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Wenn ich groß bin,
werde ich auch Lawinenhund! Die Lawinenhundestaffel des Steirischen Bergrettungsdienstes hielt vom 13. 1. bis einschließlich 17. Jan. 2008 ihren alljährlichen Winter-Kurs auf der Tauplitzalm ab. Hier haben die Hundeführer mit ihren vierbeinigen Begleitern ideale Bedingungen, was Infrastruktur und Ausbildung anbelangt. Im Haus von Stefan Mösselberger, der selber Lawinenhundeführer ist, finden sie gastfreundliche Aufnahme und dieser besitzt auch das nötige Equipment(Pistengerät) um ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung für die Lawinenhunde zu schaffen. Heuer waren 22 Hundeführer am Kurs und 7 Junghunde haben mit der Ausbildung zum Lawinenhund begonnen. Da die Ausbildung bis zum fertigen Einsatzhund 3 Jahre dauert, kann man nicht früh genug mit dieser Ausbildung beginnen. Der Tagesablauf gestaltet sich jeden Tag gleich. In der Zeit von 6.30 Uhr bis 7.30 findet für die Hundeführer das Frühstück statt. Vorher schon sind die Hundeführer mit ihren Gefährten draußen unterwegs. Anschließend Vorträge über Einsatztaktik, Einsatzplanung, Hundearbeit, GPS, medizinische Erstversorgung, und, und, und… Gerne kommen auch die verschiedenen Referenten des Steirischen Bergrettungsdienstes zu Besuch, erstens um sich von der Arbeit der Lawinenhundeführer zu überzeugen und auch, um mit Fachvorträgen den Hundeführern neues Wissen zu vermitteln. Auch wird so die Kommunikation im Einsatzfall verbessert. In der Zeit von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr sind verschiedene Gruppen, je nach Ausbildungsstand der Hunde, im Gelände unterwegs – egal bei welchen Wind und Witterungsverhältnissen. Der Hund muss auch schlechten Wind- und Witterungsbedingungen seiner „Arbeit“ nachgehen, denn die meisten Unfälle passieren bekanntlich nicht bei Schönwetter, sondern bei Sturm, Nebel und sehr oft in der Nacht. Nach der Rückkehr aus dem Gelände erfolgt eine genaue Analyse des abgelaufenen Tages und es werden Verbesserungspotentiale besprochen. Nach dem Abendessen runden weitere Fachvorträge den Tag ab.
Um die Lawinenhunde an einsatzmäßige
Bedingungen zu gewöhnen, stellt sich auch jedes Jahr das Bundesheer aus
Aigen mit einer Alouette ein. Erstens um die jungen Hunde an den
Hubschrauber zu gewöhnen und die Einsatzhunde erledigen ihren
Einsatzflug außen am Helikopter. Es ist immer ein Erlebnis zu beobachten
mit welcher Ungeduld die Hunde auf ihren Flug warten. Immer wieder gern gesehene Gäste, sind Vertreter der Presse, öffentlicher Einrichtungen und der Medien, die sich so vor Ort von der Qualität der Ausbildung ein eigenes Bild machen. Heuer, neben einem Team von MEMA-TV, auch der Bezirkshauptmann von Liezen Dr. Kurt Rabl und sein Katastrophenschutzbeauftragter Hans-Peter Scheb. Wenn man auch heuer wieder gesehen hat, mit welchem Eifer und Einsatz die Hunde und ihre Führer bei der Arbeit sind, kann man im Einsatzfall sicher sein, dass nur bestens ausgebildete und motivierte Einsatzteams bereit stehen. |
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![]() Auch ein "Goldie" beginnt nun die Ausbildung zum Lawinenhund Gina mit HF Wolfgang Günther |
![]() ...wer hier mehr Freude hat?!? |
![]() Christoph Stücksschwaigers Jup kennt das Procedere schon zur Genüge |
![]() Airborn |
![]() Hans Wurmbauer mit seinem Kendo |
![]() Dr. Peter Neubauer - auch ein Erfahrener in diesem Metier und bestens vertraut mit den Bedingungen und Anforderungen, die an ihn gestellt werden. |
![]() Franz Reischl mit seinem Pascha |
![]() ...wer ist hier der Stärkere??? |