr begannen 18 Mann der Ortstelle Stainach, 3 Hundeführer der Talschaft Ennstal und die Alpinpolizei samt Hubschrauber mit Infrarotkamera mit der Suche. Um ca. 23.30 Uhr wurde die vermisste Person fast zeitgleich von Hubschrauber und Bergrettung gefunden. Leider kam Jede Hilfe für die Ungarin zu spät. Sie war ca. 150m Meter in der Nähe des Gipfels abgestürzt.

Foto © Bergrettung Hannes Hösl
 

Bergmesse der Bergrettung Schwanberg (05.09.2010)

Ein Fixtermin für zahlreiche Freunde und Förderer der Bergrettung war wieder die diesjährige Bergmesse am 5. September mit Mag. Anton Lierzer.

Ortsstellenleiter Heinz Salzger begrüßte die Wanderschar und Vertreter anderer Vereine und bedankte sich für die Unterstützung durch die Förderer. Die frischen Temperaturen stellten eine Herausforderung an das Durchhaltevermögen im Anschluss an die Messe dar, aber bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter…

So wie auch die Bergretter bei jedem Wetter zum Einsatz gerufen werden, zeigten die treuen Freunde und Förderer, dass sie wetterfest sind.

Ein besonderer Anziehungspunkt war wieder das Kinderprogramm rund um die Kollerhütte. Auch dieses Jahr waren die Kletterwand, die Seilrutsche und weitere „luftige“ Geschicklichkeitsstationen aufgebaut.

Foto © Bergrettung Schwanberg
 

Schwanberger Bergretter bedenken Max Masser mit einem Gipfel in Bolivien

Die heimischen Berge wurden zu niedrig, daher flogen vier Bergretter der Ortsstelle Schwanberg aus, um Höhenluft zu schnuppern. Hans Eggbauer- der Organisator der Reise, Andreas Gegg, Franz Tschiltsch und Daniela Gosch bildeten das eingespielte Team, man hatte ja als Vorbereitung einige Touren zusammen unternommen.

Das große Ziel waren die Berge der Cordillera Real in Bolivien, wobei sich hier die höchste Erhebung namens Sajama 6545 Meter in den Himmel streckt und der schließlich erfolgreich bestiegen werden konnte.

Aber die Vier hatten noch nicht genug: ein weiterer Berg stand noch auf der Liste. Ein bisher unbestiegener 5205 Meter hoher Gipfel im Hampaturi- Gebirge wartete noch auf die Besteigung und damit auch Namensgebung. In Gedenken an den Bergrettungskameraden und Freund Max Masser wurde dieser Berg auf Cerro Masser benannt.

Nach den erfolgreichen Besteigungen konnte zufrieden und gesund die Heimreise angetreten werden.

 

Foto © Bergrettung Schwanberg: Die vier Bergretter mit dem "Cerro Masser"
 

Tragischer Forstunfall in Gaishorn am See (08.09.2010)

Zu einem tragischen Forstunfall wurden die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, des ÖAMTC Christophorus 14, der Bergrettung Trieben und der Polizei gerufen.

Gegen 13:20 Uhr wurde ein Forstarbeiter von einem Baum getroffen und lebensgefährlich verletzt. Die zu Hilfe gerufenen Einsatzkräfte konnten dem jungen Mann leider nicht mehr helfen, welcher noch an der Unfallstelle verstarb. Da das Gelände extrem steil und teilweise felsdurchsetzt war (Seehöhe 1100 m), wurde die Bergung des Mannes von der Bergrettung Trieben durchgeführt. Der tödlich Verletzte musste rund 70 Meter auf eine Forststrasse abgeseilt werden und anschließend mehrere hundert Höhenmeter abtransportiert werden.

 

Bergrettung Waldbach: Erfolgreicher Einsatz bei Katastrophenübung (04.09.2010)

Versorgung eines VerunfalltenEL Ewald Morin koordiniert die Bergung aus schwierigem GeländeBei der am 4. September abgehaltenen großen Einsatzübung von Feuerwehr und Rotem Kreuz, war auch die Bergrettung Waldbach, unter Markus Meisterhofer, erfolgreich mit eingebunden.

Übungsannahme: Bei strömendem Regen stürzt ein Schülerbus über einen steilen Hang. Zahlreiche Verletzte sind die Folge und es werden auch einige Kinder aus dem Bus geschleudert.

Kurz nach der Alarmierung der Einsatzkräfte läuft eine große Rettungsaktion an. Der zu diesem Zeitpunkt herrschende, starke Regen lässt die Übung extrem realitätsnah werden. Nachdem die Bergrettung Waldbach über die LWZ alarmiert wurde, trifft diese kurze Zeit später am Unfallort ein. Einsatzleiter Ewald Morin lässt sofort ein Materialdepot einrichten und verschafft sich bei der Einsatzleitung einen Überblick über die Situation. Kurz darauf weist er seinen Kameraden die verschiedenen Einsatzplätze zu und organisiert den weiteren Ablauf der verschiedenen Bergeaktionen. Aus steilem Waldgelände sind mehrere Personen, teilweise sehr schwer verletzt, unter schwierigsten Bedingungen zu bergen. Der starke Regen hat die Böden aufgeweicht und sehr rutschig gemacht. Sämtliche Bergretter sind gefordert. Während die einen in den steilen Hängen die Opfer versorgen und für den Transport fertig machen, bauen die anderen Flaschenzüge für den sicheren Transport aus denselben auf.

Nach einer halben Stunde sind die Opfer geborgen und der Rettung zur weiteren Versorgung übergeben.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Verfrühter Wintereinbruch führte zu Tiertragödie in Tragöß (31.08.2010)

Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch am 30.August konnten neun "abgängige" Jungrinder im Fobistal gefunden und zurück zur Androthalm getrieben werden.

Bereits am nächsten Tag wurden wir zu einem Einsatz auf die Kulmalm gerufen.

Ein hochträchtiges Rind rutschte im schneebedeckten Gelände über 100m in einen Graben und zog sich dabei einen offenen Bruch des Vorderlaufs zu.

Da es keine Möglichkeit gab, das ca.800kg schwere Tier lebend zu bergen (300m steiles Schrofengelände bis zum Weg) wurde ein Jäger gerufen, um das Rind von seinen Qualen zu erlösen.

