Mantrailing in der Bergrettungsvermisstensuche

Einen ersten Erfolg konnte die Bergrettungshundestaffel in der Vermisstensuche erzielen. Am Samstag den 16.Mai 2009 wurde Hundeführer Armin Ertler von der Polizei Niklasdorf zu einem Sucheinsatz nach einer abgängigen Person gerufen. Eine 55-jährige männliche Person war am Freitag nach einer Wanderung im Bereich des Utschgraben in Oberaich nicht mehr zu seiner Lebensgefährtin zurück gekehrt. Das Fahrzeug der vermissten Person wurde auf einem Waldweg aufgefunden. Den Beamten der PI Niklasdorf war die Suche nach abgängigen Personen mittels Mantrailing bekannt und HF Armin Ertler welcher diese Spezialausbildung vor 2 Jahren in Hamburg absolviert hat, wurde zur Unterstützung angefordert. Nach ca 1/12 Stunden wurde die abgängige Person mittels HS des BMI im Bereich Hüttenanger auf einer Wiese liegend aufgefunden. Der Mann dürfte einen Herzinfarkt erlitten haben. HF Ertler welcher keinen Kontakt zur Polizei hatte, war zu diesem Zeitpunkt noch immer im Einsatz und konnte die Spur des Abgängigen mittels Mantrailing vom Fahrzeug bis zum Auffindungsort im unwegsamen Gelände bis zu 6 Kilometer verfolgen. Hundeführer Ertler wartete beim Auffindungsort des Toten bis zum Eintreffen der Polizei und unterstützte die Beamten beim Abtransport der aufgefunden Person.
Diese neue Methode in der Vermisstensuche wurde erstmalig in Amerika praktiziert und mit sogenannten Bloodhunden trainiert. Mit dieser neuen Methode ist es möglich, dass eine Person über mehrere Tage vom Ausgangspunkt der vermissten Person aufgespürt  werden kann.
Die Steirische Lawinenhundestaffel ist somit in der Ausbildung am neuesten Stand und Freud sich über den Erfolg von Armin Ertler in der Vermisstensuche mit dieser Spezialausbildung.

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