Lawinenhundesommerkurs 2007

Steirische Rotkreuzhunde trainieren gemeinsam mit den Lawinenhunden in Eisenerz!
(Erstmals in Eisenerz dabei – die Einsatzhunde des Roten Kreuzes Steiermark)

Heuer nützten erstmals die Hunde des Roten Kreuzes Steiermark, die Gelegenheit, gemeinsam mit den Lawinenhunden in Eisenerz, am Ausbildungsgelände der Vermissten- und Suchhundestaffel des Steirischen Bergrettungsdienstes, zu üben und zu trainieren. Zustande gekommen war dies durch die Initiative des Ausbildungsleiters der Lawinenhunde, Erwin Schume, Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes in Eisenerz. Dieser 3tägige Kurs bietet die Möglichkeit die Arbeit der Hunde, auch im Sommer, zu überprüfen, etwaige Unsicherheiten zu korrigieren und vor allem die Vermisstensuche im Sommer zu trainieren und zu üben. Im Gebiet rund um die Gsollkehre, findet sich genügt Platz und Raum um intensiv zu arbeiten.

Die Zusammenarbeit wurde deshalb mit dem Roten Kreuz gesucht um bei internationalen Einsätzen sich gegenseitig zu unterstützen und vor allem von der Ausbildung her den gleichen Wissen- und Qualitätsstand zu haben, denn nur so kann diese Zusammenarbeit funktionieren.

Die Steirischen Vermissten- und Lawinensuchhunde haben beim heurigen Winter-Lawinenkurs auf der Tauplitz, ihre Qualität der Ausbildung demonstriert, indem sie sich von einem unabhängigen Leistungsrichter prüfen ließen und diese mit Bravour gemeistert haben. Österreichweit waren sie somit die ersten geprüften Lawinenhunde überhaupt. Wie sagte der Referent Sepp Lederhaas nach der Prüfung: ,,Man darf nie stehen bleiben, man darf nie mit dem Erreichten zufrieden sein, man muss den Blick immer auf neue Ziele richten um sich weiterzuentwickeln zu können - und wir wollen einfach die Besten sein!"

In der Zeit von Freitag, 29. Juni bis Sonntag 1. Juli 2007 wurde nun gemeinsam trainiert und geübt – und – wo Hundeführer zusammenkommen - findet sich bald genügend gemeinsamer Gesprächsstoff. Im Mittelpunkt des diesjährigen Sommerkurses stand einmal mehr die Tag-, Nachtarbeit, die Weg- und Flächensuche, sowie der Einsatz des GPS als Hilfs- und Dokumentationsinstrument für den tatsächlichen Einsatz. Die Nutzung sämtlichen zur Verfügung stehenden technischen Equipments ist heute nicht mehr wegzudenken. Trotz allem oder gerade deswegen, nichts kann bei einem Sucheinsatz die Nase eines Hundes ersetzen. Und oft genug haben sie diese Fähigkeit unter Beweis gestellt, indem sie vermisste Personen rechtzeitig gefunden haben.


Erstmals dabei - Einsatzhunde des Roten Kreuzes Steiermark


"Kendo such ihn..."


Hans Wurmbauer mit seinem Kendo


Lawinenhundereferent Sepp Lederhaas mit seinem Bando