Weil aber für das ungeborene Kälbchen noch eine geringe Überlebenschance bestand, wurde das tote Muttertier sofort aufgeschnitten und das zu diesem Zeitpunkt noch lebende Kalb geborgen und ins Tal gebracht. Wenn die Chancen auch gering sind, vielleicht überlebt wenigstens das Jungtier den verfrühten Wintereinbruch…

Foto © Bergrettung Tragöß
 

37. Bergmesse der Bergrettung Trieben (12.09.2010)

Die Bergrettung Trieben lädt alle Bergretter, Bergsteiger und Freunde der Bergrettung Trieben zur traditionellen Bergmesse am SONNTAG den 12.09.2010 recht herzlich ein.

Die Messe findet beim Kreuz vor der Mödlingerhütte statt und beginnt um 10 Uhr 30. Im Anschluss an die heilige Messe, zum Gedenken an alle verstorbenen Bergretter und alle Verunglückten am Admonter Reichenstein und Totenköpfel, treffen sich alle bei der Diensthütte der Bergrettung Trieben.

Bei gewohnt bester Verköstigung durch unsere Grillmeister und weiteren kulinarischen Spezialitäten freuen wir uns auf ein paar gemütliche Stunden. Auch dieses Jahr wird die Veranstaltung wieder musikalisch umrahmt. Die Mödlingerhütte ist von Gaishorn über eine Mautstrasse und zuletzt zu Fuß (20 min) oder von Johnsbach (2,5 Stunden zu Fuß) zu erreichen.

Die Bergmesse findet bei jeder Witterung statt.

Foto © Bergrettung Trieben
 

Glücklicher Ausgang einer Vermisstensuche im Karlgraben/Bodenbauer (23.07.2010)

Alarmierung 23.45 durch die LWZ: Abgängiger im Bereich Karlschütt/Bodenbauer. 8 Bergrettungsleute aus Thörl und 1 Alpinpolizist stiegen in den Karlgraben ein.

Um 01.00 Uhr hatte man Rufverbindung und anschließend erfolgte eine schwierige Bergung aus schroffigem Gelände. Über 60m mussten die Bergrettungsmänner zu dem Kletterer, der sich verstiegen hatte, mittels Seil abfahren. Er befand sich in einem absoluten Absturzgelände und hatte auch keine Geländekenntnis.

Durch die Nacht und nur mit Hilfe der Stirnlampen war die Bergung sehr schwierig und verlangte von den Bergrettern das Letzte ab.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien

 

Bergrettung Fladnitz an der Teichalm feierte ihr Jubiläum am Heulantsch (23.07.2010)

Mit einer Bergmesse am Heulantsch auf der Teichalm feierte die Bergrettung Fladnitz an der Teichalm ihr 50-jähriges Bestandsjubiläum. Gewidmet war die Andacht der verstorbenen Kameraden und  der Ehrung der Gründungsmitglieder.

Rund 300 Wanderer waren der Einladung der Ortsstelle Fladnitz an der Teichalm gefolgt, um das errichtete Gipfelkreuz  in Verbindung mit einer Bergmesse einweihen zu lassen. Hr. Pfarrer Jandl  zelebrierte die Jubiläumsbergmesse. Bei der Bergandacht zum runden Geburtstag, welche die Bläsergruppe der Musikkapelle Fladnitz  musikalisch umrahmte, erinnerte man sich vor allem  an die verstorbenen Kameraden und deren Familienmitglieder.  Für 50 Jahre Dienstzugehörigkeit wurden Rinner Josef, Faustmann Erich, Harrer Franz, Vorauer Rudolf, für 40 Jahre Kern Ernst und für 25 Jahre Herbst Günter geehrt. Diese Ehrung in Verbindung mit Dankesworten übernahmen von der Landesleitung Miggitsch Michael und Gebietsleiter Ing.Grill Andreas. 

Im Jahr 1960 gegründet
Die Ortsstelle Fladnitz wurde im Jahr 1960 gegründet. Das derzeitige Einsatzgebiet der Ortsstelle umfasst die Teichalm, Passailerkessel bis zum Schöckel.  Waren es anfangs ca. 10 Mitglieder, zählt die Mannschaft heute aktuell 20 ausgebildete Bergrettungsleute, dazu noch Dr. Franz Andiel als Bergrettungsarzt.   

Foto © Bergrettung Teichalm
 

13. Sommergrundkurs in Gröbming - Feierliche Eröffnung durch Landeshauptmann Mag. Franz Voves (10.07.2010)

(„Ich kann mich in eure Welt und das was ihr unglaubliches leistet sehr gut hineindenken und ich freue mich, dass ich vernommen habe, dass ihr gar nicht so viele aufnehmen konntet, wie sich gemeldet haben.“ (Landeshauptmann Mag.Franz Voves anlässlich der Kurseröffnung)

von rechts nach links: Dr. Seidl, Landeshauptmann Voves, Bürgermeister Guggi, Ortsstellenleiter von Gröbming Josef Zefferer In der Zeit vom 10. Juli bis einschließlich 14. Juli absolvieren 51 Bergretter und 5 Bergretterinnen, (darunter 7 Ärzte) die ersten Schritte der Ausbildung zum Bergrettungsmitglied. Kursleiter ist Landesausbildungsleiter Stv. Gerhard Zettl, für die Ärztliche Leitung zeichnet Dr. Peter Schmidt und für die Organisation Alfred Pußwald verantwortlich. Sie werden von einem Team von 12 Ausbildnern unterstützt.

Ein Grund mehr für die hohe Landespolitik, der formellen Kurseröffnung beizuwohnen. Landeshauptmann Mag. Franz Voves hatte den weiten Weg nicht gescheut, um vor Ort seine Verbundenheit mit der Bergrettung zu demonstrieren. Neben zahlreichen Besuchern hatten sich Dr. Fritz Seidl, Landesleiter der Steirischen Bergrettung, Landtagsabgeordneter Ewald Persch, der Leiter der politischen Expositur Gröbming Dr. Florian Waldner, die Bürgermeister der Gemeinden Gröbming (Alois Guggi), Mitterberg (Fritz Zefferer) und Michaelerberg (Albert Trinker), sowie hohe Vertreter von Polizei, Rotem Kreuz, der Feuerwehr und auch der Leiter der Landwirtschaftlichen Fachschule, Dir. Josef Rottensteiner, wo die Bergrettung gerne aufgenommen und besten versorgt wird, eingefunden.

