Lawinenhundeführer beim Sucheinsatz nach einem abgängigen Bergretter auf der Riesneralm

Am 05.02.2010 unternahm der Bergrettungskamerad Martin H.  alleine eine Schitour im Bereich der Hinteren Mörsbachalm in Richtung Bärneck. Dabei wurde er auch von Personen gesehen.

Am 06.02.2010 machte sich ein Freund Sorgen da sich dieser nicht mehr am Handy meldete und führte selbständig Erhebungen durch. Dabei konnte das Fahrzeug  am Parkplatz Riesneralm verschneit vorgefunden werden.

Aufgrund der Umstände wurde eine Abgängigkeitsanzeige bei der Polizei gemacht.

Am Samstag den 5.2.2010 wurde im Gebiet der Hinteren Mörsbachalm eine Suchaktion von ca 30 Männern der Bergrettung Stainach, 2 Lawinenhunden, der Alpinpolizei mit Unterstützung des ÖAMTC Hubschraubers durchgeführt, welche bis 19.00 Uhr andauerte und ergebnislos abgebrochen werden musste.

Am Sonntag den 7.2.2010 wurde eine neuerliche Suchaktion mit 35 BRD-Männern,

6 Alpinpolizisten, 3 Lawinenhundeführern des BRD (Danklmaier, Reischl u Ing. Grill), 1 HS des BMfInneres, gestartet.

Gegen 09:30 Uhr konnte von einer Suchgruppe der Bergrettung in einer Seehöhe von 1860 m auf einem Schneebrett ein herausragender Teil eines Schi`s gefunden werden. Mit dem LVS-Gerät wurde die Suche fortgesetzt und es konnte in der Lawine der Abgängige geortet und ausgegraben werden. Der anwesende BRD-Arzt Martin Hasibeter stellte am Lawinenkegel fest, dass der BRD-Kamerad bereits verstorben war. Die Bergung wurde von HS des Innenministeriums durchgeführt. 

Der erfahrene Alpinist welcher trotz LVS-Gerät und Airbagrucksack alleine auf Schitour war, konnte von seinen Kameraden leider nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.

Zurück zu Bilder und Berichte