Lawinenhunde bei den
Winterkursen der Bergrettung

Der heurige Wintergrund- bzw. fortbildungungskurs fand heuer im Bereich des Truppenübungsplatzes auf der Seetaleralpe statt.  Hier waren ideale Bedingungen für die Abhaltung, Unterbringung und Versorgung eines so großen Kurses gegeben.
Das Wetter hatte mit den KursteilnehmerInnen ein einsehen und sie genossen während der gesamten Woche eine Ausbildung bei traumhaften Witterungsbedingungen. Insgesamt nahmen heuer 92 TeilnehmerInnen die Gelegenheit wahr sich für die Winterarbeit der Bergrettung zu bilden bzw. im Fortbildungskurs noch spezifischer ausbilden zu lassen. Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher hatte mit seinem Stellvertreter Gerhard Hubmann für beide Kurse ein sehr umfangreiches Programm entworfen, dass von den TeilnehmerInnen das Letzte forderte. Bei Fachvorträgen wurde Wissen über Medizin, GPS, Wetter, Lawinen und Überleben im Gelände vermittelt. Die Hauptarbeit spielte sich jedoch im freien Gelände ab. Von ihren Ortsstellen sehr gut vorbereitet kamen alle Teilnehmer mit den Bedingungen sehr gut zurecht.

Der Referent der Steirischen Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel, Sepp Lederhaas, war mit Hundeführer Armin Ertler und dessen Hund Ronny gekommen, um die Arbeit der Hunde zu demonstrieren. Bei der Suche hatte Ronny binnen kürzester Zeit einen Verschütteten geortet und ausgegraben.


"Opfer" - Xandl Adacker


Vergraben des "Lawinenopfers"


Interessiert folgten Dr. Robert Mader (links) und
Dr. List (mitte) den Ausführungen von Sepp Lederhaas


Hundeführer Armin Ertler mit Ronny


Sorgsamer Abtransport des Verunfallten


Abschlussbesprechung