In den Eisenerzer Alpen im Bezirk Leoben ist Sonntagabend eine Frau in den Tod gestürzt. Eine Wanderin trennte sich am Wildfeldgipfel von der Gruppe und stieg allein über wegloses Gelände Richtung Gößgraben ab. Die Obersteirerin war zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und einem befreundeten Paar im Bereich des Wildfelds unterwegs. Als ihre Begleiter eine Pause machten, begann die Frau allein mit dem Abstieg, kam aber nie im Tal an. Ihr Mann verständigte die Einsatzkräfte.

Noch in der Nacht startete ein großer Suchtrupp mit Mitgliedern der Bergrettung Trofaiach, Vordernberg und Leoben sowie zwei Alpinpolizisten, das Rote Kreuz und vier Suchhunde der Bergrettung. Für den Transport waren die FF Gimplach und die FF Hafning zuständig. Insgesamt waren 54 Mann von verschiedenen Einsatzorganisationen beteiligt. Knapp nach Mitternacht wurde die Leiche dann von Suchhund Luc mit Hundeführer Reinhard Hirschmugl von der Steirischen Lawinenhundestaffel der Bergrettung entdeckt.

Die 51-Jährige war nach der Rast auf der Südseite des Wildfeld vorausgegangen, dürfte dabei aber ausgerutscht sein. Sie war über steiles Gelände mehr als 150 Meter in die Tiefe gestürzt und dürfte sofort tot gewesen sein.

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