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Am 26.02.2010, gegen 10.00 Uhr, fuhr eine
Gruppe von 8 Studenten mit Schiern von der Bergstation des
Zinkenliftes im Schigebiet Lachtal auf der Schiroute in Richtung
Zinkenschlucht. Nach einiger Zeit trafen sie auf eine weitere Gruppe
von 3 Personen. Aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse
(dichter Nebel und Schneefall) verloren die zwei Gruppen die
Orientierung und fanden die Schiroute nicht mehr. Sie beschlossen
zusammen in einer Gruppe weiterzufahren und den Weg zu suchen. Dabei
verließen sie unbeabsichtigt den organisierten Schiraum und gerieten
in alpines Gelände.
Gegen 11:24 Uhr löste die Gruppe eine
Schneebrettlawine aus und alle 11 Personen wurden von der Lawine
erfasst und mitgerissen.
Bei diesem Lawinenunglück wurde eine Person
leicht verletzt und eine Person zur Gänze verschüttet, jedoch nach
kurzer Zeit von den Gruppenmitgliedern ausgegraben. Zu dieser Zeit
war die Person noch am Leben. Trotz schnellstmöglicher Bergung aus
der Lawine und sofortiger Reanimation durch die Gruppenmitglieder
verstarb die männliche Person noch vor dem Eintreffen der
Einsatzkräfte auf der Lawine.
Durch ein rasches Handeln der LWZ
Steiermark konnte mit einem HS des BMFI der Hundeführer Dr. Peter
Neubauer von der OS Judenburg bei seinen Koordinaten abgeholt und
sofort auf die Lawine gebracht werden. In einer Person wurde ein
Arzt, Bergführer und Lawinenhundeführer unverzüglich zum Einsatzort
gebracht.
Dr. Neubauer
unterstützte die anwesende Notärztin bei der Reanimation und konnte
mit seinem GPS-Gerät der Einsatzleitung bei den schlechten
Sichtverhältnissen bei der Orientierung behilflich sein. In weiterer
Folge brachte der Einsatzleiter Walter Steiner von der Ortsstelle
Pöls die restlichen Gruppenmitglieder und Einsatzkräfte sicher ins
Tal. |