Die Kurseröffnung nahm Landesleiter Dr. Fritz Seidl vor, der gleichzeitig dem Landeshauptmann, als dem zuständigen politischen Referenten für die Bergrettung, für die immerwährende Unterstützung dankte. In seiner Eröffnungsrede wies Dr. Seidl auf den hohen Standard der Ausbildung bei der Bergrettung hin. Die Ausbildner geben ihr Wissen bereitwillig an die jungen, angehenden Bergretter weiter und in Kleinstgruppen wird eine fundierte Ausbildungsarbeit geleistet. Die aktuellen Zahlen der Einsätze des heurigen Jahres zeigen einen stetig Von rechts nach links: Dr. Seidl, Bürgermeister von Gröbming Alois Guggi, Landeshauptmann Mag. Franz Voves, Ortsstellenleiter Gröbming Josef Zefferersteigende Tendenz nach oben hin. Bis zum heutigen Tag wurden 1200 Einsätze auf der Piste, sowie 300 Alpineinsätzen registriert. Auch betonte Dr. Seidl, dass diese Einsätze in der Regel vielfach von der Öffentlichkeit unbeachtet, weil weit weg im Gelände, passieren und umso wichtiger ist es daher diese Einsätze zu kommunizieren, damit man ein bisschen Ahnung von der oft harten und schweren Arbeit der Bergrettung bekommt. Auch wies Dr. Seidl darauf hin, dass die Bergrettung ein Teil des Rettungsflugwesens ist und dass der Rettungs- und Bergespezialist aus den Reihen der Bergrettung kommt.

Landeshauptmannes Mag. Franz Voves betonte in seiner Rede seine Verbundenheit mit dem Sport, an dessen erster Stelle das Eishockey stand und gleich darauf gefolgt von der Liebe zu den Bergen. „In die ganz hohen Berge hat es mich nicht getragen, aber Hochschwabsüdwand und das Leben mit zu genießen, im Massenlager in der Voisthalerhütte, mit aufstehen um 2:30 Uhr, damit es in der Wand nicht zu heiß wurde - ich habe die Zeit genossen!“

Ein Knackpunkt in seiner „Bergsteigerkarriere“ war sicherlich, dass er mit 19 Jahren den tödlichen Absturz eines Freundes erleben musste und er daraufhin, seine Kletterkarriere an den Nagel hing („Es hat mich zu tief getroffen!“). Er blieb aber den Bergen dahingehend verbunden, dass er Hüttenwirt war, während der Zeit seines Studiums. Zwischen Gleinalm und dem Sattelhaus gab es eine kleine Selbstversorgerhütte, die Zeismannhütte, wo er mit der Gitarre im Rucksack, wunderschöne Jungendjahre verlebt hat.
„Ich kann mich in eure Welt und das was ihr unglaubliches leistet sehr gut hineindenken und ich freue mich,
Immer mehr junge Bergretterinnen sind in den Reihen des Steirischen Bergrettungsdienest zu finden.dass ich vernommen habe, dass ihr gar nicht so viele aufnehmen konntet, wie sich gemeldet haben. Mir geht das Herz auf wenn ich in die Runde schaue, soviel junge Leute, die sich ehrenamtlich für die Bergrettung engagieren – ihr seid der Kitt unserer Gesellschaft, neben all den anderen Rettungs- und Einsatzorganisationen, Leuten, die unentgeltlich ihre Freizeit zur Verfügung stellen und ihre eigene Ziele hintanstellen, nur um im Einsatzfall helfen zu können.“

Nach dieser feierlichen Eröffnung ging es für die jungen BergretterInnen ans „Eingemachte“ sprich, die Ausbildungstage liefen, bei herrlichen, hochsommerlichen Temperaturen „an“. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der Kameradenhilfe sowie in der Organisierten Bergrettung. Hier lernen sie alle Bergetechniken und erfahren eine erweiterte Erste Hilfe Ausbildung, die für den Einsatz im Sommer erforderlich sind.

Zum Abschluss seien noch die Worte von Albert Prugger, der leider im Vorjahr in den Bergen tödlich verunglückt ist, zitiert, die die Arbeit der Bergrettung treffend charakterisieren:

Wahrhaft Kameradschaft – Allzeit bereit!
Retter in Not – Oberstes Gebot!
Was immer sie geben - Ihr Einsatz ist das Leben!

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Bergrettung St.Peter am Kammersberg feiert 30jähriges Bestandsjubiläum (11.07.2010)

v.l.n.r. LL – Dr. Seidl Fritz, Frau Bürgermeister Pilgram Sonja,v.l.n.r. Gründungsortsstellenleiter Hr. Dir. Gerold LudwigDie Ortsstelle St. Peter a. K. des Bergrettungsdienstes Österreich feierte am 18. Juli 2010 das 30-jährige Bestandsjubiläum.

Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche, den Diakon Rupert Unterkofler zelebrierte und der Kirchenchor feierlich umrahmte, und dem anschließenden gemeinsamen Marsch zum Rüsthaus hieß BRD-Ortsstellenleiter Günter Rohn als Ehrengäste Bgm. Sonja Pilgram, Landesleiter Dr. Fritz Seidl und AI Josef Hubmann herzlich willkommen.

Günter Rohn gab in seiner Ansprache einen interessanten Einblick in die Geschichte. Die Gründungsversammlung fand am 30. November 1980 statt, erster Leiter war damals Ludwig Gerold und am 14. Juli 1991 wurde das neue Bergrettungsheim beim Rüsthaus als 4. Stützpunkt im Bezirk Murau eingeweiht.

Der Dank galt allen Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und Hilfe in den Bergen. Die Ortsstelle hat derzeit 23 Mitglieder und drei Anwärter. OL-Stv. sind Bartl Mednitzer und Hubert Tockner, Kassier ist Herbert Wieser und als Einsatzleiter fungiert Erich Tulnik mit Stv. Alfred Sadounik.

Folgenden Gründungsmitgliedern wurde ein herzlicher Dank ausgesprochen und eine Ehrenurkunde für ihre Pionierarbeit überreicht: Erich Grasser, Dir. Ludwig Gerold, Alfons Hotter sen., Alfons Hotter jun., Gerhard Hotter, Dr. Johann Karner, Berthold Köck, Franz Lärnsack, Johann Leitner, Helmuth Moser, Johann Spreitzer, Wolfgang Weirer und Jakob Zeiner.

