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Großeinsatz
Montagnachmittag im Raxgebiet für die Hundeführer der Steirischen
Bergrettung (Erwin Schume, Armin Ertler und Sepp Mrnak). Eine
Nassschneelawine ließ Verschüttete vermuten. Mehr als 100 Helfer
waren beteiligt.
Abgebrochen. Mehr als 100 Mann verschiedener Einsatzorganisationen
suchten gestern Nachmittag an der steirisch-niederösterreichischen
Grenze auf der Rax nach möglichen Verschütteten. Eine
Nassschneelawine hatte sich am Nachmittag im Karlgraben gelöst und
es war nicht klar, ob sie auch Menschen mitgerissen hatte.
Montagabend wurde die Suche erfolglos abgebrochen.
Erfolgslos. Die etwa 200 Meter breite und 400 Meter lange Lawine
donnerte unterhalb des Karl Ludwig Hauses talwärts. Da gestern viele
Tourengeher in dem bei Alpinisten aus dem Wiener Raum sehr beliebten
Gebiet unterwegs waren, musste man von Verschütteten ausgehen. "Zwei
Leute sind auch gerade noch herausgekommen", berichtet Gerhard
Rieglthalner von der Alpinpolizei Mürzzuschlag. Außerdem gab es
Augenzeugen, die noch weitere Tourengeher im Lawinenhang gesehen
haben wollten. Sowohl von steirischer als auch von
niederösterreichischer Seite lief in der Folge eine große Suchaktion
an, bei der auch drei Hubschrauber angefordert wurden. Nachdem auch
der Einsatz von Lawinensonden und Suchhunden erfolglos bliebt, brach
man die Suche in den Abendstunden ab.
Die Polizei vermutet zwar, dass sich niemand unter den Schneemassen
befindet. Um sicher zu gehen, soll aber der Lawinenkegel noch einmal
mit einem speziellen Gerät für Handypeilungen abgeflogen werden. |