Kajakunfall Gesäuse

Am Mittwoch den 1. November 2006 gegen 12:30 Uhr befuhren der 43 jährige, in Wien wohnhafte Walter PÖHN und sein Freund, mittels ihrer Kajaks, den als in der Kajakszene äußerst schwierig geltenden "Gesäuse Eingang Katarakt" auf der Enns, im Nationalpark Gesäuse. Wenige Meter nach dem Beginn der Strecke, kippte Pöhn mit seinem Kajak um, und konnte sich nur mehr mittels eines Notausstieges von seinem Boot trennen. 

Die folgenden hunderte Meter kämpfte er schwimmend, im schweren Wildwasser, um sein Leben, bevor er sich an eine etwas ruhigere Stelle ans Flussufer retten konnte. Dort blieb er erschöpft und schockiert mit einer blutenden Wunde am Unterschenkel liegen. Sein Begleiter leistete fachkundig Erste Hilfe, während eine weitere Begleiterin einen Notruf mittels Mobiltelefon absetzte.

Nach etwa 45 Minuten wurde Walter Pöhn von der Canyoningrettungsgruppe des Bergrettungsdienstes Steiermark, unter Leitung von Michael Kohlhofer, unterkühlt geborgen und zum Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Admont transportiert.

Nach der weiteren Versorgung wurde der Patient ins LKH Rottenmann transportiert.