Große Beachtung unter den vielen Besuchern der Veranstaltung aus nah und fern fand die von Maximilian Haid präsentierte Ausstellung sowie eine spektakuläre Schauübung, wobei auch ein Verletzter vom Kirchturm geborgen und versorgt wurde.

Foto © Bergrettung St.Peter am Kammersberg
 

Sommerübung der Bergrettung Knittelfeld (26.06.2010)

Die diesjährige Sommerübung der Bergrettung hat das Szenario eines Forstunfalls behandelt. Um ein möglichst realistisches Vorgehen zu beüben, wurde die Übung als Alarmübung mit einer Alarmierung über die Landeswarnzentrale (LWZ) abgehalten. Als Übungsgebiet wurde ein Schlag in der Gemeinde Glein (Schabernack) ausgewählt. Die Aufgabe: Bergung und Versorgung zweier verunglückter Forstarbeiter (ein Leicht- und ein Schwerverletzter).

Die beiden Verletzten wurden auch geschminkt, um die Verletzungen bzw. den Unfall möglichst
realistisch aussehen zu lassen. Nachdem die Alarmierung seitens der LWZ erfolgt ist, traf sich die Mannschaft beim Dienstraum der Bergrettung. Dort wurden von der Übungseinsatzleitung (EL Edlinger, EL Kompasso) zwei Einsatzleiter bestimmt, die den Einsatz zu koordinieren hatten bzw. den Einsatz leiten mussten (Kühr/Strohmayer).

Die erste Herausforderung war das Auffinden der Unfallstelle, da von der Übungs-LWZ keine genaue Standortbestimmung erfolgt war. Nachdem die Unglücksstelle lokalisiert werden konnte, wurde mit der Bergung begonnen. Das schwierige und steile Gelände stellte für die Mannschaft eine große Herausforderung dar. Die Erstversorgung der beiden Verletzten erfolgte durch die beiden Notfallssanitäter (Heschl/Diethart) und den Bergrettern.

Für die schwierige Bergung wurde erstmals eine Faserseilwinde verwendet, die wir von der Landesleitung ausborgen konnten. Mit dieser Technik konnten die Verletzten sicher und relativ rasch aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden. Die Übung diente auch dazu, um zu evaluieren, ob dieses Gerät für unsere Einsätze geeignet ist.

Foto © Bergrettung Knittelfeld
 

Vermisstensuche am 10 Juni 2010 von 21.45 bis 11. Juni 2010 20.20 Uhr (Bericht EL Hannes Hösl, EL-Stainach)

Am Donnerstagabend um 21.45 Uhr erhielten wir die Meldung, dass eine Wanderin um 6.00 Uhr in der Früh bei der Gretlhütte in der Gnanitz aufgebrochen ist und um ca. 17.00 Uhr wieder Zuhause sein wollte. Eine Route oder Tour oder auch ein mögliches Ziel hatte Sie nicht genannt. Da Sie mm ca. 21. 00 Uhr nicht zuhause war, wurde im Freundes- und Verwandtenkreis herumtelefoniert. Um 21.45 Uhr wurde dann Alarm gegeben. Nach einer kurzen Rückfrage beim Alarmierenden wurde als mögliches Ziel der Bärenfeuchtermölbing  angegeben, da dieser Gipfel schon öfters das Ziel mit Ihrem Ehegatten war. Während der Anfahrt zum vereinbarten Treffpunkt erhielten wir die Nachricht, dass die Vermisste ein Foto per MMS an eine Arbeitskollegin gesandt hatte. Das Foto zeigte das Gipfelkreuz des Bärenfeuchtermölbing. Von welcher Seite und welche Ziele Sie hatte waren nicht bekannt. So blieb uns nur der Versuch das Umfeld vom Bärenfeuchtermölbing aus abzusuchen. Das  umliegende Gebiet wurde noch während der Nacht und am anbrechenden Morgen abgesucht. Um ca. 9.00 Uhr bekamen wir Unterstützung durch einen BMI Hubschrauber. Mit diesen wurde der Gesamte Bereich von der Schneehitzalm bis zum Hechlstein ergebnislos abgeflogen. Unterdessen wurde auch noch versucht, einen BMI Hubschrauber mit Handyortung zu organisieren. Dieser Hubschrauber wurde uns um ca. 10.30 Uhr für 13.30 Uhr zugesagt. Nachdem der erste Hubschrauber um ca. 11. 00 Uhr wieder abgezogen wurde, haben wir Gebietsalarm ausgelöst, damit wir das ganze gesamte  Tal  mit der Mannschaft absuchen können.  Da die ersten 1,5 Stunden mit dem BMI Hubschrauber mit Handyortung keinen Erfolg brachte wurde die gesamte Mannschaft in Suchstreifen losgeschickt. Um ca. 16.30 Uhr erhielten wir den entscheidenden Hinweis aus der Bevölkerung. Zwei Wanderer haben die Vermisste im Bereich Sumperalm getroffen und diese hatte Ihnen den weiteren Verlauf Ihrer Route genau beschrieben.  Diese beiden teilten den Vorfall einem Landwirt mit. Dieser Landwirt wiederum traf einen BRD Kameraden und erzählte diesem die Geschichte. Sofort rief der BRD Kamerad auf der Basis an und gab dieses Wissen weiter. Aufgrund dieses Anrufes haben wir dann den Hubschrauber  zum letzten bekannten Punkt, wo sich die Frau eingetragen hatte hingeschickt und von dort mit der Peilung begonnen. Innerhalb einer halben Stunde wurde das Signal gefunden und die Lage der Vermissten bekannt. Danach begab sich die Bergemannschaft  zum Unglücksort und versorgten die tödlich abgestürzte Wandererin. Des Weiteren wurde die Bergung mit dem Hubschrauber geschlossen.

Beteiligt waren: BRD Stainach, BRD Bad Mitterndorf, BRD Tauplitz, BRD  Ausseerland, BRD Liezen, BRD Hundestaffel oberes Ennstal mit 5 Suchhunden, AEG Liezen, BMI Hubschrauber aus Graz, BMI Hubschrauber aus Wien mit Händyortungssystem

Foto © Bergrettung Stainach
 

Einsatzleiterkurs Dachstein (10.06. - 13.06.2010)

"Aufnehmen" des Verunfallten durch den Bergretter linksBergung eines verunfallten Kletterers aus der DirndlwandIn der Zeit von 10. Juni bis einschließlich 13. Juni 2010 fand heuer
 im Gebiet des Dachsteins, bei herrlichen Frühsommertemperaturen, der diesjährige Ausbildungskurs für Einsatzleiter des Steirischen Bergrettungsdienstes statt. In vier Tagen wird den angehenden Einsatzleitern ein sehr gutes „Rüstzeug“ für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit mitgegeben.

