Sanitätskurs 2008 in Trofaiach

Zum 13. Mal fand heuer der Landessanitätskurs der Steirischen Bergrettung, unter der bewährten Patronanz der Ortsstelle Trofaiach, in Trofaiach statt.  Heuer nützten rund 80 Sanitäter des Steirischen Bergrettungsdienstes die Chance sich über die neuesten Trends, Entwicklungen und Neuigkeiten auf diesem Sektor zu informieren und weiterzubilden.

Das Programm dieser Veranstaltung wird von Landesarzt Dr. Robert Mader in Zusammenarbeit mit Dr. Peter Schmid (Landesarzt Stv.) und dem für die Sanität zuständigen Referenten Hermann Kupnick erstellt. Dieses Team ist immer bemüht aktuelle Neuerungen auf dem Sektor der Ersten Hilfe zu bringen und die Sanitäter so auf dem neuesten Stand zu halten. Die ständig zunehmende Zahl der Anmeldungen zu dieser Veranstaltung beweist auch die gute Auswahl an Referenten bzw. Vorträgen.

Der ersten Teil des Tages beginn mit theoretische Vorträgen (Dr. Seidl: Untersuchungen mit Hausverstand und 4 Sinnen; Dr. Hasibeter: Besonderheiten der Ersten Hilfe bei Schluchtenunfällen und Dr. Schmid: Posttraumatische Belastungsreaktionen – Wie reagiert die Seele beim Unfallopfer und bei Einsatzkräften auf Belastung und Verletzung)

Der Referent der Canyoning Rettungsgruppe, Martin Pircher, war mit einem großen Teil der Einsatzmaterialen vor Ort und die Bergretter konnten sich ein eigenes Bild von der Arbeit dieser, in der Steirischen Bergrettung bestens integrierten, Gruppe machen.

Im Anschluss an die theoretischen Vorträge müssen alle Sanitäter ihr Wissen an 6 Stationen praktisch unter Beweis stellen. Nur so kann die Qualität der Ausbildung erhalten bzw. gesteigert werden, um für in Not geratene Bergsteiger perfekt geschultes Rettungspersonal zur Verfügung zu haben.

Canyoning Referent Marin Pircher (l) mit LLStv. Michael Miggitsch, ebenfalls Mitglieder der Canyoning-Rettungsgruppe
Vortrag über die Gefahren des Canyoning von Dr. Martin Hasibeter, ebenfalls Mitglied der Canyoning-Rettungsgruppe
Canyoning-Referent Martin Pircher zeigt das umfangreiche Material der Canyoning-Rettungsgruppe