Lawinenhunde Winterkurs 2017

Am Sonntag den 13. Jänner 2017 begann für 27 BRD-Hundeführer der Lawinenhundekurs auf der Tauplitzalm.

Am Montag wurde von Ausbildner Reinhard Hirschmugl mit einem Vortrag über den Junghundeaufbau entsprechend der Bundesrichtlinien begonnen. Anschließend wurde im Gelände die Arbeit auf Lawinenfelder in den Gruppen trainiert. Am Nachmittag folgte ein praktischer Vortrag von Bergführer Fritz Reisenauer, von der Ortsstelle Haus/Ennstal. Schnee- und Lawinenkunde mit diversen Rutschblocktests mit Beurteilung der aktuellen Lawinengefahr wurde geschult. Am Dienstag wurde mit den Junghunden das Befahren von Sesselliftanlagen mit anschließender Abfahrt der jeweiligen Teams trainiert. Die Einsatzhundeführer demonstrierten, bei herrlichem Winterwetter, für das SERVUS TV Team die Arbeit von Lawinenhunden bei Einsätzen. Am Mittwoch standen Vorträge über Einsatztaktik und Aufarbeitung vergangener Lawinenunfälle in Schladming und Haus/Ennstal auf dem Programm. In den späten Abendstunden wurde, gemeinsam mit der Ortsstelle Bad Mitterndorf, eine Nachübung durchgeführt. Ein planmäßiger Lawineneinsatz, mit mehreren Opfern, wurde in der Praxis bei äußerst widrigen Bedingungen mit starkem Schneefall und Sturmböen geübt. Unter einsatzrealen Bedingungen wurde eine ausgezeichnete Übung abgehalten und das Resümee bei der Schlussbesprechung durch den Landesleiterstellvertreter Ranner Sepp verlief sehr positiv. Am Donnerstag wurde mit den A- und B-Gruppen Mitgliedern eine Einsatzüberprüfung durchgeführt. Die 5 Hundeführer Dr. Lachini Sassan, Stefan Mößelberger, Manfred Pfandl, Gregor Reitmaier und Ing. Eckll Robert legten in der B- Gruppe erfolgreich die Einsatzprüfung ab.

Die lebend Bergung am vergangenen Wochenende durch einen Lawinenhund aus Tirol hat gezeigt, wie wichtig gut ausgebildete Suchhunde in der Bergrettung sind.

Text: Willi Danklmaier / Fotos: Lawinenhundestaffel Steiermark