Landessuchübung 04.09.2010  Haindlkar

Am 04.09.2010 veranstaltete die BRD-Suchhundestaffel Steiermark eine landesweite Übung im Gesäuse. Anlass dieser Übung war der 60 Geburtstag des langjährigen Staffelmitgliedes Hans Wurmbauer aus Judenburg. Als Übungsleiter fungiert Ausbildner Gerhard Herzmaier welcher den Ablauf bestens vorbereitet hatte. Herzmaier führte die Einweisung über den Übungsablauf durch und alle Teilnehmer wurden mit entsprechendem Kartenmaterial ausgestattet.

Der Hundeführer Dr. Gerhard Rupar stellte beim Treffpunkt „Bachwirt“ seinen neuen Welpen vor, welchen er erst kürzlich aus Schweden in die Steiermark geholt hatte. Die Staffel ist sehr erfreut, dass sich Dr. Rupar wieder einen neuen Hund geholt und mit diesem auch die Ausbildung zum Suchhund absolvieren möchte.

Noch vor Beginn der Übung fuhren alle Teilnehmer gemeinsam mit dem Vater des verstorbenen Rainer Gindl nach Johnsbach um am Grab ihres Kameraden eine Gedenkminute abzuhalten. Als Zeichen der ewigen Verbundenheit wurde auf dem Bergsteigerfriedhof einen handgemalten Stein auf sein Grab niedergelegt.

Anschließend wurde in zwei Gruppen gebildet und eine Vermisstensuche in Richtung Haindlkarhütte abgehalten. Bei herrlichem Aufstieg über die Gsengscharte erreichten die Teilnehmer die Haindlkarhütte und die „ vermissten Personen“ konnten von allen Teilnehmern aufgefunden werden.

Der Höhepunkt dieser schönen Übung war die Ehrung des langjährigen Mitgliedes Hans Wurmbauer von der Talschaft Murtal anlässlich seines 60. Geburtstages.

In einer kurzen Ansprache würdigte der Referent die überdurchschnittlichen Leistungen des erfahrenen Hundeführers für die Lawinenhundestaffel Steiermark. Als kleines Dankeschön für die Einladung und seine Arbeit in der Steirischen Bergrettung wurde ihm ein Bild, welches vom Künstler Oswald Krammer aus Rottenmann gemalt wurde, übergeben. Als Motiv für dieses Kunstwerk galt sein Hausberg der Zirbitzkogel und  Hans Wurmbauer mit seinem Kendo abgebildet. Ein sichtlich überraschter Jubilar und Vater Gerhard Gindl zeigten sich von dieser schönen Geste der Lawinenhundestaffel sehr gerührt und ein schönes Bergerlebnis ging mit einem unbeschreiblichen Ausblick auf die Dachlnordwand  zu Ende.


Kameraden am Grab von Rainer Gindl


Stein von der Lawinenhundestaffel wurde am Grab niedergelegt


Dr. Gerhard Rupar mit seinem neuen Welpen


Hans Schuster mit seinem Ares auf der Gsengscharte


Hundeführer Grill und Neubauer im Sucheinsatz


Der Vater des verunglückten Kameraden Rainer Gindl begleitete die Bergretter


Der Jubilar Hans Wurmbauer im Sucheinsatz


Die "vermisste" Person im Gelände


Referent Willi Danklmaier gratuliert Hans Wurmbauer im Namen der Staffel zum Geburtstag


Der Jubilar Hans Wurmbauer mit seinem Geschenk

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