Lawineneinsatz Hochlabeck

Am 04.03.2010 unternahm ein 62-jähriger deutscher StA eine Schitour auf das Hochlabeck im Bereich Gumpental Haus im Ennstal. Der Mann war mit einer 15-köpfigen Gruppe auf Urlaub und kehrte um 16:00 Uhr beim vereinbarten Treffpunkt bei der Talstation Hauser Kaibling nicht zurück. Um 19.50 Uhr wurde bei der Polizei Liezen die Abgängigkeitsanzeige erstattet und es wurde sofort eine Suchaktion von der Alpinpolizei, Bergrettung und mit HF Christoph Stücklschweiger von der BRD-Lawinenhundestaffel  gestartet. Gegen 22:45 Uhr konnte auf einem Lawinenkegel zwischen Hochlabeck und Niederlabeck der Abgängige nur noch tot aufgefunden werden. Dem Mann wurde bei diesem Lawinenabgang der linke Fuß abgetrennt und es wurde daher am Mittwoch den 10.03.2010 von den HF Danklmaier, Reischl und Pichler eine Nachsuche durchgeführt. Der Leichenteil samt Schischuh konnte von HF Franz Reischl mit seinem Pasche ca 150 m oberhalb der Auffindungsstelle aufgefunden werden. Die besondern schwierige Nachsuchaktion unter besonders gefährlichen Verhältnissen konnte somit erfolgreich abgeschlossen werden.

Der Referent Willi Danklmaier wurde mit einem HS des BMfI noch zum Lawinenkegel gebracht und fertigte mit dem Leiter der Alpinpolizei Liezen und einem Mitarbeiter der ZAMG Steiermark ein Schneeprofil an. Die BRD-Lawinenhundestaffel wirkte somit bei einem besonders tragischen Unfall mit allen beteiligten Einsatzorganisationen erfolgreich mit.


Übersicht über die Lawine


HS bringt den Referenten mit der ZAMG zum Lawinenkegel


Schneeprofil samt Rutschblock wird oberhalb des Anrisses angefertigt


HF Stücklschweiger wird mit dem Skidoo zum Lawinenkegel gebracht


 


Lawinenhunde Jup und Kaya suchen den Lawinenkegel ab


HF im Sucheinsatz


HF im Sucheinsatz

Zurück zu Bilder und Berichte