Lawineneinsatz Rax
27. März 2006

Großeinsatz Montagnachmittag im Raxgebiet für die Hundeführer der Steirischen Bergrettung (Erwin Schume, Armin Ertler und Sepp Mrnak). Eine Nassschneelawine ließ Verschüttete vermuten. Mehr als 100 Helfer waren beteiligt.


Abgebrochen. Mehr als 100 Mann verschiedener Einsatzorganisationen suchten gestern Nachmittag an der steirisch-niederösterreichischen Grenze auf der Rax nach möglichen Verschütteten. Eine Nassschneelawine hatte sich am Nachmittag im Karlgraben gelöst und es war nicht klar, ob sie auch Menschen mitgerissen hatte. Montagabend wurde die Suche erfolglos abgebrochen.

Erfolgslos. Die etwa 200 Meter breite und 400 Meter lange Lawine donnerte unterhalb des Karl Ludwig Hauses talwärts. Da gestern viele Tourengeher in dem bei Alpinisten aus dem Wiener Raum sehr beliebten Gebiet unterwegs waren, musste man von Verschütteten ausgehen. "Zwei Leute sind auch gerade noch herausgekommen", berichtet Gerhard Rieglthalner von der Alpinpolizei Mürzzuschlag. Außerdem gab es Augenzeugen, die noch weitere Tourengeher im Lawinenhang gesehen haben wollten. Sowohl von steirischer als auch von niederösterreichischer Seite lief in der Folge eine große Suchaktion an, bei der auch drei Hubschrauber angefordert wurden. Nachdem auch der Einsatz von Lawinensonden und Suchhunden erfolglos bliebt, brach man die Suche in den Abendstunden ab.

Die Polizei vermutet zwar, dass sich niemand unter den Schneemassen befindet. Um sicher zu gehen, soll aber der Lawinenkegel noch einmal mit einem speziellen Gerät für Handypeilungen abgeflogen werden.


Karte des Einsatzgebietes


Anflug zur Lawine


Zahlreiche Hubschrauber standen im Einsatz

Lawinenkegel riesigen...

Ausmaßes

Bergretter sondieren den

Lawinenkegel

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