|
Eine 5 köpfige Gruppe von
Schitourengehern unternahm am Sonntag eine Schitour zur
"Hochwildstelle". Vom Ausgangspunkt "Winkler" zur "Langschneerinne"
bis zur sogenannten "Umlauferrinne". Bei dieser Rinne drehte ein
Mitglied der Gruppe, ein Windischgarstner um, und die anderen vier
gingen zum Gipfel weiter. Sie machten einen Treffpunkt beim
Ausgangspunkt aus. Als die vier nach dem Gipfelsieg zum Auto kamen,
war von ihrem Kamerad keine Spur und er war auch mittels Handy nicht
erreichbar.
Sofort alarmierten sie Polizei und Bergrettung Gröbming. 18 BRD
Männer, 3 Lawinenhunde (Lengdorfer, Stücklschweiger und Grill)
Danklmaier (Einsatzleiter Lawinenhunde) und 3 Alpinpolizisten wurden
mittels Polizeihubschrauber und ÖAMTC Hubschrauber zum
Einsatzbereich geflogen. Da in der "Langschneerinne" mehrere
kleinere Lawinen abgegangen waren, konzentrierte sich der Einsatz
auf diese Lawinen, die mit Lawinenhunden und Verschüttetensuchgerät
abgesucht wurden. Der Einsatz wurde von den beiden BRD
Einsatzleitern Traninger und Perhab, sowie dem
Alpinpolizeieinsatzleiter Stocker koordiniert.
Im Laufe der Suche stellte sich heraus, dass der Mann mit Bekannten
zu seiner Mutter nach St. Gallen gefahren war. Ein Polizist der PI
St Gallen der die Handynummer des Abgängigen eruieren wollte, traf
die Person im Haus seiner Mutter an.
Der Einsatz dauerte einige Stunden und zeigte wieder eine perfekte
Zusammenarbeit zwischen C 14 Crew, BMI-Hubschrauberbesatzung,
Bergrettung, Alpinpolizei und Lawinenhundestaffel. Binnen kürzester
Zeit wurden 2 Hundeführer auf den Lawinenkegel geflogen und konnten
mit der Suche beginnen. Zum Glück für alle Einsatzkräfte stellte
sich heraus, dass kein Opfer zu beklagen war und nur eine
mangelhafte Kommunikation zu diesem Sucheinsatz führt hatte. |