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Von der Übung nahtlos zum Einsatz
Steirische Lawinenhundeführer im Einsatz am Präbichl

Bei hervorragenden äußeren
Witterungsbedingungen fand der diesjährige Windenflug, mit der Alouette3
des Bundesheeres aus Aigen, für die steirischen Lawinen- und
Suchhundeführer, auf der Tauplitz statt. Nach einer grundsätzlichen
Einweisung am Hubschrauber, standen Gewöhnungsflüge für die Hundeführer
und ihre vierbeinigen Gefährten am Programm.Die Flugroute war vom
Steirerhof auf das Tragl, um eine realistische Einsatzübung zu
gewährleisten.
Während der anschließenden Abfahrt vom Tragl kam die Einsatzmeldung über
den Lawinenabgang im Präbichl-Polsterkar herein. Über die
Landeswarnzentrale forderte Talschaftsführer Danklmaier die Alouette3 an,
um die Hundeführer zum Einsatzort zu fliegen. Die beiden Hundeführer
Mösselberger und Mrnak waren die Ersten, die zum Einsatzort abflogen.
Hauptmann Koller, vom Hubschraubergeschwader Aigen beorderte eine weitere
Alouette3 auf die Tauplitz um die anderen Hundeführer auszufliegen.
Am Einsatzort angekommen, wurde während des Überfliegens des
Lawinenkegels, über die LWZ die Meldung ausgegeben, dass auf Grund der
hohen Lawinengefahr von einer Suche auf der Lawine, abgesehen wird. Das
Innenministerium hatte den Kegel bereits mit Sonde und Recco abgesucht
(ohne Kontakt). Hervorzuheben ist die außergewöhnliche Flexibilität und
Einsatzmöglichkeit der Alouette3 sowie die Koordinierung und
Zusammenarbeit mit Hptm. Udo Koller und seinem Team in Aigen. Aus dieser
anfänglichen Übung, die in einen Einsatz überging, kann man ersehen wie
wichtig die Hubschrauberstaffel in Aigen (Alouette3) und die jährlichen
Übungen sind, um die Einsatzkräfte so schnell wie möglich zum Einsatzort
zu transportieren bzw. Verletzte auszufliegen. |