Geleitet wurde der Kurs von Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher und die Organisation, lag wie immer, in den Händen von Alfred Pusswald.

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Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 

Kamerad Adolf Diepold von der Bergrettung Tragöß verstorben (08.06.2010)

Adolf Diepold ist am 4.Juni 2010, viel zu früh, verstorben. Das Begräbnis findet am 11.Juni 2010 , um 16.00 Uhr auf dem Bergfriedhof Tragöß Oberort statt. Treffpunkt für die Bergrettung ist 15.30 Uhr vor der Kirche in Oberort.

 

Bergrettung Knittelfeld erhält zusätzliche medizinische Ausrüstung (01.06.2010)



Der Trend der Zeit bringt es mit sich, dass immer mehr Menschen ihre Erholung in der Bergwelt suchen und dort auch finden. Nicht nur der gut trainierte Bergwanderer/Bergsteiger begibt sich in die Berge, sonder auch der weniger Trainierte findet durch das gut aufgeschlossene Wegenetz den Zugang in die Bergwelt. Es zeigt sich bei unseren Einsätzen das Herz-Kreislaufprobleme ein hohes Risikopotential darstellen und wir Bergretter müssen diese neue Herausforderung gerüstet sein. Rasche und optimale und effiziente Hilfe vor Ort mit der entsprechenden Ausrüstung ist ein Garant für unseren Erfolg. 
Dank großzügiger heimischer Sponsoren ist es der Bergrettung Knittelfeld möglich, einen zusätzlichen Arztrucksack für den schnellen Voraustrupp mit Defibrillator und EKG, eine Tympanonsonde zur Körperkerntemperaturmessung und medizinischem Material anzuschaffen, um im Ernstfall noch schneller lebensrettende Maßnahmen einleiten zu können.

Die Sponsoren, die das Zusammenstellen des neuen  Arztrucksacks  möglich gemacht haben sind:
Defibrillator inkl.mobiles EKG: Mag. Fritz Zaversky, Stadtapotheke Knittelfeld Tympanonsonde: Oberlandler Knittelfeld
Med. Material: Karosseriebau Josef Herk und Schotter/Kies Zechner

Mit diesen großzügigen finanziellen Zuwendungen ist es möglich noch optimaler und professioneller unsere Einsätze im alpinen Gelände durchzuführen.
 

Foto © Bergrettung Knittelfeld
 

Einsatzleiterkoordinierung Stoderzinken (29. - 30.05.2010)

Manfred Posch LWZ GrazLandesausbildungsleiter Andreas Staudacher bei der Verteilung der Aufgaben für den NachmittagDiese Koordinierung wird im Jahresrhythmus als Landesausbildung durchgeführt. Sie dient dazu auf die Führungs- und Durchführungsverantwortung entsprechend dem Steirischen Rettungsdienstgesetz hinzuweisen, was aus der Sicht der Landesleitung entsprechende Koordinierungen notwendig macht. Teilnehmen können nur die gewählten Ortsstelleneinsatzleiter mit abgeschlossener Einsatzleiterausbildung bzw. eingeteilte stellvertretende Einsatzleiter und diese sollen durch die Landesausbilder weitergebildet bzw. koordiniert werden. Die Hauptpunkte dieser Fortbildung beinhalten:

· Führungsverfahren und Führungsverhalten im Einsatz (Einsatzübung-Sucheinsatz am Dachsteinplateau, großangelegte GPS-Übung · Alarmierung (Alarmpläne und deren Umsetzung) · Einsatzanalysen (Lawinenunfälle) ·   Technisches Konzept (Stand der Technik) ·     „EIS“ (Das Einsatz-Informationssystem für die Steir. Bergrettung) ·Einsatzleiter und Recht (Unfallanalysen)
Am Samstag, dem ersten Kurstag, erfolgten am Vormittag die verschiedensten Vorträge von hochkarätigen Referenten, unter anderem Manfred Posch von der LWZ-Graz, der über die Einsatzalarmierung und deren Ablauf informierte, Willi Danklmaier, seines Zeichens Lawinenhundereferent, der einen Rückblick auf die Lawineneinsätze hielt und Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher, der über die Alarmierungspläne referierte.

Am Nachmittag wurden die Einsatzleiter vom Ausbildungsteam über die neuesten Entwicklungen der Rettungstechnik informiert. Anschließend referierten noch Alfred Pußwald und Toni Leitinger über das Einsatzinformationssystem „EIS“

Am Sonntag fand zum Abschluss ein planmäßiger Sucheinsatz (GPS-Übung) statt.
 

Üben von verschiedenen Rettungs- und Bergemethoden Üben von verschiedenen Rettungs- und Bergemethoden
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Egger Luis - ein rüstiger 70iger der Bergrettung Knittelfeld (11.05.2010)

Vergangene Woche feierte ein langjähriger Bergretter seinen runden Geburtstag. Egger Luis, der schon 1964 der Bergrettung beigetreten ist, ist seitdem mit Leib und Seele bei dieser ehrenamtlichen Organisation.

Luis hat nicht nur hunderte Stunden seiner Freizeit mit hohem Engagement in die Bergrettung investiert, sondern ist auch immer wieder selbst als Finanzier für diverse Arbeitsgegenstände der BRD Knittelfeld eingesprungen. Auch hinsichtlich der Zusammenarbeit und Unterstützung mit den umliegenden Gemeinden hat Luis eine sehr wertvolle und gute Vertrauensbasis geschaffen, wenn es darum geht Neuanschaffungen zu tätigen oder finanzielle Unterstützung zu bekommen.

Anlässlich seines nun siebzigsten Geburtstages gab es beim letzten Dienstabend nach dem Thementeil noch ein gemütliches Beisammensein mit dem Geburtstagskind. 

Für deinen vorbildlichen Einsatz und die köstliche Jause beim letzten Dienstabend möchten wir dir lieber Luis nochmals herzlichst danken, und wünschen dir alles Gute für deine kommenden Jahre und freuen uns, mit dir noch viele gemeinsame Stunden im Dienste der Bergrettung zu verbringen.

