Sucheinsatz nach vermisstem Tourengeher im Bereich der Hochwildstelle
(3.Mai. 2009)

Eine 5 köpfige Gruppe von Schitourengehern unternahm am Sonntag eine Schitour zur "Hochwildstelle". Vom Ausgangspunkt "Winkler" zur "Langschneerinne" bis zur sogenannten "Umlauferrinne". Bei dieser Rinne drehte ein Mitglied der Gruppe, ein Windischgarstner um, und die anderen vier gingen zum Gipfel weiter. Sie machten einen Treffpunkt beim Ausgangspunkt aus. Als die vier nach dem Gipfelsieg zum Auto kamen, war von ihrem Kamerad keine Spur und er war auch mittels Handy nicht erreichbar.

Sofort alarmierten sie Polizei und Bergrettung Gröbming. 18 BRD Männer, 3 Lawinenhunde (Lengdorfer, Stücklschweiger und Grill) Danklmaier (Einsatzleiter Lawinenhunde) und 3 Alpinpolizisten wurden mittels Polizeihubschrauber und ÖAMTC Hubschrauber zum Einsatzbereich geflogen. Da in der "Langschneerinne" mehrere kleinere Lawinen abgegangen waren, konzentrierte sich der Einsatz auf diese Lawinen, die mit Lawinenhunden und Verschüttetensuchgerät abgesucht wurden. Der Einsatz wurde von den beiden BRD Einsatzleitern Traninger und Perhab, sowie dem Alpinpolizeieinsatzleiter Stocker koordiniert.

Im Laufe der Suche stellte sich heraus, dass der Mann mit Bekannten zu seiner Mutter nach St. Gallen gefahren war. Ein Polizist der PI St Gallen der die Handynummer des Abgängigen eruieren wollte, traf die Person im Haus seiner Mutter an.

Der Einsatz dauerte einige Stunden und zeigte wieder eine perfekte Zusammenarbeit zwischen C 14 Crew, BMI-Hubschrauberbesatzung, Bergrettung, Alpinpolizei und Lawinenhundestaffel. Binnen kürzester Zeit wurden 2 Hundeführer auf den Lawinenkegel geflogen und konnten mit der Suche beginnen. Zum Glück für alle Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass kein Opfer zu beklagen war und nur eine mangelhafte Kommunikation zu diesem Sucheinsatz führt hatte.

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