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Bergretter und Alpinpolizei stehen seit Wochen
im Dauereinsatz um abgängige und vermisste Personen zu suchen und zu
bergen. Am vergangenen Freitag wurde bei der Polizei Gröbming die
Anzeige erstattet, dass eine 59-jährige Frau aus Wien auf dem
Stoderzinken abgängig ist. Sofort wurde über die LWZ Steiermark ein
großangelegte Suchaktion eingeleitet und ein Hubschrauber des BMfI
angefordert. Binnen kürzester Zeit begaben sich 16 Bergretter, 3
Suchhundeführer des Bergrettungsdienstes und 6 Alpinpolizisten in
das Einsatzgebiet um nach der vermissten Person zu suchen. Vor
Einbruch der Dunkelheit konnte von der Suchmannschaft Herbert Zörweg
(Ortsstelle Gröbming) und Lawinenhundeführer Ludwig Lengdorfer mit
seinem Aiko (Ortsstelle St Nikolai/Sölktal) die vermisste Person im
Bereich der sogenannten „Kreuzleiten“ aufgefunden werden. Die Frau
war total erschöpft und musste mittels Taubergung durch den
Rettungshubschrauber C 14 aus Niederöblarn aus dem felsigen Gelände
geborgen werden. Ein perfekter Einsatz durch Bergrettung,
Alpinpolizei und Rettungshubschrauber fand ein glückliches Ende und
die Einatzorganisationen konnten wieder ein Menschenleben retten.
Parallel zu dieser Suchaktion lösten Schüler
auf dem Dachstein einen Großeinsatz aus. Eine junge Anruferin hatte
gegen 16:30 Uhr über Handy einen Notruf abgesetzt und angegeben,
dass eine Schifahrerin auf dem Dachsteingletscher gestürzt sei und
sich den Fuß gebrochen habe. Die Alpinpolizei leitete eine
Suchaktion ein und 2 Hubschrauber, 12 Bergrettungsmänner und 2
Pistengeräte waren vier Stunden im Einsatz um nach der Person zu
suchen. Als die Polizei den Notruf zurückverfolgte konnte ermittelt
werden, dass die Anzeige fingiert war und sich eine Gruppe von
jugendlichen Personen aus langweile einen „Spaß“ erlaubt hatte. Die
Übertäter konnten ausgeforscht werden und müssen nun die Kosten des
Einsatzes tragen. |