Foto © Bergrettung Knittelfeld
 
5 Studenten in alpiner Notlage (01.05.2010)

Am  01.05.2010 stiegen fünf Bergsteiger aus Wien über die Hochreichartschutzhütte auf den 2418 Meter hohen Hochreichart. Beim Abstieg in Richtung Brandstättertörl verloren sie aufgrund schlechter Sichtverhältnisse die Orientierung und stiegen irrtümlich in Richtung Brandstättergraben. Gegen 20.00 Uhr verständigten die Bergsteiger über den alpinen Notruf die Landeswarnzentrale, da sie die Orientierung völlig verloren hatten. Der Sucheinsatz  startete darauf südseitig des Hochreichart mit 14 Mann der Bergrettung Knittelfeld und 2 Alpinpolizisten der AEG Leoben, sowie von Norden mit 7 Bergrettern der Ortsstelle Mautern. Die 5 Bergsteiger wurden um ca. 23.00 Uhr  unversehrt im Brandstättergraben aufgefunden und anschließend ins Tal gebracht. 

 
Lawinenunglück Lamingegg (21.03.2010)

Nachdem ein Bergsteiger im Bereich Lamingegg ein frisches Schneebrett in welches zwei Abfahrtsspuren führten meldete, wurde vom EL.Vordernberg der EL.Tragöß verständigt. Nach einem Erkundungsflug des BMI-Hubschraubers wurden gegen 15:00 Uhr Hundeführer Patrick Stockreiter mit Rifka und der EL.Tragöß auf den riesigen Lawinenkegel geflogen. (Anrissbreite 300m, Lawinenlänge über 1000m, Auslaufzone ~6 Hektar groß) Bereits nach einer Minute zeigte Rifka an und mit dem LVS-Gerät war in einer verschüttungstiefe von 6 Metern ein Signal ortbar.  Während nachfolgende Mannschaften mit der Bergung des Verschütteten beauftragt wurden, suchten weitere LVS-Mannschaften sowie sechs Lawinenhunde den Auslaufbereich ab und konnten einige Ausrüstungsgegenstände des Verunglückten sicherstellen. Aufgrund der großen Lawinengefahr wurde, um keine weiteren Personen zu gefährden,. die steile Lawinenbahn mittels Hubschraubersonde abgesucht. Gegen 19:30 wurde der Einsatz abgebrochen.  Nach Medienberichten erreichte gegen 21:00Uhr ein Anruf eines Tourengehers die Bergrettung Tragöß, welcher bestätigte, die Rinne am Tag zuvor befahren zu haben und somit für die zweite Einfahrtsspur "verantwortlich" zu sein.

Insgesamt waren 68 Bergretter, 6 Lawinensuchhunde, 5 Alpinpolizisten, 3 Ärzte und 3 Hubschrauber(2BMI und C12) sowie die freiwillige Feuerwehr Tragöß und das Rote Kreuz Bruck mit jeweils 3 Fahrzeugen im Einsatz.

Foto © Bergrettung Tragöß
 
Einladung zum 70. Ebensteinlauf (11.04.2010)

Liebe BergsteigerInnen, liebe BergretterInnen! Die Ortstelle Tragöß veranstaltet am 11. April 2009 den 70. Ebensteinlauf. Aus diesem Anlass würden wir uns außerordentlich freuen eine oder mehrere Mannschaften eurer Ortsstelle bei diesem Wettkampf begrüßen zu können. Dieses Rennen wird in Form eines Riesentorlaufes (1 Durchgang) mit einer Bergrettungs – Mannschaftswertung in einer Tourenklasse  ausgetragen.

Foto © Bergrettung Tragöß
 
Seilbahnübung am Schöckl (20.03.2010)

Im Zuge von Revisionsarbeiten der Schöckelseilbahn, fand am 20.3.2010 eine Bergeübung unter Beteiligung der Bergrettungsortsstellen Graz, Mixnitz, Übelbach und Fladnitz mit insgesamt 24 Mann statt.

Foto © Bergrettung Steiermark, Organisation, Fredl Pußwald
 
Dolinenbergeübung der Ortsstelle Tauplitz (14.03.2010)

Bei wirklich winterlichen Verhältnissen treffen wir uns in der Ortsstelle. Es ist kalt, es schneit und es ist nebelig. Richtiges Einsatzwetter.  Wir fassen Material aus, teilen es untereinander auf und nach ein paar Minuten schweben wir ohne Mühe mit der Seilbahn auf den Berg. Nach der LVS-Kontrolle wird`s aber mühsam. Die Spurarbeit im frisch gefallenen Schnee bringt uns außer Atem. Nach kurzer Zeit wechseln wir uns in der Führungsarbeit ab und froh ist man, als man nun hinten in einer super Spur gemütlich nachgehen kann. Der Wind pfeift uns um die Ohren, wir müssen bei der Orientierung unsere Augen zusammen kneifen und die Schneekristalle beißen im Gesicht.

Plötzlich taucht  das Loch in der Schneeoberfläche auf. Ein ovales Ding und ein paar Meter weiter unten schaut der nackte Fels ans letzte Tageslicht. Wir haben den Dolinenschacht erreicht in dem, so die Annahme, ein Schifahrer bei der schlechten Sicht in die Tiefe abgestürzt ist. Die Situation ist schnell besprochen und gemeinsam bauen wir die Verankerungen auf. Die Jungen sind ganz wild als erster in der Unterwelt zu verschwinden. Nach einem letzten Partnerheck  geht die Fahrt in die Tiefe los. Der „Verletzte“ liegt im Tagschachtbereich weshalb wir keine Höhlenrettung anfordern. Bei der Bergung merken wir, dass es auf diese Art ziemlich schwierig ist, den Retter wieder herauf zu bekommen.

Wir bauen um und ein anderer Retter verschwindet im schwarzen Schlund. 25 Meter tiefer teilt er uns per Funk mit, dass er eine Art Boden erreicht hat. Er bleibt am Seil hängen, wir bauen um und schon können wir die Bergung mittels Mannschaftszug wieder durchführen.Jeder weitere der Bergemannschaft fährt in den Bauch der Erde ab. Nach dem Aufbau einer weiteren Verankerung und einer Umlenkung der in die Tiefe führenden Seile ist eine optimale Bergeposition erreicht und die Reibung  der Seile minimalst. Ein Hubschrauberflug wäre bei diesen Witterungsbedingungen nicht möglich gewesen. Mit sehr  wenig Material und ein paar Rettern haben wir diese Übung einsatzgerecht durchgeführt.  Dies war auch das Ziel unserer Winterübung.
 

