Ritschengraben – Canyoningrettungsübung 24.06.17

Am Samstag, den 24.06.2017, traf sich die Canyoningrettungsgruppe bei der Bergrettungsortsstelle Admont, um anschließend den Ritschengraben im Gesäuse zu begehen. Die Schlucht wird aufgrund eines Verbotes eher selten (illegal) begangen. Unfälle könnten aber trotzdem passieren. Das im Canyon angebrachte Hakenmaterial ist schon alt und stammt noch aus der Zeit der Erstbegehung vor etwa 25 Jahren.

Ziel der Übung war es, den Ritschengraben neu einzubohren. Das vorhandene Hakenmaterial musste so ergänzt werden, dass eine Begehung der Tour oder ein Verletztentransport problemloser gestaltet werden kann.

Nach ca. 90 Minuten Aufstieg durch den Lauferwald, erreichten wir den Einstieg zur Schlucht und alsbald ging es los.

 In der ersten Hälfte der Tour präsentierte sich die Schlucht als sehr eng eingeschnitten. Viele Abseilstände wurden in diesem Sektor neu eingebohrt. Bedingt durch einen Windwurf aus vergangenen Jahren, befanden sich sehr viele Baumstämme im Canyon. Das Abseilen über das zum Teil mikadoartig gestapelte Holz verlangte viel Geschicklichkeit, Vorsicht und Konzentration.

Der zweite Teil der Tour war weiter, offener, freundlicher und es stellten sich uns keinerlei Schwierigkeiten in den Weg.

Nach etwa 4 Stunden in der Schlucht erreichten wir das Ennsufer. Nun schwammen wir in der Enns die restlichen 2km zur Ausstiegsstelle Nähe GH Bachbrücke.

Bericht/Fotos: Miko Kohlhofer