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Nachdem
ein Bergsteiger im Bereich Lamingegg ein frisches Schneebrett in
welches zwei Abfahrtsspuren führten meldete, wurde vom
EL.Vordernberg der EL.Tragöß verständigt. Nach einem Erkundungsflug
des BMI-Hubschraubers wurden gegen 15:00 Uhr Hundeführer Patrick
Stockreiter mit Rifka und der EL.Tragöß auf den riesigen
Lawinenkegel geflogen. (Anrissbreite 300m, Lawinenlänge über 1000m,
Auslaufzone ~6 Hektar groß) Bereits nach einer Minute zeigte Rifka
an und mit dem LVS-Gerät war in einer Verschüttungstiefe von 6
Metern ein Signal ortbar. Während nachfolgende Mannschaften
mit der Bergung des Verschütteten beauftragt wurden, suchten weitere
LVS-Mannschaften sowie sechs Lawinenhunde den Auslaufbereich ab und
konnten einige Ausrüstungsgegenstände des Verunglückten
sicherstellen. Aufgrund der großen Lawinengefahr wurde, um keine
weiteren Personen zu gefährden,. die steile Lawinenbahn mittels
Hubschraubersonde abgesucht. Gegen 19:30 wurde der Einsatz
abgebrochen. Nach Medienberichten erreichte gegen 21:00Uhr ein
Anruf eines Tourengehers die Bergrettung Tragöß, welcher bestätigte,
die Rinne am Tag zuvor befahren zu haben und somit für die zweite
Einfahrtsspur "verantwortlich" zu sein.
Insgesamt waren 68 Bergretter, 6 Lawinensuchhunde, 5
Alpinpolizisten, 3 Ärzte und 3 Hubschrauber(2BMI und C12) sowie die
freiwillige Feuerwehr Tragöß und das Rote Kreuz Bruck mit jeweils 3
Fahrzeugen im Einsatz. |