Foto © Klaus Jäger
 
Bergretter des oberen Ennstales übten für den Ernstfall (14.03.2010)

Am Samstag, dem 14.3.2010 probten unter der Federführung der Ortsstelle Gröbming Bergretter der umliegenden Ortsstellen St. Nikolai, Kleinsölk, Haus/Ennstal, Schladming und Ramsau den Ernstfall.
Im Wege der Landeswarnzentrale erreichte die angeführten Ortsstellen um 7,30 Uhr die Einsatzmeldung, dass sich im Gebiet zwischen Hirzberg und Dachstein eine Schitourengruppe, bestehend aus 5 Personen infolge eines Schlechtwettereinbruchs verirrt habe. Die Bedingungen: Samstagmorgen im Ennstal: Leichter Schneefall, schlechte Sicht, Lawinenwarnstufe 3 und eisige Kälte.
Nach kurzer Rücksprache mit den betreffenden Ortsstellen ging alles sehr schnell. Mitglieder der Ortsstellen Ramsau und Schladming begannen vom Dachsteingletscher ostwärts mit der Suche. BRD-Kameraden aus Haus, Kleinsölk, St. Nikolai und Gröbming stiegen mit 3 Rettungshunden über die Starnalm bzw. vom Stoderzinken her zum Suchgebiet auf. Für die Koordinierung dieses Einsatzes wurde vom Gebietseinsatzleiter Sepp Schweiger und Ortsstellenleiter Josef Zefferer in Ramsau/Dachstein eine Einsatzzentrale eingerichtet. Die Gruppenunterstützung hingegen erfolgte aufgrund der besseren funktechnischen  Erreichbarkeit durch die Basisstation am Stoderzinken. Dabei kam erstmals das von der UNI Rottenmann vorgestellte „SARONTAR“ System zum Einsatz, bei dem mittels GSM u. GPS Übertragung jederzeit der Standort der Suchtruppen von der Einsatzzentrale festgestellt werden kann.Damit ist jederzeit eine lückenlose Kontrolle bzw. Koordinierung des Einsatzes möglich. Erleichtert wurde diese Tätigkeit durch den bereits vorliegenden Alarmplan, indem alle gängigen Schirouten durch GPS-Daten gespeichert sind und dadurch auch bei widrigsten Wetterverhältnissen eine Orientierung möglich ist. Im Laufe dieses Einsatzes stellte sich jedoch heraus, dass sich die Schitourengruppe geteilt und somit die Suchtruppen vor ein weiteres Problem gestellt wurden. Die Retter hatten es daher mit 2 verirrten Gruppen zu tun. Aber auch dieses Problem löste sich infolge der hervorragenden Arbeit in der Einsatzzentrale in Ramsau sowie in der Basis am Stoderzinken relativ schnell. Die gesuchten Personen konnten im Laufe des Tages geortet und unverletzt geborgen werden. Die darauf folgende Abfahrt in die Öfen konnte von allen Beteiligten selbst vorgenommen werden. 

Foto © Josef Prenner
 
Skyrunner Christian Stangl in Mariazell (06.04.2010)

Skyrunner „Christian Stangl“ kommt am 6. April 2010 nach Mariazell.

Sein Vortrag findet um 19 Uhr im Hotel „Weißer Hirsch“ statt.

Eintritt: € 8,-

 
Lawinenabgang mit 4 Verschütteten am Hinkareck - Wintergebietsübung Mautern (06.02.2010)

Die Teilnehmer werden auf das härteste gefordert!Sorgfältig wird der Verunfallte geborgen und medizinisch versorgtBeim Aufstieg auf das Hinkareck wurde eine 5 köpfige Gruppe von Tourengehern von einem Schneebrett überrascht. 4Personen wurden verschüttet, wobei 3 Tourengeher mit LVS(Lawinenverschüttetensuchgerät) und einer ohne LVS, ausgestattet waren. Der Melder konnte sich selbst aus den Schneemassen befreien und einen Notruf (140) über die LWZ (Landeswarnzentrale) absetzen. In der Landeswarnzentrale Graz, die seinen Anruf entgegennimmt, beginnt nun eine genau definierter Einsatzplan abzulaufen. Mittels SMS werden die zuständigen Einsatzgruppen von dem Einsatz in Kenntnis gesetzt. Bald darauf treffen die ersten Einsatzmannschaften der Bergrettungsortsstellen Mautern, Vordernberg, Trofaiach und Leoben in Kalwang beim Feuerwehrrüsthaus, wo die Basis installiert wurde, ein. Als erstes wird ein schneller Stoßtrupp mit Einsatzleiter gebildet, der in schnellstmöglicher Zeit zum Unfallort aufsteigt. Leider ist der Einsatz eines Hubschraubers auf Grund der schlechten Witterungsbedingungen nicht möglich. Jede Minute ist nun kostbar, das wissen auch die beteiligten Bergretter, und jeder gibt sein Bestes, um in der kürzesten Zeit an den Unglücksort zu kommen. Immer mehr Bergretter treffen nun bei der Basis ein und werden umgehend von den Feuerwehren ins Einsatzgebiet geführt.

Der Stoßtrupp hat inzwischen den Unglücksort erreicht. Unterwegs hat man den Unglücksmelder getroffen und der  Einsatzleiter beginnt sofort mit der Befragung des Tourengehers, der Zeuge des Unfalles war und sichtlich geschockt ist. Während der Befragung beginnt der Stoßtrupp bereits mit der Suche nach den Verschütteten. Binnen kürzester Zeit werden die mit LVS ausgerüsteten Tourengeher gefunden und von den nachrückenden Mannschaften geborgen und versorgt. Auch der ohne LVS ausgerüstete Tourengeher ist bald darauf gefunden. Sie sind alle schwer geschockt und leicht unterkühlt, jedoch ansonsten unverletzt. Sie werden in die Ackjas verpackt und sicher zu Tal gebracht. Nach knapp 2 Stunden ist die gesamte Übung erfolgreich beendet.

