Lawinenhundereferent Willi Danklmaier tritt in die zweite Reihe!

Fast ziemlich genau 10 Jahre war Willi Danklmaier der Referent der Lawinenhundestaffel. Als diese neu gegründet wurde, war er derjenige, der wieder Ruhe und Geschlossenheit in die Staffel brachte. Willi Danklmaier ist ein Mann, bei dem Korrektheit, Ehrlichkeit und vor allem die Kameradschaft oberste Priorität haben. Ihm ist es zu verdanken, dass aus der eher unbekannten Gruppe in der Steirischen Bergrettung, eine schlagkräftige und bestens aufgestellte Einheit wurde.

Heute sind die Hundeführer im Winter, sowie im Sommer immer wieder bei den Ortsstellen zu Übungen eingeladen und der Lawinenhund ist nun ein voll akzeptiertes und gerne gesehenes Mitglied im Bergrettungsdienst. Man schätzt seine Qualitäten und sein Können und seine Freude im Kreis der Bergrettung mitarbeiten zu dürfen.

Die Öffentlichkeitsarbeit mit Schulbesuchen und Schikursbesuchen ist ein wichtiges Instrument, um auf die Lawinenhundestaffel und natürlich auch die Gefahren, die im Winter drohen, aufmerksam zu machen Bei den Ausbildungskursen der Bergrettung ist der Lawinenhund ebenfalls ein fest integriertes und gerne gesehen Mitglied. Auch wurde in dieser Zeit das "Pick-up-System" eingeführt, bei dem bei Lawinenunfällen der diensthabende Hundeführer an einer genau festgelegten Position vom Hubschrauber abgeholt und auf den Lawinenkegel geflogen wird.

Bei der heurigen Landesversammlung in Mautern, die vom 28.-29.April 2017 stattfand, übergab er sein Amt an Norbert Pichler. An ihm ist es nun gelegen, diese perfekte Gruppe weiter so gut zusammen zu schweißen und den von Willi Danklmaier besten präparierten Weg weiter fortzuführen.

Der Landesleiter der Steirischen Bergrettung bedankte sich für die hervorragende Arbeit und überreichte dem scheidenden Hundereferenten ein kleines Präsent, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft.

Text & Fotos: Erich Bretterbauer, Presse&Medien, Bergrettung Steiermark