 
Dr. Wilhelm Ahlsson(2.von links) bei der Versorgung eines verunfallten, in Zusammenarbeit mit Manuel Thor (1.v.links) und Andreas Haberl (3.von links) Abtransport mittels Ackja
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Einladung Diaabend Bergrettung Thörl  (05.02.2010)

Die Bergrettung Thörl erlaubt sich zum Diaabend "Bergerlebnisse" am 5.Februar 2010 mit Beginn 19.00 Uhr ins Freizeitheim Thörl einzuladen.

 
„Lawineneinsatz“ Eisenerzer Ramsau 24.01.2010 - Fernsehsender ATV mit dabei beim spektakulärer Abschluß des Winter-Fortbildungskurses des Steirischen Bergrettungsdienstes  (24.01.2010)

Szenario: Im Bereich der Hochalm wurde durch einen Tourengeher (Beteiligter) über Handy folgende Lage gemeldet: Mein Name ist xy, ich bin über die Telefon-Nr.: xy zu erreichen. Unsere Gruppe hat während der Abfahrt bei schlechter Sicht ein Schneebrett ausgelöst. Wir sind 6 Personen, 5 Personen wurden verschüttet, 3 Personen unserer Gruppe haben ein VS-Gerät. Der Unfall ist vor ca. 30 min passiert.
Übungsziel: Der BRD- Winterfortbildungskurs 2010 führt den planmäßigen. Lawineneinsatz als verantwortliche Einsatz-Organisation durch, um die 5 Verschütteten Tourengeher zu bergen.
 

Der unverletzt gebliebene Tourengeher schildert den eintreffenden Bergrettern die Situation, genau verfolgt vom Team von ATV Manuel Thor leitet den Einsatz auf der Lawine
   
Lawinenhund Luc im Sucheinsatz nach einem Verschütteten Das "Lawinenopfer" wird geborgen und von Dr. Martin Hasibeter gemeinsam mit Bergrettern versorgt

 

Landesleiter Dr. Friedrich Seidl im Interview mit ATV

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
Eisklettertreffen in der Marienklamm/Tragöß (15.01.- 17.01.2010)

Vom 15. bis 17.Jänner 2010 veranstaltete die Bergrettung Tragöß gemeinsam mit dem ÖAV-Tragössertal ein Eisklettertreffen in der Marienklamm. Anfänger und Profis konnten ihr Glück an den bis zu 18m hohen Eissäulen versuchen. Die  Ortsstelle Tragöß sorgte für die Sicherheit und das leibliche Wohl der zahlreichen Teilnehmer. Erich Fuchs vom ORF Steiermark war begeistert und stellte einen Bericht für „Steiermark Heute“ zusammen.

Foto © Bergrettung Tragöß
 
Wintergrundkurs Eisenerzer Ramsau (15.01.- 19.01.2010)

Kursteilnehmer lernen den Umgang mit Karte und KompaßLandesarzt Dr. Robert Mader schaut den Kursteilnehmern genau auf die Finger, bei der medizinischen Erstversorgung eines "Unfallopfers"Heuer fand, erstmalig der Winterkurs in der Eisenerzer Ramsau statt. Hier fand man liebevolle Aufnahme im Jugend- und Familiengästehaus, einem mehr als idealen Haus für so eine große Gruppe von Kursteilnehmern. Diese finden hier eigene Vortrags- und Essensräume und kommen mit den anderen Gästen auch nicht in Berührung bzw. stören diese nicht. Die Leitung des Kurses hatte Andreas Staudacher, für die medizinische Seite zeichnete Landesarzt Dr. Robert Mader verantwortlich und die ganze Organisation lag in den, wie immer bestens bewährten Händen von der "Mutter der Kompanie" Fredl Pusswald.
49 BergretterInnen (7 Frauen/42 Männer) absolvieren bzw. schließen ihre Ausbildung unter Aufsicht von 10 Ausbildern ab. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen neben

Wetterkunde, Schnee- und Lawinenkunde, Erste Hilfe, Orientierung, VS (Geräte/Suchstrategien), Ausrüstungskunde, Funkwesen,  Organisation und Logistik bei einem planmäßigen Lawineneinsatz, der Lawinenhund im Einsatz und praktische Ausbildung: Kameradenrettung, praktische Schnee- und Lawinenkunde, Orientierung, Spuranlage(Aufstieg und Abfahrt) planmäßiger Lawineneinsatz, organisierte Pistenrettung, alle Themen mit integrierter Erster Hilfe.

Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
"Alt"-Bergrettertreffen in Leoben (15.01.2010)

Zur lieben Tradition geworden ist das "Alt"-Bergrettertreffen, zu dem Alfred Forsthuber, Ehrenobmann der Bergrettung Leoben, jedes Jahr einlädt. In geselliger Runde verbringt man einige nette Stunden und erinnert sich zurück.

Gesungen und lustige Gedichte werden ebenfalls erzählt und vorgetragen Alfred Forsthuber bei der Begrüßung der Teilnehmer
Foto © Bergrettung Landesleitung Steiermark, Presse & Medien
 
7.Friedl Gumpold Gedächtnislauf in Mautern (30.01.2010)

30. Jänner 2010 um 16:00 Uhr Talstation DS Elfenberg in Mautern in Stmk.
Veranstalter:
Österreichischer Bergrettungsdienst Ortsstelle Mautern
Start und Ziel: Talstation des Doppelsesselliftes "Elfenberg" in Mautern (700m)

Nenngeld: € 14,--
Nachnennung: € 16,--

Foto © Bergrettung Mautern
 
Bergrettung Schladming übt Gönnern und Bergfreunden auf der Planai (09.01.2010)

Mustergültig wurde die Übung von Andreas Fischbacher 1+2 vorbereitet. Zuerst wurden die verschiedenen VS Geräte vorgestellt und erklärt, bevor es auf eine vorbereitete Lawine, in Gruppen, auf den Planai-Gipfel ging. Nach wenigen Minuten konnten die Vergrabenen LVS geortet und geborgen werden. Eine  "Person" war ohne LVS unterwegs, und er musste per Sondierkette geortet werden. Auch diese Person wurde innerhalb von 15 Minuten lokalisiert, und für den Abtransport per Akja fertig gemacht.

Obmann DI Bacher übernahm die Nachbesprechung auf der Schladmingerhütte und bedankte sich bei allen Teilnehmern verbunden mit den Wünschen für einen unfallfreien Bergwinter 2010.

Foto © Kaserer